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Meine Stiefmutter…Sehr lange Geschichte…2te Ve

Ich betonte das ich NICHT der Autor dieser Geschichte bin. Die Geschichte ist auch für Motorradfahrer interessant ;-)…2te Version mit Happy End…Ich muss dazu sagen das ich nach der ersten Version mit dem Autor in Kontakt trat und wir uns darauf einigten das ER eine 2te Version schreiben will, da er viele Negative zuschriften bekam…Der Autor bat mich ihm ein paar Vorschläge zu machen wie die Geschichte weitergehen könnte, was ich auch tat…Das Ergebnis könnt ihr nachlesen…Und das beste daran ist, ER hat MICH in die neue Version mit eingebunden…Ich werde IHM dafür immer dankbar sein…Der Schluss der Geschichte ist für die HEIZER Fraktion sehr interessant 😀

Und jetzt viel Spass beim lesen der 2ten Version…Franz…

Die Stiefmutter

Die Geschichte erzählt von einem romatischen Tabu zwischen einer verheirateten Frau und einem ziemlich jungen Mann aus seiner Sicht, incl. der gewünschten Fortsetzung nun hintendran…

Zwei Leiber lagen verschwitzt auf einer Matratze, die Zudecke knödelte
sich unbequem unter den Körpern. Trotzdem wagten sie es nicht sich zu
bewegen. Durch die offene Balkontüre drang eine leise erfrischende
Brise und romantisches Mondlicht. Etwas entfernt sah man in der
Dunkelheit die Lichtreflexe des Sees schimmern. Die Atmung hatte sich
etwas beruhigt, nicht so die Herzschläge.

Es war etwas geschehen womit sie im Grunde nicht rechneten, was besser
auch hätte nicht geschehen sollen. Nur was nun? Es war traumhaft schön.
Es war nicht einfach nur einen dicken Hals loswerden. Hormone regeln.
Nein – beide erkannten dass sie soeben etwas vollzogen hatten was sich
über Monate ganz subtil irgendwie anbahnte, was sie versuchten
krampfhaft zu Vermeiden und doch irgendwann Unvermeidlich wurde.

Es war kein Sex. Es war Liebe machen. Der horizontale Ausdruck ihrer
wahren Gefühle zueinander die jetzt nicht mehr zu leugnen waren. Eine
Liebe welche von der Gesellschaft so nicht geduldet wird. Konventionen,
Normen, Vorschriften. Aber echte Liebe hält sich nicht an so etwas.
Liebe sucht sich ihren Weg, Gefühle wollen hinaus und erwidert werden.
Interessen suchen sich Gleichgesinnte. Menschen suchen Aufmerksamkeit
und Zuwendung. Findet man den perfekt passenden Menschen wird es sehr
schwierig dagegen anzugehen.

Nur was kommt jetzt? Wie geht es weiter? Die Gefühle füreinander sind
raus. Was kann man davon in den Alltag retten? Zwei Köpfe zermarterten
sich schweigend in der Nacht nebeneinander über wohl das selbe Thema.
Streichelten sich liebevoll. Der eine hatte eine weiche Haut wegen
seiner Jugend, die andere weil sie sich immer gewissenhaft pflegte und
vielleicht die genetische Veranlagung dazu hat. Das alleine aber war es
nicht. Es war eigentlich das tiefe unbedingte Vertrauen, das Gefühl
uneingeschränkt genau so genommen zu werden wie man eben war….

Aber halt, langsam, alles ganz von Vorne:

Hi! Ich bin Michael. In meinem Alter eher Mike. Viele Jahre lebte ich
jetzt mit meinem Vater alleine. Eine Männer-WG sozusagen. Das
funktionierte so eigentlich ganz prima. Auf jeden Fall besser als meine
Mutter noch mit uns lebte. Die ist vor sechs Jahren gegangen weil sie
sich was besseres gesucht hatte. Also einen Typen mit Haus, Garten,
Pensionsanspruch, Pauschalurlaub und Limousine.

Seither war ich weitgehend auf mich selber gestellt. Mein Vater muss
arbeiten wie viele andere auch. Oft im Ausland. War er Zuhause dann
vertrieb er sich seine Freizeit mit den Kumpels. Genau wie ich auch,
mit meinen Kumpels halt. Mein Leben bestritt ich mit etwas Taschengeld
und Zeitung austragen.

Wir leben jetzt auch in einem Haus – allerdings nur ein Reiheneckhaus
und gemietet. Für mich ganz in Ordnung, ich habe den Dachboden zur
alleinigen Nutzung. Ausgebaut, mit kleinem Bad und kleiner Kochnische.
In der Garage kann ich in Ruhe basteln. Am Moped.

Mal hatte mein Vater eine Freundin, mal nicht, so genau hat mich das nie
interessiert was er da unten im Haus eigentlich macht. Ich habe ja oben
mein eigenes Reich. Wenn ich spät nach Hause kam ging ich leise die
Treppe hoch, dann hat er nie mitbekommen wann ich heimkam. Wir gingen
uns halt so gepflegt aus dem Weg, jeder macht was er meint solange es
keinen Ärger gibt. Sah ich ihn mal haben wir schon bisschen nett
zusammen gequatscht, aber so richtig fanden wir nie den Draht zusammen.

Wichtig für mich sind Mopeds. Früher hochgradig getunte Roller, gleich
wo ich 18 wurde hab ich richtig aufgerüstet. Neben einem Roller für den
gewöhnlichen Alltag kam eine Huzuki GSXR 750. Mit 34 PS – auf dem
Papier wegen dem Stufenführerschein. Real fast das fünffache. Meine
Kumpels sind auch alle Need for Speed. Schon immer. Einfach nur
Mopedfahren, am See paar Bierchen knallen und paar Würstchen grillen,
bisschen Musik und das Leben ist in Ordnung. So einfach kann es sein.
Glücklicherweise sind die sonst ganz Anständig, also keine krummen
Sachen und so. Nur Moped. Und da haben sie uns früher auch noch nie
erwischt. Denn entweder dein Moped ist original Lahm oder so schnell
dass die Sherriff’s nur blöd schauen. Zwischendrin gibt’s nix.
Zu der Zeit verdiente ich mein Geld als Azubi in einer Spedition, bald
hätte ich ausgelernt. Taschengeld gibt’s immer noch, Dad hat
anscheinend vergessen den Dauerauftrag zu löschen. Ist mir recht. Heute
muß ich auch nicht mehr zur Türe reinschleichen, ich darf offiziell
ausbleiben so lange ich noch früh zur Arbeit aufstehen kann. So hätte
es eigentlich noch ewig weiter gehen können.

Bis sich langsam dunkle Wolken zusammenbrauten. In Form einer Frau. Erst
sah ich sie ewig nicht, hab nur gehört wie sie manchmal unten geredet
haben. Oder gefickt – aber das war nicht sehr oft und beschämend kurz.
Von der Stimme her schien es immer die Gleiche zu sein. Und im
Treppenhaus standen immer mehr Schuhe vor Dad’s Türe. Eine kleine
Größe. Wie gesagt ist mir egal was Dad unten macht, ich bin eh kaum
Zuhause. Man sah sie nun auch öfters im Ort zusammen. Und die Leute
tuschelten.

Der Keller ist der einzige Raum den wir zusammen nutzen, weil da die
Waschmaschine steht. Im Heizraum hing jetzt oft auch ihre Wäsche auf
der Leine. Und meine Klamotten daneben, die hatte sie wohl
offensichtlich mit gewaschen. Soll mir recht sein.

Irgendwann sah ich sie dann doch mal, wie sie zusammen neben der Garage
aus seinem Auto ausstiegen. Da wurde sie mir offiziell vorgestellt:
Misaki. Eine Reisfrau. Also eine Quergeschlitzte, wenn du weißt was ich
meine. Bisschen jung für seine Verhältnisse vielleicht, keine Ahnung wo
er die her hatte. Ich meine die sind ja schon immer irgendwie ganz süß,
vielleicht aus Thailand importiert, wie man so oft von älteren Männern
hörte? Meine Hand wollte sie aber dann doch nicht schütteln, nur wegen
dem bisschen schwarzen Kettenfett an der Pfote. Na ja, Frau halt. Wenn
ich die künftig so oft sehe wie das letzte halbe Jahr kann es mir eh
egal sein.

Anfangs schien mein Dad wohl öfters Zuhause zu sein, irgendwann ging er
seinem alten Trott wieder nach. Genau jenem, der auch meine Mutter zur
Weißglut und damit aus dem Haus trieb. Ich denke er mochte Misaki
durchaus, genau wie meine Mutter, er war nur zu Bequem seine
Gewohnheiten anzupassen oder zu Egoistisch etwas Rücksicht zu Nehmen.

Natürlich muß man sich in meinem Alter auch öfters einen Abschütteln
wenn man keine Freundin hat. Sonst fängt man bei absolut jedem Rock zu
sabbern an, wird man im Alltag auf Dauer einfach unerträglich und
tendiert auch dazu sich wegen Mädchen zu Blamieren. Stichwort Notgeil.

Ich nutzte die bewährte Methode der Wixvorlage am Laptop aus dem Netz,
bisschen Titten gucken und unter dem Schreibtisch oder in der Dusche
mit der Hand ausleeren. Dann ist wieder Ruhe für paar Tage und man kann
Mädchen gelassener gegenüber treten. Seit wir eine Quergeschlitzte im
Haus hatten erweiterte sich mein Interesse mehr auf Bildchen und
Filmchen mit dieser Rasse, aus purer Neugierde. Sind schon echt ganz
lecker diese Frauen. Ob die wohl in echt beim Ficken auch immer so
Quietschen? Von meinem Dad unten höre ich nur manchmal das Bett rumpeln
und sein blödes Grunzen. Eher zum Abgewöhnen.

Keine Ahnung was Misaki unten im Haus so machte, einer meiner Kumpels
sah sie in der Stadt mal morgens in eine Sprachenschule gehen. Fast
täglich ging sie Joggen. Oder fuhr mit meinem alten Mountainbike.
Manchmal kam Misaki an der Garage vorbei und wollte bisschen Quatschen,
aber ich verstehe die ja kaum. Über was soll ich mit der auch reden?
Wenigstens schien sie in Reisland auch ein Moped zu haben. Eine 400-er
Sonda. Sagte sie. Drüber raus gab’s kaum Berührungspunkte. Trotzdem kam
sie immer wieder mal vorbei. Nicht dass sie unsympathisch war, sogar
ganz im Gegenteil. Aber eine andere Welt eben.

Eines Sonntag Abends kam sie mal mit zwei Bier zur Garage, meine Kumpels
waren gerade alle gefahren. Das hört man immer recht deutlich, noch
zwei Häuserblocks weiter. Misaki setzte sich auf mein Moped und fragte
ob wir reden können. Wenigstens mal eine Frau die genau weiß wie man
sich auf ein Moped am Seitenständer setzen muß, damit es nicht
versehentlich umkippt. Das mit der 400-er Sonda glaube ich jetzt eher.

Ich saß auf einer umgedrehten Bierkiste und musste zu ihr aufsehen. So
wie sie am Bock flezte hätte sie auch beim Fotoshooting für ein
Bikermagazin sein können. Zumindest sah sie so aus, das erste Mal dass
ich sie genauer ansah. Schwarze lange Haare bis an den Arsch,
hellbraune ebenmässige Haut, schmale dunkle Augen, ziemlich dünn und
klein im Körperbau. Ihre Bekleidung stand etwas im Kontrast zu ihrem
Auftreten, sie schien bei genauerem Betrachten eher über 30 zu sein,
war stets sehr konservativ gekleidet.

„Klar können wir reden Misaki, was gibt’s?“

„Macht es dir etwas aus ohne Dialekt zu sprechen, ich verstehe dich dann
besser?“

„Kann ich machen, Misaki. Was willst du quatschen?“

„Sieht wohl so aus als wenn ich nun öfters da wäre.“ begann sie etwas
zögerlich, ich musste genau zuhören um sie zu verstehen und sah dabei
auf ihren Mund. Schöne volle Lippen, gute weisse Zähne. Angenehme
harmonische Stimme.

„Ja, sieht wohl so aus. Auf was willst du hinaus?“

„Weisst du dass ich mit deinem Vater verheiratet bin?“

„Gulp…..“ fast hätte ich den letzten Schluck Bier auf den Boden
gespuckt.

„Er hat dir das nicht gesagt?“

Kopfschütteln.

„Kann es sein dass du mir etwas aus dem Weg gehst, Mike?“

Längeres Überlegen. „Nein Misaki, aus dem Weg gehen ganz sicher nicht.
Es ist eine gepflegte Gleichgültigkeit. Sonst nix, also nix
persönliches. Ich kenne dich ja kaum. Wo kommst du überhaupt her? Woher
kennst du meinen Vater?“

„Aus der Arbeit. Ich komme daher wo deine Huzuki her kommt. Hamamatsu
Shizuoka.“

„Japan?“

„Japan!“ Längeres Zögern. Dann fuhr Misaki fort: „Weisst du, bei uns ist
die Familie ein sehr hohes Gut. Ich will dich nicht nerven, wenn du mir
aus dem Weg gehen willst respektiere ich das. Es tut mir nur etwas weh.
Dein Vater ist auch etwas Abweisend geworden.“

Jetzt tat sie mir direkt Leid. Es hatte sie sicher ziemlich Überwindung
gekostet mich anzusprechen.

„Das mit meinem Dad darfst du nicht so eng sehen, er ist halt ein
Eigenbrötler. Ich denke der mag dich schon ganz gerne. Aber er ist eher
so der Typ einsamer Wolf. Er kommt gelegentlich aus dem Wald um sich zu
Paaren oder ein Schaf zu reißen aber sonst sieht man ihn nicht. Nur
manchmal heult er Nachts den Mond an. Du siehst selber wie oft er mit
mir redet und wir haben rein garnichts gegeneinander. Der war schon
immer so. Ich gehe dir auch nicht aus dem Weg, ich weiß halt nicht was
ich reden soll. Das ist alles.“

„Dann können wir uns besser kennenlernen?“ Ihre Miene erhellte sich
etwas.

So wirklich Begeistert war ich nicht, sagte aber trotzdem zu: „Klar,
können wir.“

„Würdest du mich mal auf deinem Motorrad mitnehmen? Ich vermisse das aus
meiner Heimat und hier darf man ja so schnell fahren wie man will?“

Auch das noch. Eine Frau auf meinem Moped. Kurzes Überlegen. Ach was
soll’s, die 50 Kilo hinten drauf machen das Kraut nicht Fett, einmal
geht schon und dann ist Ruhe. Je eher umso besser.

