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Betty`s Kurven …

Da ging sie wieder, ihre Hüften schwangen. Ihr gang ein Traum, ihre Peeptoes setzte sie mit viel Elan voreinander… Er versuchte schon seit Wochen, immer
wieder einen Blick auf sie zu erhaschen. Mittlerweile kaufte er nur noch bei ihr im Laden ein. Das erste Mal hatte er sie gesehen als sie mit dem Kopf in einem Regal gehangen hatte. Ihr hintern stand hoch, er lud ein darüber zu streicheln.
Aber er ging nur vorbei und stellte sich daneben, starrte ihn immer wieder an.

Nachdem sie mühsam aus dem Regal gekrochen war und irgendwas Klebriges von dannen trug. Sah er nur wie sich ihre Kehrseite von rechts nach links schwang…
Er war fasziniert, seit dem kaufte er jeden Tag bei ihr ein.
Jeden verdammten Tag lächelte sie ihn an, wie jeden anderen, aber nun stand sie
in der Bahn…
Schmiegte sich müde in ihren Mantel und schlief fast im stehen, verkrochen in einer Ecke. Kerle starrten sie an, ohne dass sie es bemerkte nur wenn ihr jemand zu nah
kam flogen die Augen auf und starrten ihn nieder.

Er wollte ihr schon so lange die Telefonnummer geben sie einladen, aber er hatte Angst das er missverstanden wird.
Sein bestreben war nicht nur ein schneller Fick und dann weg, nein er wollte das volle
Programm. Bis ihm die Hirnrinde wegflog und es dauerte so lange wie sie es will.

Nun stand er schon wieder da und traute sich nicht, langsam schlängelte sie sich
durch die volle Bahn. Rempelte hier und da an, einige jugendliche machten dumme
Sprüche.

„Bei der braucht man ja einen Staubsauger um ranzukommen!“
„Deutsche Panzer rollen wieder!“ Am liebsten würde er hingehen und die dummen
Jungs einfach weg boxen. Die hatten doch keine Ahnung, das war Perfektion. In jeder Hinsicht ein Meisterwerk…
Diese Masse, wie sie schwang, die Hüften, zum niederknien und die Brust.
Er hatte sie in Shirts gesehen, die waren der Hammer, sie passten zu der Figur…
Oft hatte man es das die Figur üppig war und die Brust zu klein…
Aber hier stimmte alles, jedes Detail… seine Augen leuchteten, ja es stimmte alles.

Die Bahn hielt und sie stieg aus, stolperte über irgendwas in der Tür und fiel.
Ohne nachzudenken schoss sein Arm vor und seine Hand legte sich um ihr Handgelenk
und hielt sie fest.

Ihre andere Hand klammerte sich am griff fest und sie keuchte erschreckt …
Vorsichtig stieg sie nun aus … mit den Fingern am Griff damit sich die Tür nicht schloss und
schaute sich um … Fixierte einen der Jugendlichen der dumm grinste und meinte:
„Wie war die Landung? Ich wollte nur helfen beim abheben der Maschine! Aber bei dem breiten Arsch kein Wunder das du da nicht richtig fliegst!“
Kaum hatte er das gesagt und sie schwang sich wieder in die Bahn die Türen gehen zu
und sie ging auf den Bengel zu.

Der auf einmal nicht mehr Grinste…
Sie zog ihr Handy aus der Handtasche und wählte eine Nummer..
„Hi, Ja sag mal hast du dienst? Kannst du zum Bahnhof kommen? Ja jemand hat mich gerade misshandelt und aus der bahn geschubst. Ich will eine Anzeige machen…
Die bahn ist in ca. 2 min da, ah ja … gut Bis gleich!“ sie legte auf.
Der junge panisch bleich, aber abhauen ging auch nicht dann wäre er ja kein echter Kerl gewesen.

Die Bahn war rappel voll und Flüchten war auch nicht, hätte er das versucht
hätte ich ihn fest gehalten. selbst wenn er mir die Finger gebrochen hätte, eine Anzeige macht’s da auch nicht mehr …
Die Bahn fuhr an die Haltestelle, die Türen gingen auf und zwei Polizisten standen da …
„Guten Tag die Damen und Herren wir brauchen noch Zeugen für den Vorfall!“
„Ich hab ihr geholfen!“ sagte ich schnell.
Der Polizist guckte in die Runde: „Keiner weiter?“ er seufzte.

Als wenn er sagen wollte
war ja klar, duckmäuserisches Pack.

In einem unbewachten Moment wollte der Junge fliehen aber der Arm des zweiten Polizisten schoss vor wie eine Kobra und hielt ihn am Kragen fest.
Nun fing der kleine Kerl an sich zu wehren, wir gaben alles zu Protokoll und der Große der beiden Gesetzeshüter notierte und schrieb.
Der andere fragte …
Als wir fertig waren sagte der Riese zu der Frau: „Pass auf dich auf Nr.

3, die frau grinste.
Klar Nr. 5, aber denk dran ich pass auf meinen Arsch, Sie zog eine symbolische knarre und schoss auf ihren Hintern, schon viel länger auf als du auf deinen!“ der Große grinste und marschierte los. Der Junge stand kleinlaut, alleine in der Ecke ohne seine Freunde die waren auf und davon seit sie die Polizei erspäht haben…

Sie drehte sich zu ihm um: „Ich hoffe du lernst draus, das was du da deine Freunde schimpfst.

Das sind keine, die nennen sich nur Bros und Friends, wären sie es wirklich ständen sie hier und würden dir den Rücken frei halten!“
Er schaute sie an und nickte abwesend…

Dann schaute sie mich an.
„Danke fürs festhalten, sonst hätte ich mir bestimmt das Gesicht demoliert!“
„Bitte, gern geschehen, jederzeit wieder. “ sage ich.
„Betty und sie sind?“
„Sam“ ich reiche ihr die Hand. „Haben sie vielleicht Lust auf einen Kaffee? “ ich deute
auf das Cafe hinter uns.

„Nein tut mir leid, ich bin hundemüde ich will nur noch in die Wanne und dann ins Bett.
Bissel lesen… ebend einfach abspannen!“
Ich nickte:“OK, das muss ich so hinnehmen!“ ich kramte in den Taschen und fand was ich suchte. Ich reiche ihr meine Visitenkarte…
„Anwalt, wenn ich mal einen brauch oder einen Kaffee. Weis ich ja wen ich anrufe!“ sie lächelte müde.
„Rufen sie an, wenn sie was brauchen. Ich werde da sein!“
„Mach ich“ sagte sie.

Reichte mir die Hand und ging dann los. Zur Bahn die wieder in die andere Richtung fuhr. Stieg ein und fuhr wieder… sie winkte nochmal aus der Bahn,
ich tat es ihr gleich. Mit einem Lächeln, ich ging zu dem kleinlauten Jungen und
kramte noch eine Karte raus.
„Wenn du ein neues Leben willst dann ruf an, wenn du die Anklage kriegst. Ich besorg dir
jemanden der dir hilft. Aber bescheißt du mich, dann zieh ich dir das Fell über die Ohren und dagegen ist das.

Was deine Kumpels mit dir machen kinderkacke!“
verwundert sah er mich an und nickte…

Ich ging nach Hause und freute mich das sich das Schicksal heute wieder mal für mich interessiert hat. Ich würde am liebsten wie Charlie Chaplin die Hacken aneinander klacken, vor Freude.


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Michael

Michael(27)
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