„Am kommenden Samstag? Da fahren wir an den Stausee?“

Misaki lächelte. „Samstag. Hast du Schutzkleidung für mich?“

„Nein, Kindergröße hab ich nichts.“

Sie grinste. „Gut, ich schicke heute noch eine SMS nach Hause, lasse mir
mit Luftfracht meine Sachen von meinen Eltern schicken, das kommt noch
bis Freitag an. Dann bis Samstag!“

? Uhr hier vor der Garage.“

„Gute Nacht!“

Misaki sprang behende vom Bike und ging erleichtert. Ich war weniger
begeistert, spülte das restliche Bier die Kehle hinab und räumte das
Werkzeug in die blaue Kiste. Auf was hatte ich mich da jetzt wieder
eingelassen? Egal. Sie hatte recht. Wenn man schon unter einem Dach
lebt muss man sich ja nicht aus dem Weg gehen. Irgendwie schien sie
ganz in Ordnung. Holte nochmal den 5-er Inbus aus der Kiste und
schraubte den abdeckenden Höcker vom hinteren Teil der Sitzbank. Da saß
noch nie wer hinten drauf.

Die Arbeitswoche verging ereignislos, der Arbeitsweg und die
allabendliche Eisdiele war mit dem Roller billiger zu bewältigen. Vor
allem einen Roller klaut keiner. Ich freute mich auf den Ausflug mit
den Kumpels. Was ich von Misaki und der Reaktion meiner Kumpels auf
meine Stiefmutter halten soll war noch nicht ganz eindeutig. Jedenfalls
kam ihr Paket aus Japan offensichtlich rechtzeitig.

Ebenso rechtzeitig stand Misaki am Samstag von meinen Kumpels viel
beachtet neben der Garage, als ich mein Moped hinter dem Roller hervor
pulte und in die morgendliche Sonne schob. Man sah genau wie die Jungs
sie Aufmerksam musterten, deren Gedanken konnte man Erahnen.

Misaki’s Bekleidung in Form der Lederkombi wirkte abermals etwas
unpassend zu ihrer sonstigen Erscheinung, das abgetragene Leder war in
den Werksfarben von Sonda, hatte zahlreiche Kratzspuren und der Helm in
den Farben eines bekannten Sponsors lackiert, mit mehreren
Abreissvisieren versehen. Die Knie und Ellenbogen recht ausgeleiert,
abgeschliffene Pad’s auf den Klettflächen, seitlich abgeriebene Sohlen
an den schweren Stiefeln. Seltsam. Sehr seltsam!

Wenige Augenblicke lief der Motor warm, derweilen stopfte sie ihren
kleinen Rucksack in den meinigen und nahm diesen selbstverständlich auf
den Rücken, kletterte dann umständlich hinter mich auf den erhöhten
Soziasitz. Ich als einziger mit Sozia, alle anderen alleine. Auch ein
neues Gefühl. Aber ihr Federgewicht merkte man kaum, sie wusste genau
sich unauffällig zu Verhalten, nach nur wenigen Metern verschmolz sie
mit Moped und Fahrer. Mehrmals musste ich mich vergewissern ob sie noch
da war.

Der Weg zum Stausee ist so ein Thema für sich. Kleine Nebenstrecken,
wenig Verkehr. Erst fängt immer alles ganz gemütlich an, man tuckert so
vor sich hin. Also das was die Jungs halt tuckern nennen. Der Haufen
ist immer ganz bunt zusammen gewürfelt, die einzige Verbindung ist
Mopped. Die Jungs unterscheiden sich sehr in den Charakteren. Von einem
extrem bis zum Anderen. Der eine ist Hilfsarbeiter am Bau, holte sich
einen Kredit für seine Ninja. Einer ist Berufsoldat. Ein anderer ist
von Beruf einfach nur Sohn, Bernd ist doof wie Stroh, obwohl er das
teuerste Bike hat ist er nie der schnellste. Elmar ist Krankenpfleger,
vielleicht gut so jemand mit in so einer Clique zu wissen. Die meisten
anderen sind Azubi wie ich.

Das andere extrem ist Franz, eigentlich ein Kumpel von meinem Vater. Er
fährt gerne oft mal einen heissen Reifen, hat jedoch das Dilemma dass
die Biker in seinem Alter in den Kurven immer nach innen Umfallen, mit
seitlich zwei Finger breitem Schißrand an den Reifen. Mit Airbag-Weste
auf dem Moped und Hämorrhoiden-Kissen an der Sitzbank.

Franz hat eine bayerische Gummikuh. Noch die alte, welche beim vollen
Beschleunigen eine Handbreit hinten ausfedert. Praktisch vor dem
Überholen: Kommt was? Anfangs belächelten sie ihn. Keine Ahnung was der
an seinem Motor gebastelt hat, die hat Druck ohne Ende. Man munkelt der
Motor kam direkt von einem aufgelösten BOT (Battle of Twins)-Rennstall.
Was das Fahrwerk nicht hergibt macht er mit Erfahrung wett. Mit dem
Messer zwischen den Zähnen hält er erstaunlich lange mit, auch wenn er
gegen eine moderne R1 oder Feuerklinge in letzter Konsequenz abstinkt.
Zumindest hat er manchmal eine mäßigende Wirkung auf die Heißsporne,
alle mögen ihn.

Irgendwie schaukelt sich das aber bei allen Ausfahrten immer weiter
hoch. Das ist jedesmal so. Blöd ist auch dass ich fast das kleinste
Mopped habe. Nur Konrad hat eine 675-er Daytona, aber die ist so stark
getunt dass sie fast so schnell ist wie meine 7½ -er. Dazu noch mein
Ballast hinten drauf. Ich hätte im Frühling beim Kauf gleich die
1000-er nehmen sollen.

So entwickelt sich die letzte halbe Stunde dann immer eine regelrechte
Hatz, wie eine Treibjagd. Konrad – der Hirnloseste – vorneweg. Dahinter
Fireblade, R1 oder paar grüne Ninja’s bunt gemischt, je nachdem wer
alles mitfährt. Hinten ich, hab ja erst paar Wochen die große Pappe. So
ein mächtiger 4-Zylinder ist halt doch was anderes wie ein getunter
125-er Roller. Ganz hinten Bernd mit seiner Brutale Corsa.

Wir kamen dann also am Stausee mit kompletter Mannschaft an, ich betone
das so ausdrücklich weil das nicht immer selbstverständlich ist. In der
Rollerzeit starben unterwegs immer reihenweise die frisierten Motoren
wie die Fliegen. Mit den großen Moped’s bleibt schon mal der eine im
Acker liegen oder der andere „parkt“ unter einer Leitplanke.
Glücklicherweise ist noch nichts schlimmeres passiert.

Wir finden dann auch immer gleich einen passenden Platz am Stausee, bei
so einer Horde schwer belederter Jungs wollen brave Familienväter
meistens keine Territorialansprüche durchsetzen. Obwohl wir eigentlich
ganz Harmlos sind. Kam es mir nur so vor oder belauerten alle irgendwie
Misaki? Jeder tat so gleichgültig wie möglich, trotzdem schielten alle
zu meiner Stiefmutter.

Es dauerte etwas bis sie sich mit wilden Bewegungen der Hüfte und des
Oberkörpers aus dem engen Leder gepult hatte. Darunter trug sie weiße
Shorts und direkt gleich ihren weissen Badeanzug. Sie zog ihren
Rucksack aus dem meinigen heraus, fischte daraus ein großes Handtuch
und eine kleine Plastikflasche, breitete jenes Handtuch auf der Wiese
aus. Täusche ich mich oder war es noch nie so Ruhig wenn wir wo
ankamen? Die Jungs drapierten ihre Luftmatratzen in respektvollem
Abstand, so dass mir der Platz direkt neben Misaki blieb.

Die Frau setzte sich, öffnete ihren Zopf und begann sich mit einer
Bürste die langen schwarzen Haare zu kämmen. Das dauerte ewig, jede
Bewegung interessiert verfolgt. Nicht nur von den Jungs, sondern auch
von besagtem benachbarten Familienpapi. Anschließend begann sich Misaki
auf der Vorderseite mit Sonnencreme einzureiben. Gütiger, was für ein
sinnlicher Anblick. Keine Ahnung ob sie merkte was sie in diesem Moment
anrichtete, ob sie sich der Aufmerksamkeit bewusst war. Zwei der Jungs
legten sich auf den Bauch, ich konnte mir schon denken warum.
Vielleicht war sie einfach den Umgang mit vielen Männern gewöhnt?

Dann ein suchender hilfloser Blick um sich herum mit der Tube in der
Hand, es war klar was sie wollte. Unterstützung. Glücklicherweise blieb
der Blick dann an mir hängen, mit einem entschuldigenden Lächeln
reichte sie mir die Tube und drehte mir den Rücken zu, nahm die offenen
langen Haare nach vorne über die Schulter, streifte die elastischen
Träger vom Rücken und hielt den Badeanzug mit überkreuzten Händen vor
den Brüsten. In diesem Moment beneideten mich 8 Jungs. Und der Nachbar.

Etwas Vorsichtig und Unsicher begann ich die weisse Lotion auf Nacken,
Rücken und Schultern zu verteilen. Am Nacken hätte man sich das sparen
können bei dieser wallenden Haartracht. Soweit dachte ich nicht, wollte
Pflichtbewusstsein demonstrieren. Etwas irritierte mich ihr Körperbau.
Eigentlich schlank, Oberarme und Nacken jedoch steinhart und
Verhältnismäßig stark konturiert.

Die Wirbelsäule zeichnete sich deutlich durch die glatte Haut. Von
hinten sah sie aus wie ein ganz junges Mädchen, nur im Gesicht konnte
man vielleicht ihr wahres Alter vermuten. Wobei wir Europäer die
Asiaten eh schlecht schätzen können und paarunddreissig Jahre ist ja
auch kein Alter, wenn es noch so dermassen lecker dargeboten wird wie
im Falle von Misaki. Wenigstens einen guten Geschmack hat mein Dad.
Jede Rundung, jeden Muskel, jede Kontur a Rücken, Schultern und Nacken
versorgte ich gewissenhaft mit Lotion.

„Du darfst jetzt aufhören Mike, die Haut wird schon ganz blass vom
vielen Reiben. Danke!“

„Äh jaa, entschuldigung…..“ Die Jungs kicherten. Keine Ahnung, das war
die erste Frau die ich einschmierte, wegen mir hätte es noch durchaus
gründlicher sein dürfen?

Misaki legte sich auf den Bauch, legte die Haare neben den Kopf, ließ
sich den Rücken von der Sonne schmeicheln. Vom Po konnte man nur
Vermuten wegen den weiten Shorts. So kehrte langsam etwas Ruhe ein,
jeder döste bisschen vor sich hin, las Zeitung oder sah den Nachbarn
zu.

Nach einer Zeit schien Misaki vom Schlaf aufzuschrecken, orientierte
sich kurz, sah mich an.

„Mike, gehen wir etwas schwimmen?“

„Klar, deswegen sind wir da?“

Behende stand Misaki auf, die weite Short war schnell am Boden abgelegt.
Jetzt sah man ihren atemberaubenden Po. Zwei kleine harte Kügelchen,
der straffe elastische Stoff rutschte etwas zwischen die Backen,
betonte damit den Hintern auf waffenscheinerforderliches Niveau. Wir
gingen zum Wasser, begannen zu Schwimmen. Wobei ich nicht lange
mithalten konnte.

„Ich kehre dann mal wieder um….“

„Gut Mike, ich drehe noch eine Runde…..“, dann erhöhte Misaki abermals
ihr Tempo und wechselte ins Kraulen. Da hätte ich nie mitgehalten.
Langsam plantschte ich zurück, blieb im flachen Wasser neben Eddy
sitzen, pisste unauffällig aus der weiten Boxershort heraus in den See
(Grüße nach Neudorf, der Stausee ist euer Trinkwasser!), quatschte eine
ganze Zeit mit Eddy über seine Ninja und wir begafften zusammen
fachmännisch andere Mädchen.

Irgendwer bemerkte irgendwann zu mir: „Wo ist eigentlich deine Mutter?“

„Meine Stiefmutter!“ verbesserte ich, suchte den Horizont bis zum
gegenüberliegenden Ufer ab. Wir sahen weit draussen einen Schwimmer,
waren uns nicht sicher. Gingen zum Bademeister auf dem Hochstuhl. Ob
ihm eine kleine Frau aufgefallen ist? Wir vermissen jemand.

„Ja, die ist mir länger schon aufgefallen,“ er führte sein Fernglas
nach, „die schwimmt da draußen. Aber kein Grund zur Sorge, das sieht
bei der absolut professionell aus, die zieht voll durch und macht sowas
anscheinend öfters. Wenn sie Müde ist wird sie schon wieder kommen.“

So war es dann auch. Nach zwei Stunden. Und vier Runden um den
kompletten See. Die Frau war ein Konditionswunder. Joggen,
Mountainbike, jetzt war der Triathlon komplett. Wenn ich nur ein
viertel ihrer Energie hätte….

Viel beachtet dann ihr wackeliges verlassen des Wassers auf dem
steinigen Grund. Ihre kleinen harten Muskeln vom kalten Wasser und der
vielen Bewegung stark konturiert, die langen Haare klebten am Körper.
Die winzigen Brustwarzen wollten durch den dünnen Stoff stanzen, der
Schamhügel erhob sich gut sichtbar unterhalb des flachen Bauch.

Keine Ahnung ob ihr das bewusst war, aber der Badeanzug war an den
wichtigen Stellen leidlich Transparent, das heisst man sah die dunklen
Brustwarzen leicht durchschimmern und obwohl im Schritt aufgedoppelt
blieb es so durchsichtig dass Schamhaare eben nicht erkennbar wurden.
Dafür zog es das elastische Gewebe etwas in die kleine Pflaume.

Obwohl sie ziemlich klein ist erschienen ihre schlanken Beine mit diesem
hoch ausgeschnittenen Badeanzug im Verhältnis zum Körper ellenlang.
Seitlich am Brustkorb durch die Ausschnitte der Brustansatz zu
Vermuten. Sie ging langsam und andächtig, legte sich auf ihr Handtuch.
Und drei Jungs legten sich plötzlich auf den Bauch. Der einzige Mann
der halbwegs vernünftige Reaktionen zeigte und nur eine Moped-Zeitung
las war Franz. Frauen waren ihm anscheinend für den Moment etwas
suspekt.

Wie immer machten wir, oder besser die Anderen später am See Blödsinn,
vor allem nachdem paar Bierdosen geleert waren. Diesmal vielleicht
sogar etwas mehr Unfug wie sonst, der Eine oder Andere musste sich wohl
vor der schönen Frau profilieren. Ich hielt mich zurück, wollte nicht
unangenehm auffallen, keine Ahnung ob oder was sie Dad erzählen würde.
Franz war aus Erfahrung unbedingt diskret.

Die Zurückhaltung wurde dann zu meinem Nachteil, denn ich holte mir eine
Verletzung an der Hand beim toben der Anderen, irgend ein Trottel trat
drauf als ich in der Sonne döste. Die Schwellung ging trotz kühlen im
See bis zum Abend nicht zurück. Heimfahren damit schwer möglich. Misaki
sah sich das genau an, sagte dann: Sie fährt!

„Also Misaki, das ist ein echtes Motorrad, kein 400-er Moped.“ Sagte ich
etwas Überheblich.

„Ich weiß.“ Sie lächelte milde. „Wir können ja aber auch mit dem Bus
heimfahren und dein Moped inzwischen hier stehen lassen?“

Volltreffer. Sie wusste das käme niemals für mich in Frage. Also saurer
Apfel und unter den spöttischen Blicken der Kumpels hinten drauf
klettern. Misaki kam mit den Zehenspitzen gerade eben so auf den Boden,
musste sich weit an die Stummellenker recken, wir mussten im Stand sehr
vorsichtig balancieren. Als die Fuhre dann mal rollte ging es halbwegs.
Sie machte mehrere Bremsproben und Einlenkversuche, fuhr einen kurzen
imaginären Slalom, probierte etwas mit Hebeln und Bedienelementen.
Schon nach wenigen Kilometern war sie im Element, sie muss wohl Zuhause
recht viel gefahren sein, so fährt keine Anfängerin.

Die Kumpels wollten sie anscheinend testen, fuhren fast genauso schnell
wie sonst auch. Schon nach 50 Kilometern blieb Misaki eng hintendran.
Nach einer Stunde wurde sie mit den Drehzahlen mutiger, vor allem beim
Überholen. In den Kurven ließ sie stehen, paarmal flitzten
Begrenzungspfosten in Kopfhöhe an mir Vorüber. Ich bekam echt Angst.

Das letzte Stück bog sie plötzlich zackig auf die Autobahn ab, ließ die
anderen auf der Landstraße davon ziehen, ich schiss mir fast in die
Hose. Was hat sie vor? Das heisst Autobahn, mein Moped war noch nie da
drauf. Wenn man dort mit dem Motorrad was zu suchen hätte hieße es auch
Mopedbahn? Was sagte Misaki noch? Hier darf man so schnell fahren wie
man will? Erst wollte ich noch lautstark protestieren. Wollte.

Denn sie zog noch in der Auffahrt den Hahn voll auf. Zweiter Gang fast
ausgedreht um die Kurve, die Fußraste kratzte Leicht am Boden, die
Drehzahl schwankte Unregelmässig, das heisst das Hinterrad hatte
Schlupf. Beim dritten Gang voll wurde das Vorderrad noch etwas leicht.
Ist die Bescheuert? Am Ende der Beschleunigungsspur kam der vierte und
Misaki zog durch.

Klar, mein Moped ist komplett entdrosselt, auch die Leistungsbegrenzung
in den ersten drei Gängen. Aber noch nicht eingefahren. Ich hatte bis
dahin ehrlich keine Ahnung was geht, war selber Überrascht…..
nicht….. Ich hatte nackte blanke Angst.

Die Autobahn hat zwei Spuren. Eigentlich, dachte ich. Und mein Moped hat
hervorragende Bremsen. Verflucht, warum benutzt sie die dann nicht? Sie
war im sechsten Gang, voll ausgedreht. Der lärmende Fahrtwind riß an
meinem Helm, Misaki war klein genug dass sie komplett hinter der
schlanken Verkleidung verschwand. Festkrallen mit einer gesunden Hand,
die Bauchmuskeln schmerzhaft angespannt vom reinstemmen in die hohen
Fußrasten.

Zwei Spuren? Anscheinend hatte ich in der Fahrschule etwas versäumt oder
in Japan ist die Standpur zum Überholen da und der Meter Bahn vom
Mittelstreifen bis zur Leitplanke extra für die schnellen Mopeds
freigehalten? Hupen hörte ich niemand, zu schnell flitzten die Autos an
uns vorbei. Von Vorne nach Hinten. Dann wurde der Fahrtwind endlich
wieder leise und kurze Zeit später waren wir Zuhause.

Ich war nicht mal mehr wütend, sondern nur noch geschockt und tief
erleichtert.

„Frau, bist du bescheuert? Hast du Kamikaze-Gene im Blut?“ meine Stimme
klang sicher nicht sehr freundlich.

Misaki grinste nur fröhlich. „Geht echt gut, dein Moped. Habe ich
vergessen zu erzählen dass ich in Japan unter anderem früher den Sonda
Markenpokal auf einer RS 400 mitgefahren bin?“

Jetzt wurde mir so einiges klar, aber in Ordnung war das sicher nicht.

„Trotzdem gelten bei uns noch Verkehrsregeln!“

Wahrscheinlich war ich mehr wütend über mich selber dass ich mir von
einer Frau den Schneid hatte abkaufen lassen.

Die Frau grinste immer noch in sich hinein, schien komplett Entspannt.
„Danke für den schönen Tag, hoffentlich nimmst du mich mal wieder mit?“

„Gute Nacht!“

Meine Wut verrauchte langsam. Nochmal mitnehmen? So sicher war ich mir
da nicht. Nicht nochmal so einen kriminellen Stunt! Aber eigentlich war
sie echt ganz in Ordnung, ich hatte sie nur völlig Unterschätzt, begann
sie in einem ganz anderen Licht zu sehen.

Mit schlurfenden Schritten in den schweren Stiefeln und mit
quietschender Lederkombi ging sie zum Haus, nahm unterwegs ihren Helm
ab und schüttelte die langen Haare aus. Ein schöner Anblick.

Unter der Woche sah ich sie manchmal wenn sie mit ihren hautengen
Gymnastikhosen vom Joggen kam oder in ihrer klassischen Bekleidung zum
Einkaufen. Immer öfters entspann sich ein kurzer oberflächlicher
Plausch, ich begann sie in meinem Umfeld zu Akzeptieren. Ertappte mich
manchmal dabei ihre Gesellschaft zu Genießen.

So unternahmen wir dann doch noch öfters was zusammen, so schnell können
Vorsätze kippen. Frauen machen eigene Regeln denen ich noch nicht
gewachsen war. Misaki kam nun auch Abends gelegentlich mit an die
Eisdiele, zur Freude meiner Kumpels. Der lockere unkomplizierte Kontakt
zu meinen Freunden ließ sie aufblühen, trotzdem hatte sie strikte
Grenzen was baggern betraf. Ab einem bestimmten Zeitpunkt blieb sie
total Altmodisch und Konservativ. Mein Dad war zu der Zeit kaum noch
Zuhause.

„Mike, du arbeitest doch in einer Spedition?“ fing sie eines Abends mal
an.

„Ja, warum?“

„Dann könnte ich mir mein Motorrad von daheim schicken lassen und du
hast dein Moped wieder für dich alleine? Doppelten Spaß für uns Beide?“

„Klar, gute Idee! Ich frag gleich morgen mal meinen Vorarbeiter.“
Innerlich zweifelte ich ob die Idee tatsächlich so gut war, ich hatte
mich mittlerweile an das schöne Gefühl mit ihr hinten drauf durchaus
gewöhnt. In meiner Ansicht waren Frauen als Zierde für den Rücksitz
wesentlich geeigneter, noch dazu wenn wie bei Misaki die langen Haare
sorgsam zu einem Zopf gewunden am Rücken baumelten.

So stand also drei Wochen später eine Holzkiste im Hof vor der Garage.
Mit zwei großen Schraubendrehern begannen wir die Holzplatten
aufzuhebeln. Langsam wurde ein Motorrad sichtbar auf einem
provisorischen Lattengestell, wild in Luftpolsterfolie eingewickelt.
Auch diese wich dem Teppichmesser.

„Mensch, das ist ja eine echte RS 400!“

„Sagte ich doch.“

„Schon! Replika’s gibt’s viele. Aber die ist Original! Eine V4!“

„Ja, eine von vielleicht 80 Stück.“

„Wo hast du die Kohle her? Die kostet minimum 90.ooo Euro?“

Misaki zuckte nur lässig mit den Schultern. „Ich hab sie so bekommen,
das ist eine lange Geschichte.“

Ich begann zu suchen. „Wie willst du die auf der Straße fahren? Die hat
ja weder Licht, noch Blinker oder Spiegel. Und Slikreifen! Gut, Reifen
mit Profil können wir hier besorgen, aber das andere?“

„Schau mal in dem Karton da, ich sagte sie sollen mir alles mitschicken
was man für die Straße braucht. Wir müssen nur noch montieren. Hilfst
du mir, Mike?“

Ich wühlte in einer großen Schachtel. „Hier ist ja sogar ein
Nummernschild mit dabei! Original Japan, das versteht hier garantiert
keiner. Und ein kompletter Kabelbaum, eine kleine Batterie,
Lichtanlage. Das wird ziemlich Arbeit. Wir warten bis Konrad heute
Abend kommt, der ist Elektriker und kennt sich aus mit sowas.“

Wir bastelten noch bis spät in die Nacht. Dann der Moment der
Probefahrt. Kanister Sprit in den Tank. Zündschlüssel oder gar
Lenkschloss war nicht, nur ein mit einer roten Klappe abgedeckter
Schalter, wie bei einem Kampfjet.

>>>Klak<<<

Die Lichter des kleinen zentralen Instruments gingen an. Kein Tacho,
kein Drehzahlmesser, nur ein kleines LCD-Display und mehrere farbige
Lampen, wahrscheinlich ein Schaltblitz. Ich suchte den Starterknopf.

Misaki grinste: „Da kannst du lange suchen. Das ist eine originale RS,
die hat keinen Starter. Schieben bitte!“

Sie setzte sich auf den schlanken Sitz, drückte einen Gang rein, zog die
Kupplung. Konrad schob sie paar Schritte an, die profillosen weichen
Sliks schmatzten klebrig auf der Straße. Misaki hüpfte auf den Sitz und
ließ gleichzeitig die Kupplung kommen. Keine Frage, die weiß wie sowas
geht!

Sofort bellte der V4 seine unregelmässige Zündfolge in die laue Nacht.
Wow! Sowas von Sound! Nicht übertrieben Laut, keine Lichter gingen in
der Nachbarschaft an. Es war mehr wie das aggressive Fauchen einer
Wildkatze. Gierig drehte der kleine Motor blitzartig bei jedem Gasstoß
hoch, es dauerte etwas bis die Vergaser ohne Kaltstartanreicherung
einen stabilen Leerlauf ermöglichten. Misaki fuhr paarmal leise die
Straße auf und ab, wechselte in die Seitenstraßen. Hinter den Häusern
hörte man sie kaum. Unglaublich dass dies ein hochgezüchtetes
Rennmotorrad sein soll.

Als sie wieder kam sah man zuerst ihre Zähne vor dem Scheinwerfer. Sie
grinste bis zu den Ohren.

„Können wir morgen noch normale Reifen beschaffen? Denn ich denke dass
diese hier nicht mal bis zum Stausee halten werden.“

„Klar Misaki, können wir. Du würdest mit diesen Schlappen auch nicht die
erste Verkehrskontrolle überstehen.“ Sie ging absolut davon aus uns auf
der nächsten Tour auf eigenen Rädern zu begleiten.

So hatten wir immer mehr Berührungspunkte im Alltag, immer mehr
gemeinsam zu Reden, zu Beschaffen, zu Planen. Plötzlich merkte ich wie
nah mir Misaki geworden ist. Klar habe ich viele Kumpels und auch paar
gute Freunde. Sie jedoch ist mehr als Freund. Misaki ist genau die
Mutter oder der Vater, die ich mir so sehnlich wünschte. Immer ein
offenes Ohr, für alles einen guten Rat. Trotzdem total Cool und
unkompliziert, oft etwas durchgeknallt.

Auf einmal tat es mir Leid wenn ich mich Abends von ihr verabschiedete,
auch wenn ich sie am nächsten Tag wiedersehen sollte. Ertappte mich
sogar häufiger dabei des Nachts ins Haus hinein zu Lauschen ob mein Dad
sie vielleicht poppt. Ich mein sie sind Verheiratet, es wäre sein gutes
Recht. Trotzdem hätte es mich gestört. Mein alter gelangweilter Dad und
diese Gottheit von Frau. Eigentlich müsste Misaki unbefleckt bleiben.
Ich weiß, das klingt jetzt voll bescheuert. Aber ich empfand es eben
so.

Mein Dad zog sich in dieser Zeit immer mehr zurück. Ich vermute er hat
sich mit dieser neuen Ehe psychisch etwas übernommen. Zu verlockend war
für ihn die junge schöne Frau. Er übersah dabei jedoch seinen
Einzelgänger-Charakter. Den kann man vielleicht eine Zeit lang
unterdrücken, jedoch niemals ganz Ablegen.

Und Misaki ist schön. Unglaublich schön. Exotisch schön. Sie zieht sich
immer Flott, trotzdem irgendwie konservativ an, niemals Nuttig oder so.
Der Rock immer lang genug, Blusen nie durchsichtig, Hosen nicht
Hauteng. Aber sie hat was. Man sieht sie gerne an. Ihre höfliche
Zurückhaltung, sie drängt sich niemals in den Mittelpunkt, auch wenn
sie das eigentlich in einer Horde spätpubertierender Jungs eigentlich
wäre.

Die erste größere Ausfahrt ging dann von Freitag bis Sonntag wohin? Na
Klar, klassisch an den Gardasee zum Pizza-Essen. Am Freitag nachmittag
Sechs Stunden Fahrt, durch das kleine Volk der Raubritter hindurch und
schon ist man im Land der Träume. La dolce Vita. Coole Stimmung, guter
Wein, leckerstes Essen, entspannte Leute und unzählige verschlungene
kleine Passstraßen. Die Jungs gingen auf den Campingplatz, Misaki kann
außer einem kleinen Rucksack sonst keinerlei Gepäck auf ihrem Moped
mitnehmen, suchte sich deshalb eine einfache Pension gleich in der
Nähe.

Ich selber war etwas unentschlossen, wollte einerseits mit den Jungs im
Zelt bleiben um nicht als Muttersöhnchen verschrien zu werden, Männer
in diesem Alter können bei sowas grausam und penetrant sein.
Andererseits, eine Toilette und Dusche im Zimmer, ein brauchbares Bett
und wenn es nur das Sofa wäre…. Beide Optionen ließ ich mir offen,
wollte eben kurzfristig nach Situation entscheiden, deponierte meinen
Tankrucksack einstweilen bei Konrad im Zelt. Die erste Nacht schlief
ich dann auch im Zelt.

Die mopedfreie Zeit am Samstag verbrachten wir alle zusammen am
Campingplatz, misstrauisch beäugt vom rastlosen Platzwart, der ständig
seine Runden mit dem alten Klapprad drehte. Aber die meiste Zeit waren
wir eh unterwegs. Misaki war jetzt nicht mehr zu bremsen. Am Tag zuvor
bei der Hinfahrt noch mitleidig belächelt wegen ihrer kleinen 400-er
zeigte sie bald wo der Hammer hängt. Bei der Anreise wollte sie
offensichtlich einfach noch ihr Material schonen oder den Motor
einfahren, nicht jeder erkennt so etwas, viele pubertierende Jungs
deuten sowas als Feigheit oder als Sonntagsfahrerin.

In den Bergen selbst sah man sie nur kurz noch von Hinten, Misaki kam
erst wieder in Sicht als sie an der nächsten Kreuzung wartete weil sie
den Weg nicht weiter wusste. Die Jungs waren irritiert. Das soll eine
400-er sein? Ok, von der Größe her und vom Klang ist es ein kleines
Moped. Aber warum kamen sie mit ihren 1000-ern einfach nicht ran? Auf
den kurzen Geraden fuhren sie manchmal noch nebenauf. Zwei Kurven
später war sie weg. Was zum Teufel hat dieses kleine Ding eigentlich
Leistung? Wieviel dreht die? 18.ooo Umdrehungen? Und das blitzartig.
Der anfängliche Spott wich Ehrfurcht.

Armin wollte es nicht glauben, bat Misaki beim Mittagessen ob sie
nichtmal für eine Stunde die Mopeds tauschen könnten. 400-er gegen
Feuerklinge. Misaki willigte ein. Die Folge war dass Armin wegen dem
wendigeren und leichteren Moped nun auch etwas flotter wurde, an Misaki
kam trotzdem keiner mehr heran. Man sah jetzt nur besser wo sie lang
gefahren war, in nahezu jeder Kurve waren tiefschwarze Striche vom
Driften und Beschleunigen, Armin begann zu Bereuen und hoffte dass er
mit diesen Gummis noch bis Deutschland kam. Irgendwann gaben sie es
kollektiv auf ihr auch nur Ansatzweise folgen zu wollen.

Gegen Einbruch der Dunkelheit kamen wir zurück an den Campingplatz.
Zuerst Misaki, fünf Minuten später die Jungs mit mir, zwei Minuten
dahinter ein lilafarbener Alfa Romeo mit weisser Aufschrift: Polizia
Municipale. Die beiden Sherriff’s sprangen aufgebracht heraus, schrien
aufgeregt:

„This is Italy. Not Amerika. No Superbike!“ wild fuchtelte der Polizist
aufgebracht mit seinen weissen Handschuhen und einem weissen
Schlagstock. Energisch wollen beide wissen wer wie ein geisteskranker
mit diesem Motorrad da (dabei deuteten sie auf die Feuerklinge) über
einen halben Kilometer auf dem Hinterrad über die Landstraße fuhr. Sie
wollten den Fahrer direkt aufhalten, sind aber nicht nachgekommen. Die
Jungs grinsten, so erging es ihnen schon den ganzen Tag.

Misaki meldet sich. „Sorry Sir, i was!“

Signore Polizia zweifelt. Sie soll niemanden schützen, sie soll sagen
wer wirklich gefahren ist.

„Ich!“ sagte Misaki.

Weiteres Zweifeln. Wenn sie jetzt weiter lügt dann bekommt sie eine
Strafe wegen Behinderung der Justiz und Falschaussage. Wem gehört
dieses Motorrad da? Armin trat vor.

„Das macht dann 250 € Penalty! Oder wir beschlagnahmen das Motorrad!“

Eilig holte Misaki ihre Brieftasche aus dem Rucksack und bezahlte die
geforderte Summe. Quittung bekam sie keine, bestimmt hatten die das vor
lauter Aufregung „vergessen“.

„Ihr Deutsche seid so Helden, müsst euch hinter einer Frau verstecken!“
ätzte der ältere der Polizisten auf Englisch, wie er das Geld in seiner
weissen Umhängetasche verstaute.

„Wir haben wenigstens keinen BungaBunga als Präsidenten und unsere
Soldaten haben die Absätze nicht an der Stiefelspitze.“ den letzten
Einwand auf Deutsch aus dem Hintergrund verstanden sie entweder nicht
oder ignorierten es. Vielleicht besser so.

Der Abend verging dann mit äusserst ausgelassener Stimmung in der
Pizzeria des Campingplatzes. Misaki saß neben mir, wirkte ausgesprochen
Glücklich. Scherzte, Blödelte. Hauptthema waren natürlich die zwei
Polizia’s. Der Spruch: „This is Italy. Not Amerika. No Superbike!“ wird
wohl in die Analen eingehen.

Das Verhalten der Jungs gegenüber Misaki veränderte sich Deutlich. Sie
war nicht mehr nur das hübsche Beiwerk, die zum Anglotzen geduldete
Sozia. Sie hatten echte Ehrfurcht vor ihr. Misaki bog immer wieder vom
Thema ab und nahm sich aus dem Mittelpunkt heraus wenn die Jungs sie
neugierig nach ihrer Vergangenheit befragen wollten.

„Ich bin eben ein Naturtalent und bin in meiner Jugend mal den
Sonda-Markenpokal zur Nachwuchsförderung mitgefahren.“ der Versuch
einer bescheidenen Erklärung. Nur warum glaubte ihr das Niemand? Warum
war ihre 400-er fast schneller wie eine serienmässige 600-er? Warum
waren die Reifen so breit wie bei einer 750-er, die Bremsscheiben aus
Keramik so groß wie Kanaldeckel und die Einarmschwinge war dick wie ein
Unterarm? Schnellwechsler an den Radnaben? Carbonverkleidung?
Alurahmen? Vergaser so dick wie Dachrinnen? Zweifel über Zweifel und
keine plausiblen Antworten.

Die anderen Jungs genossen den Wein, hatten kaum Hemmungen wegen dem
kurzen Heimweg ans Zelt. Ich mag Wein nicht ganz so gerne, hielt mich
auch wegen meiner Stiefmutter etwas zurück. Mein Vater muss ja nicht
alles Erfahren. Bald zogen sich alle zurück. Fast alle. Nur Misaki war
noch munter.

„Was machen wir jetzt? Zum schlafen ist es noch viel zu Früh.“ Die Frau
ist voller Energie.

„Hmm, keine Ahnung?“

„Würdest du noch mitkommen zum Tanzen? Ich dachte am Ortseingang direkt
unten am See eine Disco gesehen zu haben?“

Eigentlich war ich wenig begeistert, wollte Misaki aber auch nicht
alleine auf die italian Stallion loslassen. Sagte zögerlich zu.

„Gut, ich gehe kurz ins Zimmer zum Umziehen. Treffen wir uns in 20
Minuten vorne bei der kleinen Kirche?“

Zustimmendes Nicken. Das Moped ließ sie im Pulk bei den Jungs stehen.
Ich war schnell umgezogen, eine kurze Dusche im Sanitärhäuschen. Konrad
schnarchte im Zelt Laut vom vielen Wein, nicht sehr einladend. Langsam
schlenderte ich die Hauptstraße entlang, viele junge Leute kamen mir
ausgehfertig entgegen. Komischerweise interessierten mich die anderen
Mädchen kaum, obwohl diese sehr sommerlich gekleidet waren.

Dafür interessierte mich Misaki, welche soeben im dichten Verkehr die
Straße überqueren wollte. Aber bei so einer Signorina halten
selbstverständlich alle Italiener. Misaki war ebenfalls sehr sommerlich
gekleidet. Gut, sie hatte ja nicht mehr Platz in ihrem kleinen Rucksack
als für Zahnbürste und für dieses Bisschen von Klamotten, versuchte ich
mich zu Beruhigen. Boahhh, einfach Boaahhhh!

Sonst immer mit ihrer Garderobe so dezent auf Understatement bedacht
stand sie vor mir, ich musste im Laternenlicht mit Gewalt meinen Blick
in ihr Gesicht zwingen. Sie trug nun einen ziemlich engen schwarzen
Minirock, ein knappes weisses Top mit zierlichen Trägern und Bauchfrei.
Über Unterwäsche kann ich jetzt nicht spekulieren, zumindest zeichnete
sich nichts durch die engen Stoffe durch. Dazu ziemlich hohe weisse
Sandaletten, nur ein schmales Riemchen über die Zehen und ein
Fesselriemchen mit kleiner Schnalle. Trotzdem konnte sie Halbwegs damit
laufen.

Die Jungs hätten bei diesem Anblick wohl zu sabbern begonnen. Ich hatte
etwas Einschränkungen beim gehen, denn meine Aufmerksamkeit galt mehr
meiner Stiefmutter als dem etwas unebenen Untergrund des Fußweges.

Nach ein paar Minuten passierten wir eine Steinmauer, Misaki regte an
uns etwas zu setzen. Wir liessen die Beine und die Seelen auf der
Seeseite baumeln. Meine Stiefmutter sah Sehnsüchtig über den dunklen
See und auf die Schatten der Berge gegenüber, der Mond ließ die kleinen
Wellen im Wasser Lichtreflexe zaubern.

Ich sah gierig möglichst unauffällig auf ihre Beine und Füsse. Die
strammen Rundungen der Beine, der viele Sport formte eine knackige
Figur aus. Ihre kleinen Füßchen mit den filigranen Knabberzehchen, die
Nägel mit einem Zartrosa lackiert. Die zierlichen hellen Schuhe in
starkem Kontrast zu ihrer leicht dunkleren Hautfarbe.

Misaki sinnierte laut vor sich hin, ich hörte nur auf ihre schöne
Stimme, der Inhalt ging irgendwie an mir Vorüber. Sie erzählte
irgendwas über den Tag, wie Wohl sie sich gefühlt hätte. Die Jungs
seien echt in Ordnung und ich behandle sie mit soviel Respekt. Wenn nur
mein Vater ihr auch so viel Aufmerksamkeit schenken könnte. Irgendwann
lehnte sie ihren Kopf an meine Schulter, ich wurde noch Nervöser.

„Sag mal Misaki, wie hast du meinen Vater eigentlich genau
kennengelernt? Ihr seid ja schon ziemlich Unterschiedlich?“

„Interessiert dich das wirklich?“

„Sonst hätte ich nicht gefragt. Vielleicht will ich auch mal so eine
Frau kennenlernen?“

Misaki lächelte, sah zu mir auf.

„Deinen Vater lernte ich kennen weil dieser GPS Systeme vertreibt, zur
genauesten Zeitmessung und als Tracking-system. Ich war beeindruckt
über die leichte sorglose Lebenseinstellung deines Vaters, amüsierte
mich weil dein Vater keinerlei falschen Respekt vor meinem Vater, dem
großen tollen Team-Manager zeigte. Dein Vater war Höflich aber kein
Kriecher. Sprach auch mal dagegen wenn es schlicht geboten war. Das
vertrug mein Vater am allerwenigsten, wenn seine Autorität öffentlich
in Frage gestellt wurde. Aber er konnte nichts dagegen machen, sogar
seinem Verlangen den ungeliebten Mitarbeiter abzulösen wurde von der
Zentrale nicht nachgekommen.“

„Aha, jetzt weiß ich auch mal wie mein Alter sein Geld verdient.“

„Ich hatte mich dann ein klein wenig verschaut in den so
unkonventionellen Mann aus Europa, der schien sehr viel freier und
fröhlicher zu Leben, ohne Zwang, wenig Druck. Er schien so unbefangen
und Frei. Ich wollte auch nach Europa, dort wo mich niemand kannte,
endlich mal richtig Leben. Damals hatte ich eine sehr schwierige Zeit,
dein Vater half mir aus einer Krise.“

„Misaki, du sagtest irgendwann mal du hättest Schuld auf dich geladen.
Hat es damit zu Tun?“

Sie zögerte lange. Sehr lange. Ein kritischer fragender Blick zu mir.

„Bleibt es unter uns?“

„Alles was wir reden bleibt unter uns. Außer deinen Eskapaden mit der
örtlichen Polizia.“

Misaki kicherte, dann besann sie sich wieder. „Willst du alles hören?“

„Alles was du von dir aus willst. Es interessiert mich.“

„Ich hatte früher einen Bruder. Haruto.“

„Das hörte ich schon mal Irgendwann.“

„Wir waren Zwillinge, ähnelten uns ziemlich. Viele gleiche Interessen,
mein Vater erzog uns auch beide absolut gleich, mich mehr wie einen
Jungen. So kamen wir beide auch früh zum Motorradrennsport. Zuerst
Motocross auf Juniorbikes. Das mit dem 400-er Markenpokal stimmt, das
war unser Einstieg auf die Rundstrecke und wir waren damals 14. Später
fuhren wir Superbike und Langstreckenrennen.“

„Die ganz fetten Dinger?“ ich war Erstaunt.

„Ja. Seriennahe 1000cc Motorräder. Natürlich stark Modifiziert aber
keine reinen Prototypen wie die MotoGP. Natürlich mit ordentlich
Dampf.“

„Jetzt wird mir so einiges klar. Meine 750-er ist also nur ein Spielzeug
für dich?“

„Nein, das macht mir durchaus Spaß, genauso wie die 400-er heute. Das
war Fun ohne Ende.“

„Weil du mich und die Jungs verblasen hattest.“

„Ja, das auch.“ sie grinste.

„Haruto und ich standen uns sehr nahe. Deutlich unterschied uns
eigentlich nur unser Fahrstil. Bei Haruto ist es kurz Beschrieben: Sieg
oder Sanka. Ein zweiter Platz war eine Niederlage. Ich hingegen wollte
Spaß am fahren, wollte nur ein möglichst fehlerfreies Rennen abliefern.
Je weniger Fehler man machte umso schneller ist man. Ankommen ist
wichtig, vor allem Gesund! Ausfälle vermeiden. Lieber ein 8.Platz und
die Punkte mitnehmen als Verletzt oder mit Defekt ausscheiden. Haruto
machte spektakuläre Siege oder haarsträubende Abflüge. Trotzdem war ich
in den Einzelwertungen bei Meisterschaften oft vor ihm obwohl mir die
Siege fehlten. Ich punktete Beständig auf den vordersten Plätzen, hatte
kaum Ausfälle oder Verletzungspausen. Mein Material hielt.“

„Warum redest du immer in der Vergangenheit?“

„Ich habe Schuld auf mich geladen weil mein Bruder Haruto tödlich
verunglückte und ich selbst und vor allem mein Vater gaben Mir die
Schuld dafür. Das Team fuhr damals ausführliche geheime Probefahrten,
sogenannte Longruns unter Rennbedingungen um das Material unter
Wettkampfbedingungen zu Testen, um Wartungsintervalle festzulegen und
die Crew auf den Rennstress vorzubereiten. Eben hätte ich den Stint
übernehmen sollen, die nächsten etwa 2 Stunden fahren. Aus irgendeinem
Grunde fuhr jedoch Haruto statt mir, man weiß nichtmal genau warum. Es
gab gerade an der unpassendsten Stelle einen Bremsdefekt, das Versagen
irgendeines lächerlichen Pfennigartikels, einen Impact an einer
Hochgeschwindigkeitsstelle. Just an dieser Stelle kein Kiesbett, nur
hier eine Mauer – mit schrecklichen Folgen.“

Misaki senkte traurig den Kopf.

„Manche nennen so etwas Schicksal oder Bestimmung. Mein Vater war
anderer Meinung: Die Schwester hatte den Bruder geopfert, sie wäre an
dessen Stelle gewesen. Der Vorfall wurde zwar offiziell Untersucht,
jedoch niemandem konnte irgendein Versäumnis nachgewiesen werden. So
hielt man den Unfall bedeckt um keinesfalls einen Schatten auf das Team
fallen zu Lassen. Hohe Sponsorengelder stehen auf dem Spiel. Ich fuhr
die Saison unbemerkt für Haruto zu Ende. Bei Mannschaftsrennen fuhr ich
Doppelstints, bei den Einzelrennen fuhr ich an seiner Stelle.
Eigentlich recht erfolgreich nach Punkten. Niemand merkte es oder
wollte es merken weil die großartigen Siege ausblieben. Am Ende der
Saison hatte das Team trotzdem die Meisterschaft und damit den neuen
Werksvertrag in der Tasche. Ich zerbrach unter dem Druck, genau in
dieser Zeit lernte ich deinen Vater kennen.“

„Das ist ja krass! Wie fühlst du dich heute damit?“

„Noch nie habe ich so offen mit jemandem darüber gesprochen. Bei dir
Miky habe ich das Gefühl dass ich offen sein kann. Deinen Vater
interessierte das nie wirklich.“ Misaki tätschelte meinen Oberarm.

„Ja, du kannst absolut sicher bei mir sein, ich schätze dich als
Menschen sehr!“

„Jetzt wo alles auch räumlich weiter Weg ist geht es leichter. Ich
erkenne dass es damals nicht mein Fehler war. Endlich kann ich wieder
Leben. Niemand kennt mich, alle gehen mit mir offen um. Es ist sogar
leichter als Ausländer gemieden zu werden als ständig an eine
vermeintliche Schuld erinnert zu werden. Nur die Jungs waren heute ein
wenig in ihrem Stolz gekränkt. Aber ich wollte einfach etwas Spaß
haben, mich nicht wieder verstecken müssen.“

Jetzt grinste ich. „Sie werden es überleben. Vielleicht senden sie dir
ihre Psychiater-Rechnungen. Oder sie schrauben dir zwei Zündkerzen aus
deiner 400-er raus zum Bremsen. Die Feuerklinge von Armin wirst du
sicher auch nicht mehr bekommen, da stehen die Drahtfetzen seitlich aus
dem Hinterreifen. Aber sonst bewundern sie dich eher.“

„Du bewunderst mich auch? Das merke ich an deinen Blicken.“

„Ja, du bist eine tolle Mischung. Eine echt schöne Frau und gleichzeitig
der beste Kumpel. Wann hat man so etwas?“

„Miky, lass uns gehen, ich werde Sentimental!“

Interessiert sah ich zu wie Misaki ihre Beine mit dem engen Rock über
die Mauer schwang und wieder Schritt aufnahm, als ich neben ihr lief
hakte sie sich bei mir unter. Sie brauchte anscheinend jetzt den
Kontakt, sie wollte nicht alleine sein.

Ebenfalls ungewohnt wie schnell man in Begleitung einer Frau wie Misaki
in eine Disco eingelassen wird. Gucken können die Italiener. Wir
tranken ein paar Cocktails, zum weiteren Reden mussten wir unsere Köpfe
in der Lautstärke ziemlich eng aneinander halten. Dabei war ich leider
immer wieder gezwungen in ihren von zwei harten Brüsten offen
gehaltenen Ausschnitt zu schielen, was mich sehr beunruhigte.

Danach tanzten wir sehr lange. Sonst kümmert sich kaum ein Mädchen um
mich. Wenn du mit einer solchen Frau am tanzen bist sehen dich
plötzlich alle an. So nach dem Motto: Hey, was hat dieser Typ dass er
ein solches Bunny bei sich hat? Nun, in meinem Falle ist es der
Trauschein meines Vaters.

Mit fortschreitender Stunde wurde die Musik ruhiger, es wurden richtige
Paartänze gespielt. Ein klein wenig war noch von meinen Tanzkursen in
der Realschule im Hinterkopf, ich zeigte Misaki was ich noch
zusammenkratzen konnte. Sie scheute keinerlei Körperkontakt. Es war
einfach nur schön! Die Hände verschränkt, der andauernde Körperkontakt,
das mit seinem gegenüber beschäftigen müssen, in ihren Ausschnitt
schielen. Ehrlich, ich wollte das nicht! Etwas übersinnliches zwang
mich ständig dazu!

Dazu ihre schönen Hände mit den langen gepflegten Fingernägeln in meiner
Hand und die schlanke Hüfte in der Anderen, neidische und bewundernde
Blicke von anderen Gästen. Wegen mir hätte das noch ewig so weiter
gehen können!

Irgendwann muss Misaki kurz auf Toilette. Der Discjockey hatte uns die
ganze Zeit über schon beobachtet, winkte mich nun zu sich heran,
quatschte mich mit erhobener Stimme gegen die Lautstärke auf
italienisch an. Als er merkte dass ich ihn nicht verstand probierte er
es mit Deutsch:

„Gratuliere Kleiner! Ich hab ja schon viel gesehen hier, aber deine Alte
ist echt Rattenscharf. Die tropft wie ein Kieslaster. Wenn du die heute
nicht knallst dann kannst du nur noch schwul werden.“

Ich war etwas Beleidigt wie abfällig er über Misaki sprach. Entgegnete
trotzig:

„Das ist meine Stiefmutter!“

Der DJ lachte laut auf. „Offensichtlich nicht sehr ausgelastet die
Arme?“ Dann klopfte er mir beruhigend auf den Arm. „Nimm’s leicht
Junge, dann bleibt es ja in der Familie!“ Sein fieses Lachen verdarb
mir die Stimmung, ich drängelte mich durch die etwas statisch tanzende
Masse wieder vom Tresen weg. Ein verstohlener Blick zum DJ, der typisch
italienische Macho kicherte sich immer noch eins.

Dann kam Misaki auch schon wieder, die langen Haare sorgsam gerichtet
und die Augen nachgezogen. Aber etwas war anders. Eigentlich die ganze
Zeit hier drin schon. Ich konnte mir nicht erklären was genau, es
schien als wäre eine Schranke zwischen mir und Misaki gefallen, eine
neue Qualität der Beziehung erwacht. Alles wegen Vertrauen? Ohne Scheu
hängte sie sich erneut um meinen Nacken und nahm den langsamen Tanz
wieder auf, die Musik blieb zu dieser fortgeschrittenen Stunde ziemlich
ruhig.

Der DJ machte in die Musik hinein eine Ansage: „Und hier liebe Gäste
mein absoluter Lieblingssong für meine deutschen und thailändischen
Gäste….“ Ich sah nochmal erschreckt zum Mischpult, er winkte mir und
grinste dreckig…. Thailand…. woher sollte er es denn wissen….?
Ein ziemlich ruhiges, klassisch geprägtes Lied begann:

Mit einer wehmütig anklagenden Violine. Dieses ging weit unter die Haut,
da in der Disco auch die entsprechende Anlage die Klänge tief ins Gemüt
torpedierte. Misaki sah mich an, ganz anders wie sonst. Sie sah mich
nicht mehr als Stiefsohn an, sondern wie eine Frau einen Mann ansieht.
Fordernd, frech, forschend.

Sie zog sich noch näher an mich, ihre harten Brüste drückten nun
ziemlich fest gegen meine Rippen. Auch den letzten Sicherheitsabstand
damit aufgegeben. Ihr Blick…. ich konnte nicht ausweichen. Wir
drehten uns langsam, sortierten eng am Boden unsere Beine, sie drückte
ihr Becken fest gegen meine garnicht mehr so weichen Weichteile.
Weglaufen? Nein. Bremsen? Warum? Sie wollte es so.

Meine Stiefmutter zog meinen Kopf nach unten, unendlich zärtlich drückte
sie ihre Lippen auf meine. Ich erschrak zuerst furchtbar, erwiderte
danach Scheu und Vorsichtig, wollte nur nichts Falsch machen. Mir wurde
schwindelig.

Mein erster richtiger Kuß. Flaschendrehen auf Party’s zählt nicht, das
ist was anderes. Dann noch mit so einer Frau. Unter diesen etwas
komplizierten familiären Verhältnissen. Wie sagte der Frechdachs: Es
bleibt ja in der Familie! Und trotzdem: Es war unendlich schön, es ging
tief ins Herz. Wenn ich vorher vielleicht schon immer etwas in Misaki
verknallt war, mit diesem Moment war es anders. Ich liebte sie
wirklich!

Der Kuß nahm kein Ende solange der schöne Song dauerte. Danach wurden
wir etwas jäh erweckt, der DJ legte wieder flottere Musik auf.

„Miky, gehen wir? Ich bin Müde. Und morgen wollen wir früh los, wir
müssen noch über die Alpen.“

„Ja Misaki, lass uns gehen.“

Sie nahm meine Hand und führte mich durch die nun wieder hopsende Menge,
nochmal mussten wir am DJ vorbei. Misaki beachtete ihn nicht, ich sah
verstohlen zum Tresen. Er applaudierte mir symbolisch, dazu wieder das
teuflische Grinsen. Egal, wahrscheinlich sehe ich den eh nicht mehr
wieder.

Wir gingen an der Seepromenade bei spärlicher Beleuchtung entlang zur
Pension, laut tackerten ihre hohen spitzen Absätze in die Nacht. Meine
Hand ließ sie nicht los, wir sprachen nicht. Ein warmer Wind
umschmeichelte unsere durchgeschwitzten Leiber. Keinerlei Diskussion ob
ich mit in ihr Zimmer käme, es war klar. Sie hätte wahrscheinlich auch
meine Hand garnicht losgelassen?

Erst im Zimmer etwas Verunsicherung, der Mond drang über den Balkon ins
Zimmer, niemand getraute sich das Licht anzuschalten. Wegen den Mücken.
Alles klar????

„Was war das zum Schluß für ein schönes Lied?“ fing Misaki mit leiser
weicher Stimme zum reden an.

„Keine Ahnung. Das ist was ziemlich Bekanntes aus einem Kinofilm mit
Belmondo.“

Misaki nahm ihr hochmodernes Mobilphone vom Tisch auf, dieses riesen
Teil hätte niemals in ihrer kleinen Handtasche Platz gefunden. Sie
tippte etwas darauf herum, stellte den Lautsprecher auf voll. Sofort
erklang die wehmütige Violine wieder.

„Ist es das?“

„Scheint so.“

Misaki legte das Teil wieder am Tisch ab.

„Vorhin war es schöner.“

„Wie meinst du?“

Ohne weiter zu Fragen hängte sie sich wieder an meinen Hals. Mit noch
mehr Druck ihrer harten Höcker gegen meine Brust. Ich sah sie etwas
erstaunt an, legte dann meine Hände auf ihren schmalen Hüften ab. Sie
bewegte sich vor mir, weniger zum Tanzen, mehr um sich an mir zu
reiben, ihr Becken wieder gegen meinen Pimmel zu pressen. Sie sah mich
provokativ an, diesmal begann ich den Kuss. So eine Einladung verstand
sogar ich nun.

Es wurde ein ziemlich heftiger Kuss. Nass, aggressiv, fordernd. Das Lied
begann von vorne, anscheinend hatte sie Endlos-Schleife aktiviert. Und
nochmal. Und nochmal. Egal, ich wollte dass dieser Moment nicht mehr
aufhört. Zungen wühlen rabiat, Zähne klacken aufeinander. Trotz ihrer
wirklich hohen Schuhe ist noch ein erheblicher Größenunterschied, sie
zog mich rabiat zu sich hinab, ihre Zunge drang energisch in meinen
Mund. Erheblich Speichel floß, welcher sich natürlich in ihrem Mund
sammelte, den sie mehrmals wegschluckte. Wahnsinn!

Mit einer Hand hielt sie mich im Nacken, die andere Hand zog mein Shirt
aus der Hose, sie schlüpfte darunter und kratzte mich ziemlich grob mit
ihren langen Nägeln an der Brust. Der undefinierbare Schmerz wandelte
sich unmittelbar in Lust. Meine Hände hielten ihre kleinen
Beckenschaufeln wie ein Schraubstock, ich parierte damit den Druck
ihres Beckens und des strammen Bauches gegen meine Keule.

Noch vor wenigen Tagen waren Mädchen oder Frauen bei mir dermaßen von
weit weg. Sicher schwärmte man etwas, war manchmal etwas verliebt. Aber
Mopeds waren stets wichtiger, die Mädchen in meinem Alter hatten dafür
sowas von garkeinem Verständnis. Sie wollen tolle wichtige Männer. Mit
Limousine, Klimaanlage oder noch besser ein schickes Cabrio. Motorrad
versaut nur die Frisur und die Bekleidung dazu ist auch mehr als
prollig. Das Gegenteil bei Misaki.

Sie hatte nicht nur Verständnis. Für sie war das ein sehr wichtiger Teil
des Lebens, sie duldete es nicht nur, sie lebte es noch weit mehr als
ich selber. So was ich inzwischen ahnte hatte sie sogar mal ihren
Lebensunterhalt damit verdient. Auch wenn sie mir sicher noch nicht
alles erzählt hatte.

Genauso dieser Kuß. Das ist keine schüchterne Frau die mal irgendwas
probieren will. Es ist der Kuß einer begehrenden Frau die genau weiß
was sie möchte. Jetzt! Sie kennt die Wirkung, sie weiß um ihre Reize.
Und spürt dass ich ein inzwischen williges und hilfloses Opfer bin. Mit
dem Druck ihres Beckens wurde es mittlerweile ziemlich eng in der Hose.
Das merkt sie und das provoziert sie. Eindeutig!

Zur Musik imitierte sie bald eine tanzähnliche Bewegung, so kamen wir
allmählich dem Bett etwas näher. Als sie die Matratze am Bein fühlte
zog sie mich im Fallen neben sich, wir lagen seitlich zueinander, die
Köpfe nun gleichauf. Besser zum Küssen. Mit Gewalt drängelte sie ein
Bein zwischen meine, ihr Oberschenkel übte erheblich Druck auf meinen
Schwanz aus, ihre spitzen hohen Absätze schrammten meine Unterschenkel.

War das nun mehr Schmerz oder mehr Aufregung? Auf jeden Fall niemals für
möglich gehaltene Sinnesfluten. Sie musste nun ganz genau wissen wie es
um mich stand. Misaki ist keine unerfahrene Frau, das wurde spätestens
jetzt sogar mir deutlich.

Küssen, streicheln, fummeln. Irgendwann traute ich mich ihren Po zu
befühlen, durch den elastischen Stoff war darunter weiter nichts zu
ertasten. Vielleicht ein String? Sie zerkratzte mir den ganzen
Brustkorb und malträtierte mit zwei Fingern meine Brustwarzen. Ich
dachte nur Frauen empfinden dort? Küssen und nasses knutschen ohne
Ende.

Wir gaben uns lange diesem sinnlichen Spiel hin. Wir schwitzten wie beim
Joggen. Nach ewigen Zeiten verhielten wir in unserem Treiben, sahen uns
nur noch an. Der Verkehrslärm von der Hauptstraße verebbte ganz, wohl
schon ziemlich spät. Oder früh.

So lagen wir eine ganze Zeit etwas unschlüssig nebeneinander auf dem
Bett, ich streichelte sie so zart wie mir möglich im Gesicht. Für mich
war es bis dahin schon in Ordnung, es war traumhaft schön. Bis dahin
wäre es als Versehen durchgegangen, als Flirt oder was auch immer.
Nichts was ich meinem Dad irgendwie gebeichtet hätte. Misaki sah mir
tief in die Augen, knetete leicht durch den Hosenstoff an meiner
steifen Stange, überlegte sichtbar ihre nächsten Worte:

„Miky, du hast mich immer so genommen wie ich eben bin. Du verlangst
nichts und erwartest nichts. Bist einfach glücklich, manchmal sogar
Stolz in meiner Gesellschaft. Hast nur Fragen gestellt wenn dich
wirklich etwas interessiert hat. Du hast dich für mich interessiert als
Mensch und Kumpel. Und seit einiger Zeit für meinen Körper – als Frau.
Ich bemerke sehr wohl deine Blicke, denke du liebst mich. Dann sollst
du mich jetzt auch haben. Ganz!“

Sie drehte mich an den Schultern auf den Rücken, flink öffnete sie meine
Hose, zerrte ungeduldig daran. Es dauerte etwas bis ich begriff den Po
heben zu müssen, schlicht einfach weil ich’s so nicht erwartet hatte.
Hose ans Knie, Unterhose am Oberschenkel. Meine Stange stand hart etwas
über dem Bauch.

Mit den Fingern nahm sie etwas Speichel vom Mund ab, verteilte diesen
Geschickt auf meiner blanken Eichel. Rollte sich selber den engen
kurzen Rock auf ihren flachen Bauch. Entblösste damit prächtige
schlanke Oberschenkel und eine haarlose kleine Pflaume, welche ich in
der Dunkelheit kaum erahnen konnte. Aber keine Unterwäsche! Den ganzen
Abend schon! Das, wo sie Zuhause immer so konservativ gekleidet war.

Misaki hockte sich flink über mich, nahm den Pimmel auf und hielt diesen
in die richtige Position. Sie wird jetzt doch nicht etwa
tatsächlich…….? Ungläubig starrte ich meinen Bauch hinab auf das
was in der Dunkelheit eben so zu sehen war. Deutlicher war es zu
Fühlen. Ihre kleine kräftige Hand am Schaft, die scharfen Fingernägel
gruben sich etwas ins empfindliche Fleisch. Misaki machte
tatsächlich…..! Sie zog meine Eichel paarmal durch ihre winzige
Pflaume, die sogar in dieser Hockstellung noch fast geschlossen blieb.
Verteilte damit ihren klebrigen Schleim neben dem Speichel auf meinem
Pimmel, setzte sich dann behutsam ab.

Die Eichel verdrängte spürbar etwas Fleisch, bei weitem aber nicht
genug. Irgendwann siegte die Reibung. Sie stöhnte leise, musste noch
mehrmals ihren Po anheben und wieder absenken, der Schaft wurde etwas
gebogen, die erhebliche Reibung schmerzte etwas am empfindlichen
Käppchen, die Vorhaut wurde ziemlich unsanft zurück gestreift. Jedesmal
beim Absenken verdrängte mein Schwanz etwas mehr weiches Fleisch und
ich kam ein klein wenig tiefer, dann plötzlich wurde es ganz warm und
schlüpfrig, sie stöhnte sehr laut auf, warf ihren Kopf in den Nacken
dass die langen Haare wirbelten, ließ ihr Becken ganz sinken bis der
kleine harte Po auf meinen Oberschenkeln auflag.

Dann hielt sie still. Wir beide atmeten Heftig. Mein Schwanz wurde fest
umschlossen, fast wie von einer Hand, nur ungleich weicher und
samtiger. Booaahh, ich war drin! Unerwartet, heimlich erhofft, real und
jetzt. Drin! In Misaki! Der schönsten Frau die mir je begegnete, bei
der ich das am wenigsten erwartet hätte. Was ist mein Dad doch ein
Trottel, so einen Traum von Frau so sträflich zu Vernachlässigen.

Der kurze Hauch von schlechtem Gewissen wurde hinweggefegt als sich
Misaki nach vorne beugte, sie ihren Oberkörper mit den harten Titten
auf meiner Brust ablegte, ihr Kopf unterhalb meinem Kinn, ich konnte
sie nun zärtlich Umarmen und im Nacken kraulen. Wir waren vereint, sie
flüsterte irgendetwas in ihrer eignen Sprache, es klang irgendwie
schön. Keine Ahnung wie lange wir so statisch lagen, jede allerkleinste
Bewegung ihres Beckens erzeugte einen Strudel von Wohllust. So fühlt
sich also eine echte Muschi an! Irgendwie hatte ich’s mir beim wichsen
anders vorgestellt, ich kenne ja nur die eigene Hand mit Speichel oder
auch mal etwas Salatöl.

Das jetzt aber war der Wahnsinn. Nicht nur die Muschi selbst, sondern
auch das Gefühl dazu, das in einer schönen Frau zu stecken, ihre warme
Haut zu fühlen, ihren hektischen Atem an meinem Hals. Das höchst
Anrüchige dabei: das Verbotene! Misaki ist meine Stiefmutter! Die Frau
von meinem Dad! Und ich stecke jetzt in ihr drin.

Erst nach scheinbar endloser Zeit begann Misaki ganz vorsichtig mit
ihrem Becken zu kreisen. Ihr Herz trommelte wild auf meinen Brustkorb,
ihre Atmung überschlug sich fast. Genau wie meine auch. Ein unglaublich
intensives Gefühl schwappte durch meinen Schwanz, das unglaublich
intensive reiben der samtigen schleimigen Haut über meine Eichel. Schon
das war zuviel für mich! Den ganzen Abend schon irgendwie ständig unter
Druck, dazu jetzt das kreisende Becken…..

Ohhh Misaki, ooooooohhhhhh Misaki, waaaaahhnsinn! Mein Schwanz pochte
und zuckte, als sie merkte dass ich Abschoß zwickte sie ihren Unterleib
mehrmals fest zusammen, als wenn ich selber meine Hand beim wichsen
enger ziehen würde. Das Frauen so etwas können?

Mein Orgasmus war nicht sehr Intensiv, aber unglaublich erlösend. Ich
schloß meine Arme um den schlanken Oberkörper. Jetzt erst merkte ich
wie sehr ich unbewusst die ganze Zeit im Streß war. Misaki kicherte
leise.

„Miky, das war aber ein Jumpstart!“

„Sorry, ich weiß…..“ flüsterte ich leise.

„Macht nichts. Schieb zurück hinter die Linie und warte auf die neue
Ampel.“ Ich fand ihre Vergleiche mit dem Motorsport irgendwie witzig.
Sie ist einfach voll Cool! Die Endlosschleife mit dem Lied verstummte
mit einem pieeep, der Akku war wohl leer.

Mein Pimmel wurde nicht mal richtig weich. Sogar im einschrumpfen wurde
er noch von der megaengen Muschi stimuliert, Misaki griff mit ihren
Unterleibsmuskeln energisch an meinen Schaft, als wenn eine Hand dran
kneten würde. Nicht sehr kräftig, jedoch deutlich fühlbar!

Ich wusste vom Onanieren dass wenn meine Wixvorlage scharf genug war ich
nochmal könnte. So war es auch da, langsam kämpfte sich der kleine Mike
wieder in die Aufrechte, was gleichzeitig auch den Reiz an der Stange
intensiver werden ließ. Bald konnte Misaki ihr aufregendes Kreisen
wieder Aufnehmen. Spannend, wie unterschiedlich sich das anfühlen
konnte wenn sie ihr gelenkiges Becken verkantete und verdrehte.

Irgendwann begann sie auf mir zu reiten. Ganz langsam, über die ganze
Länge. Sie musste dazu ihren Arsch immer ziemlich weit nach vorne
nehmen, kippte mit dem Becken dabei etwas ab so dass gegen Ende meine
Spitze etwas verkantet wurde. Woooaaaaahhhhhh war das schön! Der Druck
von der Pfeife war weg, ich konnte da ohne Vorbehalte aufmerksam
genießen. Klar dachte ich das Ficken schön sein kann, aber soo? Ich
verfolgte gespannt absolut jede kleinste Bewegung der Frau auf mir.

Sie richtete ihren Oberkörper auf, stützte sich mit den Armen auf meinen
Schultern ab, wohl um mehr Druck auf ihr Becken geben zu können. Ihre
langen Haare wirbelten durch mein Gesicht. Viel erreichen von ihr
konnte ich nicht, das Becken turnte immer wilder auf mir, so fanden
sich meine Hände plötzlich auf ihren harten Höckerli’s. Der Stoff des
knappen engen Top betonte mehr als es verhüllte, erstaunlich wie hart
die kleinen Kugeln unter dem dünnen glatten Stoff waren. Die
Brustwarzen winzig klein, dafür hart wie ein Meissel.

Misaki schmiegte ihre Titten fordernd in meine Hände, ich gab mein
bestes um sie zu Verwöhnen. Eigentlich trieb mich mehr meine eigene
Neugierde. Unter den Top zu schlüpfen traute ich mich dann
seltsamerweise doch nicht, jedoch schien auch mein äusserliches Spiel
gute Wirkung auf die Frau zu Hinterlassen.

Ich schloss das daraus weil ihr Ritt immer wilder wurde. Und sie ihre
Muschi immer enger zuzog. Von einem Orgasmus war ich weit weg, war
total abgelenkt, echt fasziniert was da auf mir drauf so abging.
Beobachtete gespannt, vergaß darüber meine eigenen Bedürfnisse. Die ich
ja ehrlich gesagt selber noch nicht richtig kannte. Sollte die Frau nur
machen, die weiß offensichtlich was gut für sie ist?

Der Höllenritt dauerte eine erstaunliche Zeit auf mir, die Frau ist
wirklich ein Konditionswunder. Der Schleim in der Gruft wurde immer
zäher, die Reibung langsam zunehmend weniger. Die ansteigende Wirkung
erzielte Misaki durch steigend rabiateres reinrammen des Kolbens in die
Buchse, um in ihrer Sprache zu Bleiben. Das Bett knarzte laut, die
Federn der Matratze quietschten, der Rahmen rumpelte deutlich
vernehmlich rhythmisch gegen die Wand.

Irgendwie schien Misaki das Atmen zu vergessen, langsam tat ihre rabiate
Behandlung auch weh, der harte Steiß malträtierte meine Oberschenkel,
ich nahm die Beine etwas weiter auseinander, soweit es eben die Hose an
den Knien eben zuließ. Und Misaki ritt, rammte, fickte. Immer öfters
laut schmatzende Geräusche aus der schleimigen Gruft. Ich achtete auf
jede Regung, merkte plötzlich einen Unterschied: Alles in und an Misaki
verkrampfte. Wie ein Anfall.

Plötzlich Schreien, zappeln, wie ein abgestochenes Schwein quiekte die
sonst so kultivierte Frau. Hüpfte entrückt auf meiner Lanze, es zischte
etwas und ein warmer Strom spritzte pulsierend über meine Bauchdecke
und rann seitlich hinab in die Matratze, je nachdem ihr Becken gerade
etwas höher war oder ganz auf mir auflag. Ich roch. Ganz klar, Urin!
Misaki hat jede Kontrolle über sich Verloren, anscheinend auch über
ihre Blase. Mich wunderte eh wo in diesem schlanken Becken ein ganzer
Schwanz Platz hatte, der musste ja irgendwo in den Innereien anstehen
und was Verdrängen.

Ich staunte. Sie hatte einen völlig irren Gesichtsausdruck, starrte mich
wie eine Geisteskranke an, hüpfte wie ferngesteuert auf mir herum, an
der Eichel spürte ich etwas rauhes scheuern, ich stand irgendwo tief in
ihr an. Keine Ahnung was bei einer Frau da innen als nächstes kommt.
Mich interessierte eigentlich nur die erste Schwanzlänge.

Mir fehlte jeder Bezug zur Zeit, keine Ahnung wie lange ihr Höhepunkt
dauerte. Sie genoß es ganz Offensichtlich, immer wieder flammte es neu
auf, immer wieder wurde sie lauter und wilder im Hüpfen. Ließ ihren
kleinen harten Po immer wieder schmerzhaft mit Wucht fallen, dass sie
fast gepfählt wurde.

Das ganze war so seltsam, so absonderlich dass ich echt einen Moment
dachte dass ich was kaputt gemacht habe! Ohne Witz jetzt! Mein Schwanz
schrumpfte ein, vor Unsicherheit, vor Angst, vor was auch immer. Hey,
das war mein erstes Mal! Woher sollte ich wissen dass eine Frau so
abartig abgehen kann?

Durch das Einschrumpfen wurde ihr die Stimulationsquelle genommen und
Misaki brach erschöpft auf mir zusammen. Rührte sich keinen Millimeter
mehr. Ihre paar Kilo Gewicht spürte ich kaum auf meinem Körper. Nur
seitlich an meinen Knien etwa brannte was heftig, das waren wohl ihre
scheuernden scharfkantigen Absätze? Unsicher kraulte ich in ihren
langen verschwitzten Haaren.

„Bist du ok, Misaki?“

„Klar!“

„Nur weil du grad so komisch warst?“

Sie kicherte. „Du hast echt noch nicht viel Ahnung, was? Das war eben
ein bombenmässiger Höhepunkt!“ Sowas hatte ich noch nie. Vielleicht
weil ich mich noch nicht einem Mann so vorbehaltlos hingeben konnte?“

Dann schwiegen wir wieder und ich kraulte, streichelte die kleine Frau
auf mir. Ihr weisses Top war klitschnass durchgeschwitzt, im Hellen
wäre das bestimmt ein interessanter Wet-Shirt Contest gewesen. Ihre
weiche samtige Haut an Armen, Schultern und am freien Bauch fühlte sich
grandios an. Wie bei einer jungen Frau. Vermutete ich, Vergleich gab’s
ja keinen.

Den Rest der kurzen Nacht schliefen wir kaum, lagen erst noch eine ganze
Zeit aufeinander, später dann nebeneinander auf der zerknödelten
Zudecke, an Po und Rücken fühlbar nasse Flecken von Schweiß, Sperma,
Muschisaft und was weiß ich noch für Körperflüssigkeiten. Wir schmorten
sozusagen im eigenen Saft. Egal. Wir streichelten und kraulten uns
wieder gegenseitig als Misaki erneut etwas Kraft fand, keiner wollte
den Stecker ziehen. Grübelten insgeheim wohl um die Wette. Ich wollte
eigentlich Glücklich sein, getraute mich aber nicht. Was nun? Wie geht
es weiter? Kann es – darf es weiter gehen?

Der nächste Morgen war etwas seltsam. Beide waren wir reichlich
übermüdet. Mieden unsere Blicke. Misaki blieb so….. Neutral zu mir.
Bereute sie etwa? Wir gingen abwechselnd Duschen, als ich das Zimmer
wieder betrat war sie angekleidet mit der unromantischen Lederkombi,
ihre traumhafte Figur nur noch zu erahnen. Als wir beide zusammen an
den Campingplatz kamen saßen die Jungs bereits zum Frühstück im
Ristaurante. Sie musterten uns Interessiert. Ich trug Misaki’s
Rucksack, sie war schon im quietschenden Leder. Ich spürte meine Ohren
etwas rot werden. Merkte man etwas? Ahnten sie etwas? Ach Quatsch,
beruhigte ich mich.

Sie ist ganz offiziell meine Stiefmutter, es ist normal wenn ich in
ihrem Zimmer übernachte. Die Jungs hätten sicher gerne mit mir
getauscht – wahrscheinlich war es das warum sie uns so ansahen. Misaki
lächelte nur etwas, ansonsten blieb ihr Gesichtsausdruck nichtssagend
neutral. Neutral kann sie, sehr gut sogar.

Auf der Heimfahrt dann eine zweigeteilte Mannschaft. Die Hirntoten im
Tiefflug vorne weg, wir zu dritt Schneckentempo hinterher. Armin mit
der Feuerklinge bremste uns ein weil die Fetzen von seinem Hinterreifen
hingen. Misaki blieb aus schlechtem Gewissen und aus Solidarität bei
Armin, ich war einfach froh dass es mal etwas ruhiger anging.

Wir trafen die Jungs dann unterwegs eh noch paarmal, sie spielten
unfreiwillig die „Ausputzer“ auf der Strecke. Vor allem im Alpenland,
wo immer Horden von Gendarmen lauern. Das war praktisch für Armin, denn
die Gendarmen blieben in dem Moment so beschäftigt mit den Jungs, dass
wir leise und langsam unbehelligt passieren durften.

Misaki sah ich danach die ganze Woche nicht mehr. Keine Ahnung ob sie
unsere gemeinsame Nacht bereute, ob sie mir deshalb aus dem Weg ging?
Ich hingegen dachte die ganze Zeit unentwegt an sie, an das romantische
Erlebnis, an ihren traumhaften Körper, mein erstes Mal. Diese Tage
schlief ich Nachts wie ein Moped – die ganze Zeit auf dem Ständer.
Obwohl ich ständig Onanierte, mit ihrem Bild und dem Erlebnis vor den
Augen. Langsam heilten auch die Absatz-Verletzungen an meinen Beinen
wieder ab.

Erst wieder Freitag Abend liefen wir uns über den Weg, da war sie
freundlich und neutral wie immer. Wir sitzen paar Mann wie so oft
gelangweilt vor der Eisdiele auf der Mauer, wie die Hühner auf der
Stange. Leute gucken, sehen und gesehen werden. Ein kommen und gehen,
Donut’s, Stoppie’s und Wheelie’s mit den Moped’s zum Posen. Man
überlegt was man tun soll, die Jungs wollen wieder in die Disco im
Nachbarort. Misaki wollte mitfahren. Ich hatte keinen Bock, sie dann
erst auch nicht. Keine Ahnung warum, sie hätte ruhig mitgehen können.

Sie senkte etwas die Stimme: „Wir können gleich morgen früh etwas
anderes machen wenn du magst?“

Anscheinend sollten es die Jungs nicht mitbekommen. „Was hast du vor?“
fragte ich leise.

„Wir fahren nach Österreich, das Horitake-Team ist dort zu offiziellen
Probefahrten.“ Misaki meinte dann könne ich mal ein paar Leute aus
ihrer Vergangenheit kennenlernen. Vielleicht gibt es auch Gelegenheit
ein wenig auf dem Ring zu üben, denn mein Fahrstil sei so schrecklich.
Misaki betonte wirklich das Wort schrecklich.

„Ja, klar bin ich bei sowas dabei! Dann geh ich jetzt ins Bett, damit
ich morgen fit bin und richte davor noch mein Zeugs!“

Sie dachte kurz nach. „Zum Schlafen ist es noch viel zu früh, dein Dad
ist auch wiedermal nicht da. Ich geh noch mit den Jungs bisschen
tanzen! Gute Nacht!“

„Viel Spaß und mache keinen Blödsinn!“ Den letzten Satz hätte ich mir
sparen können, Misaki ist Erwachsen. Mit etwas Wehmut sah ich ihr zu
wie sie den Helm aufsetzte und alleine mit paar Schritten gekonnt,
lässig und elegant selber ihr Moped anschob, davon fuhr, im Gegensatz
zu den Jungs ganz leise und unauffällig. Mit japanischem Nummernschild.
Franz fuhr auch nach Hause. Er ging nie mit in die Disco. Nur beim
Tabledance sah er nicht auf die Uhr.

Irgendwann wachte ich mitten in der Nacht nur ganz kurz auf, vom
heiseren Bellen eines drehzahlgierigen V4 und dem quietschen des
Garagentores.

Kurz nach Sonnenaufgang trafen wir uns vor der Garage, die Frau sah
absolut Fit aus. Sowas könnte ich nicht. Nach Österreich wählten wir
viele kleine Nebenstrecken in gemäßigtem Tempo, was soll ich mit dieser
Frau eins Ausfahren, die deklassiert mich eh auf beschämende Weise.

Wir stehen also etwa um 9 am Tor, das bunte Logo eines bekannten
Brauseherstellers in Sichtweite, das aggressive Schreien von offenen
Sportmotoren in Hörweite und ein Security wollte uns gelangweilt
abwimmeln. So voll der typische Disco-Türsteher: Du kimmst do ned rei,
du kimmst do ned rei, du kimmst do ned rei, heute nur Stammgäste!

Sie fragte: „Können sie bitte beim Horitake-Team anrufen und Misaki
anmelden?“

Widerwillig und provozierend zögerlich wählte er eine Nummer in seinem
Wachhäuschen, hatte es dann aber doch plötzlich ziemlich Eilig das Tor
zu öffnen. Wie immer im Leben oder in einer Disco: Mit dem richtigen
Namen öffnen sich Türen. Schnell und Weit.

Mit dem Helm lässig am Unterarm fuhren wir Schrittempo durch das
weitläufige Areal bis ins heiligste, die Boxengasse. Alleine schon das
beeindruckte mich schwer. Für Misaki schien das normal.

Sie wurde sowas von freudig, fast euphorisch begrüßt. Auf Japanisch.
Jeder, absolut jeder kam vorbei und machte seine Aufwartung. Fast nur
kleine dünne Menschen mit schmalen Augen wuselten wie die Ameisen um
uns herum, dazwischen wenige Europäer. Briten und Italiener, wie sich
herausstellte.

Nur ein Mann ignorierte sie, strafte sie mit Mißachtung, ging ihr sogar
aus dem Weg. Der große Silberrücken. Der Boss. Der Chef. Ihr Vater? Ich
wollte höflich grüßen, aber er sah gleichgültig durch mich hindurch.
Dann eben nicht….

Meine Huzuki erntete angesichts der zuhauf umherstehenden Edeltechnik
sofort unerwartetes Interesse. Ich musste mich erst etwas an die
ungewohnte Umgangssprache gewöhnen: Englisch. Glücklicherweise war ich
auf der Realschule da nicht so schlecht.

„Ist diese Huzuki das aktuelle Standardmodell?“

„Klar, dieses Modelljahr, absolut Serienmässig. Nur die
Leistungsbegrenzungen aus dem Steuergerät rausprogrammiert (Bei
größeren Motorrädern wird für die Straßenzulassung in den ersten 2-3
Gängen oft eine Leistungsbegrenzung auf etwa 100-120 PS
einprogrammiert, denn schneller als 3 Sekunden auf 100 geht mit
Straßenreifen physikalisch eh nicht, damit beim starken Beschleunigen
ungeübte Fahrer nicht hinten abgeworfen werden). Sonst Nichts.“

„Wir haben einen Testingenieur vom japanischen Sonda-Werk bei uns.
Könnte unser Testingenieur vielleicht ein paar Proberunden damit
fahren? Dann brauchen wir kein Motorrad kaufen?“

Ich grinste. „Werksspionage?“

„Nein, einfach nur Probefahrt. Das machen alle so. Man will schließlich
wissen was die Konkurrenz so baut.“

Sie bieten mir im Gegenzug die Probefahrt mit einer Supersport an. Ich
rümpfte etwas die Nase. Supersport ist 600-er. Ich hoffte eher auf
einen ritt mit einer richtigen Kanonenkugel, einem Superbike.

Der Ingenieur und Misaki lächelten milde, Verständnisvoll. Wenn ich die
Supersport wieder Heil zurück bringe und dabei eine vernünftige Zeit
fahre, also schneller wie die Moto3 (=250-er) dann bekomme ich eine
Fahrt auf dem Superbike.

Hochmotiviert stieg ich auf die 600-er. Fuhr wohl so insgesamt 45 Runden
bis der Sprit aus war. Beim Rennen reicht das Benzin höchstens für 24
Runden, schon das hätte mir zu Denken geben sollen. Und meine Slik’s
waren fast Neuwertig. Wahrscheinlich nicht mal warm. Um es kurz zu
machen: Ich fuhr dann kein Superbike. Die vereinzelten 250-er an der
Strecke waren schneller als ich. Alle!

Trotzdem war ich schwer Beeindruckt. Also mein Moped ist ja ein
Supersportler. Mit Dampf und richtig gutem Fahrwerk absolut auf Höhe
der Zeit. Dennoch lagen Welten dazwischen. Wie leicht die Supersport
war, wie spielerisch es fuhr, wie Zielgenau es die Spur hielt. Die
Bremsen brutal, mit zwei Fingern am Hebel schafft man einen Überschlag.
Die größte Überraschung der Motor. Wie kultiviert und seidenweich der
lief. Wie eine Turbine, auch von den Drehzahlen her. Kein ruppiger
hemdsärmelig frisierter Motor. Nennen wir es Triebwerk, dass trifft es
besser.

Das Ding war eindeutig schneller als meine 750-er. Antritt und
Endgeschwindigkeit. Keine Ahnung wie schnell genau, Tacho gibt’s
keinen. Drehzahlmesser sind nur 10 farbige Lampen. Bei gelb schalten,
bei Rot kommt der Begrenzer. Der Testingenieur fuhr gleichzeitig. Auf
der Geraden überholte ich spielend leicht mein eigenes Moped. Beim
Bremsen dann die erste Frustration: Der Kerl fing mit meinem Moped erst
zum Bremsen an als ich mit der 600-er schon von der Bremse runter war.
Er hat mich mehrfach Überrundet, in der Kurve überholt. Aussen! Es
schmerzte etwas Funken von meinen Fußrasten oder dem Seitenständer über
den Asphalt sprühen zu sehen. Gleichzeitig Interessant für mich was mit
meinem Moped wirklich ginge. Wenn man es kann.

Mittag winkten sie mich raus. Es muss jetzt Ruhe sein wegen den
Anwohnern. Ich total fertig und ausgebrannt. Die Telemetrie sagte dass
nur noch 2 Liter im Tank sind. Mein eigenes Moped war wohl schon nach
der Hälfte der Zeit leer. Misaki grinste nur.

„Und, wie war es?“

„Beeindruckend und Lehrreich. In jeder Hinsicht.“

„Sorry, deine Reifen auf der Huzuki haben es nicht überlebt. Wir gehen
kurz zum Renndienst vor und holen neue, die Mechaniker montieren sie
dir dann schnell.“

Kurz darauf standen wir vor einem riesigen Sattelschlepper, lackiert in
den Farben einer bekannten Marke, die mit den schönen Kalendern. Misaki
wurde auch hier wieder achtungsvoll Begrüßt. Wer war diese Frau nur,
dass jeder, absolut jeder Wichtige hier sie kannte und schätzte? Sie
fragte am Tresen nach meiner Größe.

„Ist das ein Straßenbike? Wir haben heute eigentlich nur Slikreifen
dabei, wir müssen sehen ob hinten drin noch was Street-legal lagert.“
Der eine verschwand in den dunklen Tiefen der schwarzen Ringe, man
hörte ihn rumoren und wühlen. Der andere begann mit Misaki zu shakern.
Wollte er zumindest, sie bremste ihn distanziert ein. Klingt lustig
wenn Italiener auf Englisch galant sein wollen.

Der zweite Mann erschien bepackt: „Ihr habt Glück. Zwei Sätze noch.
Weiche Mischung. Vom letzten Sicherheitstraining für Streetbike.“

Pfflapp. Er warf die 4 schwarzen Ringe von der Ladefläche auf den Boden
vor uns.

„Thank you Ernesto! Schreib es auf’s Team bitte.“

Zögernd hob ich meine Beute vom Boden, sah Misaki unsicher an. „Was ist
mit Bezahlen?“

Wieder dieses milde mitleidige Lächeln von ihr, gerade noch nicht
überheblich. „Siehst du all die Reifen in diesem Truck?“

„Ja klar.“

„Die Hälfte davon wird dieses Wochenende runter radiert. Das ist
Mengenverbrauchsgut wie Öl oder Benzin und Putzlappen. Deine zwei Sätze
sind Portokasse.“

Na Toll. Ich bezahle normal dafür 430€ je Satz. Bei anderen Menschen ist
das Portokasse. Ist das so wirklich gerecht? Ich schleppte die 4 Gummis
zurück, Misaki war nur beschäftigt hier wen und dort wen zu grüßen.
Insgesamt war sie sonst den Tag über zu mir recht geschäftig und
neutral. Du weisst ja, das kann sie sehr gut, das Neutrale. Sie blieb
in meiner Nähe wie es die Höflichkeit gebot, kümmerte sich aber auch so
weit als Möglich um ihre alten Weggefährten.

In der Box schälte ich mich mühsam aus der verschwitzten Lederkombi,
verschwand kurz für kleine Jungs, bekam dann eine Dose der bekannten
Brause und eine lauwarme Pizza im Pappkarton in die Hand gedrückt. Noch
bevor ich zu Essen begann sah ich mein Moped auf einem Montageständer,
wie eben das Hinterrad wieder eingesetzt wurde. Wow. Reifen wechseln
und wuchten schneller als ich Pissen kann. Essen, dann dösten alle
irgendwo in einer ruhigen Ecke ’ne Stunde vor sich hin. Der allgemeine
Weckruf war dann Stilecht das infernalische Brüllen eines Superbikes
aus der Nachbarbox.

An diesem Nachmittag bekam ich dann ein privates Training.
Theoriestunden an einer Tafel mit bunten Filzstiften. Die Praxisstunden
fuhr Misaki mit ihrer RS400, ich auf meiner eigenen 7½-er. Immer
zwischendurch, wenn der Lärm der Boliden mal etwas abklang und die
Strecke kurz frei war. Misaki klemmte einen Kopfhörer in meinen Helm
und steckte einen kleinen Empfänger in die Tasche meiner Lederjacke,
sie selber bekam ein Mikrofon mit Sender.

Ich war echt dankbar die Thematik mal so von der ganz anderen Seite
dargestellt zu bekommen. Von einer kompetenten Lehrerin, zwischendurch
mal von Testfahrern und richtigen Rennpiloten. Die kannte ich leider
vom Namen alle nicht. Vielleicht gut so, sonst wäre ich wahrscheinlich
vor Ehrfurcht erstarrt. So waren alle nur ganz Freundlich und
Kumpelhaft zu mir. Geduldet in ihren Reihen, der Stiefsohn von Misaki,
ein harmloser Mopedfreak wie sie selbst eben auch.

Misaki musste bei mir fast von 0 anfangen: „Weißt du, die Moped’s fährt
man je nach Hubraum recht unterschiedlich. Moto3 und 400-er fährt man
mit einer langen weichen Linie. Möglichst wenig bremsen, lange am Gas,
viel Schwung mitnehmen. Das ändert sich dann schrittweise je nach
Fahrergewicht und Fahrstil bei den Supersport und Moto2. Dein Moped und
die Superbike fährt man dann schon Digital, d.h. mit Dampf, man nutzt
die brachiale Beschleunigung. Also möglichst Spät bremsen bis weit in
die Schräglage hinein, tiefe kurze Schräglage, früh aufrichten und hart
ins Gas. Man lenkt viel mit dem Hinterrad, mit Wheelspin und Drift.
Dazu kommt eine ziemlich fiese Nebenerscheinung: Highsider! Das ist
wenn die Fahrer so spektakulär von ihren rodeoartig bockenden Mopeds in
hohem Bogen abgeworfen werden.“

Klar, das kannte ich schon aus dem Fernseher. Sieht schmerzhaft aus.
Nickte zustimmend.

„Du darfst bei einem so starken Motorrad nie – und damit meine ich
niemals in der Kurve bei einem Drift oder Slide das Gas aprupt
zumachen. Der breite warme Reifen bekommt ruckartig Seitenhalt und
Schwuuuups – bist du auf der Trage. Das sind die schmerzhaftesten
Unfälle. Verlierst du eines der Räder in der Kurve dann fällst du aus
einem halben Meter oder weniger schräg auf den Asphalt, die Energie
wird beim Rutschen aufgezehrt, du rutscht raus aus der gefährlichen
Zone und hast eben paar Brandflecken und Prellungen auf der Haut. Bei
einem Highsider hingegen knallst du aus 3 Metern Höhe senkrecht auf die
harte Bahn und bleibst mitten im Verkehr liegen. Glaube mir, das willst
du nicht wirklich. Deshalb: Wenn es hinten rutscht um Himmels willen
vorsichtig am Gas bleiben, nur mit Gewichtsverlagerungen die Kurve
beenden.“

Ein seltsames Gefühl solche Worte aus dem Munde einer Frau zu hören.
Einer Frau! Meiner Stiefmutter! Und ich dachte Anfangs echt sie wäre
ein gewöhnlicher Thailand-Import eines alternden Mannes. Begann mich ob
meiner anfänglichen Überheblichkeit etwas zu Schämen. Jetzt waren wir
in ihrer Welt und sie ließ sich das kein bisschen heraushängen. Sie
meinte es Ernst was sie mir da Vermittelte, sie wollte mein Bestes.

Der Nachmittag begann dann erstmal nur wieder Frustrierend. Wir machten
praktische Fahrübungen. Misaki zeigte mir alles auf der Strecke,
während sie mir über Funk Anweisungen erteilte. Mal war sie vor mir um
zu demonstrieren, mal hinter mir um zu Beobachten. Ich hatte auf dem
Papier nahezu doppelte Motorleistung und Misaki fuhr mühelos Kreise um
mich herum.

Überholte außen, innen, auf der Bremse. Nicht mal auf der Geraden kam
ich wirklich davon, sie hielt sich einfach im Windschatten um mich dann
beim Bremsen wieder als Trottel dastehen zu lassen. Was muss diese
RS400 wohl wirklich Dampf haben? Die Mechaniker klopften mir in den
Pausen nur Aufmunternd und Mitleidig auf die Schultern. Und ich dachte
immer ich kann fahren?

Der Tag neigte sich dem Ende zu, die Sonne wanderte langsam hinter die
Berge. Wir saßen auf einer Mauer mit reichlich Gummi- und Farbantrag
und sahen den japanischen Ameisen beim aufräumen zu, wie die teuren
technischen Geräte in diversen Sattelschleppern verstaut wurden.

„Was machen wir jetzt, Miky?“

„Keine Ahnung. Heimfahren?“

„Oder magst du noch bleiben bis morgen?“

„Suchen wir uns ein Hotel?“

„Nein. Wir essen mit den Anderen im Hospitality-Zelt und schlafen im
Mobilhome. Nahezu jeder Sattelzug hat eine große Schlafkabine für die
Crew, müssen die Mechaniker halt mal ausnahmsweise vorne im Führerhaus
auf den Pritschen schlafen. Die sind solche Fälle gewöhnt.“

Ich dachte mir weiter nichts dabei, ein verlockender Gedanke mal alles
an eigener Haut zu erleben was Herosport niemals übertrug. Zudem ein
weiterer Tag auf der Strecke und in dieser spannenden Atmosphäre.
Jedoch der Abend war kurz, alle gingen nach dem Essen erstaunlich früh
und unspektakulär zu Bett. An einem Rennwochenende hätten sie jetzt
noch ziemlich viel zu Tun gehabt, vor allem wenn Defekte einen Start in
Frage stellen. Mich wunderte nur kurz dass Misaki nicht bei ihrem Vater
im großen bequemen Mobilhome übernachten wollte, wo doch Familie so
wichtig schien?

Zwei Mechaniker waren so freundlich uns ihre Kojen anzubieten. Sie
schliefen vorne in der Zugmaschine. Wobei für die kleinen Ameisen die
Kojen im Truck eh schon King-Size bedeuten. In der Spitze der
Sattelauflieger sind wie kleine Appartements, mit 2 bis 4 Kojen, einer
kleinen Küche, Klo und Dusche.

Misaki kam mit zwei verpackten Einweg-Zahnbüsten daher, darauf das Logo
einer anderen Reifenmarke. Anscheinend sind überraschende
Übernachtungen in dieser Branche üblich? Die Einrichtung des
Wohnabteiles war vergleichsweise Luxuriös für die beengten
Verhältnisse. Klar. Die Leute wohnen hier drin viele Wochen im Jahr.
Für Misaki schien das alles Normal.

Ich stand Anfangs etwas unschlüssig herum, wartete geduldig auf
Anweisungen, sah aufmerksam zu. Es gibt kein richtiges Bad, die Zähne
werden an der Küchenspüle geputzt, einmütig standen wir nebeneinander
und fuchtelten in der Gosche. Ein Chemiekloo steht in der Duschkabine,
die Dusche selbst funktionierte jedoch nicht.
„Haben sie wieder vergessen den Schlauch anzuschliessen oder irgendein
Spaßvogel hat den Schlauch für sich selber abgezweigt. Das passiert
auch ständig.“

„Und jetzt?“

Misaki begann in den Stauschränken zu wühlen. „Ah, hier! Notdusche!“
Drückte mir eine Packung mit feuchten Tüchern in die Hand, auch mit
Sponsorenaufdruck. Schälte sich vor mir aus der engen Lederkombi,
darunter trug sie nur einen leichten weissen Seidenoverall, sichtlich
durchgeschwitzt klebte dieser an den entsprechenden Stellen. Auch
diesen zog Misaki völlig vorbehaltlos vor mir aus. Stand tatsächlich
Nackt vor mir, nahm nacheinander mehrere Tücher aus der Packung und
rieb sich vor mir ab.

„Was ist Miky (Keine Ahnung warum sie mich jetzt immer Miky nennt), so
stinkend kommst du mir nicht ins Bett!“

Hmm, abgesehen davon sah ich hinten eh nur zwei Stockbetten. Unschlüssig
begann ich mich auch zu entkleiden. Seltsam, obwohl ich meinen Schwanz
schon in dieser Frau drin hatte hinderte mich mein Schamgefühl am
natürlichen Verhalten.

Misaki hatte offensichtlich keinerlei Vorbehalte. Sogar ihre intimsten
Stellen reinigte sie gewissenhaft auch vor mir, so dass ich alles genau
sehen konnte. Ging mir zugewandt etwas in die Hocke, spreizte mit zwei
Fingern die enge Pflaume und schrubberte an den winzigen Schamlippen
herum. Ging noch tiefer in die Hocke, nahm zwei weitere Tücher und
reinigte ihren Anus.

Diesmal waren wir in keinem dunklen Pensionszimmer, der Trailer war
durchaus hell erleuchtet und diesmal sah ich alle ihre anatomischen
Details außerordentlich deutlich. Sowas von Appetitlich aber auch!

„Mensch Miky, du zierst dich wie ein kleines Mädchen! Meinst du ich weiß
nicht wie ein Mann aussieht?“

Ungeduldig half sie mir. Mit reichlich feuchten Tüchern rieb sie mich
ab, die Lotion der Tücher hinterließ ein frisches Gefühl auf der Haut.
Auch vor meinen anatomischen Details machte sie nicht halt, reinigte
mit zwei Tüchern meine Kimme, mit 4 Tüchern auch die letzte Hautfalte
meines Pimmels. Etwas unterstützte sie dabei wie durch die Manipulation
sich der kleine Mike langsam begann aufzurichten.

Was spielt sie so interessiert an meinem Schwanz herum? Der war auch
längst Sauber? Trotzdem wollte ich sie nicht daran hindern, obwohl es
mich mehr ängstigte als erregte. Dann führte sie mich tatsächlich mit
der Hand fest und bestimmt am Pimmelchen in den Bereich mit den Betten.
Den ganzen Tag kannte sie mich kaum, war wie eine fast Fremde zu mir,
jetzt sowas Intimes. Verstehe mal einer die Frauen?

„Was ziehen wir dann heute Nacht an?“

„Ich weiß nicht ob du mit deiner Lederkombi schlafen willst, ich werde
zumindest bei dieser Hitze unbekleidet schlafen.“ Misaki kicherte. „Wo
schläfst du, Miky?“

Unsicher sah ich mich um. „Vielleicht da unten?“

„Gut, dann schlafe ich auch da unten.“

Verdutzt sah ich Misaki an. „Nicht etwas eng für zwei?“

„Was ist, stört es dich?“

„Nein, natürlich nicht.“ ich kletterte vorsichtig in die Koje, Misaki
folgte. Kuschelte sich sofort eng an mich um nicht die Holzkante ins
Gesäß gedrückt zu Bekommen. Um meine Arme besser zu Verstauen umarmte
ich Misaki etwas unsicher. Sie nahm ihre Arme zwischen uns, spielte
sofort an meinem halbsteifen Pimmel herum.

„Du hast einen ziemlich großen Schwanz, Miky!“

Etwas überrascht Antwortete ich: „Was dir alles auffällt? Keine Ahnung,
ich dachte der ist ganz normal. Soviel steife Schwänze sah ich in
Original noch nicht? Mir fehlt dazu auch etwas die Motivation.“

Misaki kicherte. „Mag sein dass es in Europa normal ist. In Japan sind
die viel kleiner. Der von deinem Vater ist auch nicht so groß, er
trinkt und raucht vielleicht dazu bisschen viel, da lässt das mit der
Spannkraft etwas nach?“

Irgendwie wollte ich den Gedanken an den Schwanz von meinem Dad jetzt
unbedingt vermeiden. Auch den Gedanken dass mein etwas
schwergewichtiger Dad diesen göttlichen Körper besteigen würde. „Auf
was du alles Achtest, Misaki?“

„Na ja, ich hab’s in Italien schmerzhaft gespürt.“

„Und warum hast du nicht einfach weniger tief genommen? Du warst doch
oben?“

Nun lächelte Misaki lüstern: „Weil’s echt Geil war. Ab einem bestimmten
Zeitpunkt wandelt sich der Schmerz in ziemlich heftige Lust. Ich wusste
vorher auch nicht wie sich das anfühlt, hatte noch nie ein Ding so tief
in mir. Aber war schon echt gut……“ sie grinste in sich hinein. Und
griff fester an meinen Pimmel.

„Du bist ein schöner Mann, Miky. Du gefällst mit echt gut.“

„Das spürt man! Und das Ding da unten hat es dir wohl auch angetan?“

Misaki kicherte. „Miky, ich hab echt schon wieder voll Lust auf dich.
Können wir nicht ein bisschen…. du weisst schon, ein
Betthupferl…..?“ Zur Verdeutlichung knetete sie ziemlich Eindeutig an
meinem Schaft zwischen unseren Körpern, ein schönes Gefühl die
geschickten Finger in einer Art Wellenbewegung am Schaft zu spüren,
gelegentlich ergänzt durch das Kratzen mit ihren langen Fingernägeln.

Ich hätte es ewig aushalten können, also so vom schönen Gefühl und von
der frivolen Situation her. Nicht jedoch mein Pimmel, der diese
ungewohnte Behandlung auf seine eigene Art quittierte. Mit einem
spektakulären Abschuß. Etwas zucken mit wenig Vorwarnzeit und ein
gigantischer Schwall auf Misaki’s Bauch. Kein Höhepunkt, einfach eine
Eruption. Als hätte ein Sicherheitsventil am Wurstkessel geöffnet.

Misaki kicherte wieder. Ich liebe das kindliche Lachen an ihr, mit dem
sie einem jeden Fehltritt verzieh. „Miky, wenn du auf der Strecke nur
halb so schnell wärst dann hättest du Rundenrekord!“ dann verrieb sie
sich mein reichlich Sperma auf dem Bauch bis unter die Brüste hoch.

„Sorry Misaki, aber deine Hände sind einfach zu gut!“

Sie molk mir den restlichen Saft aus dem Schaft, wie schon in Italien
wurde mein Pimmel nicht richtig weich und stand unter den liebevollen
Kosungen recht bald wieder auf. Nur, wie soll man in dieser
Konservendose ficken? Denn jetzt hatte ich auch Bock. Bisher hatte ich
es erst einmal in Italien, das jedoch war so traumhaft schön dass es
nach Mehr rief. Mein Po stand hinten an der Wand an, Misaki eingeklemmt
halb unter, halb neben mir.

„Miky, ich brauch dich jetzt. Wirklich! Den ganzen Tag muss ich so
abweisend zu dir sein obwohl ich so gerne mehr Nähe zeigen würde. Das
foltert. Und staut Hormone auf.“

„Warum warst du so kühl zu mir?“

„Einerseits wegen meinem Vater. Er mag keine Europäer, für ihn seid ihr
nur undisziplinierte Weicheier und Unkultiviert. Andererseits wegen den
Kameras. Überall lungern Fotoreporter mit Teleobjektiven herum, die
lauern nur auf das eine sensationelle Foto. Was meinst du wie das in
Japan rumgeht wenn ich mit dir Händchenhaltend spazieren würde?“

Dafür knetete sie inbrünstig an meinem Pimmel rum, gut geschmiert noch
vom eigenen Sperma.

„Bist du dort so eine Nummer?“

„Heute vielleicht nicht mehr so. Aber ich war mal ziemlich bekannt, ja.
Als Frau in einem solchen Sport ist man Interessant für die
Käseblätter. Auch deshalb wollte ich immer weg von dort. Einfach
unbeobachtet leben. Aber jetzt brauch ich erstmal deinen Schwanz! Ich
will dich in mir drin haben. Jetzt!“

Misaki zog und zerrte etwas an mir, es dauerte bis ich begriff was sie
von mir erwartete. Ich stemmte mich mit dem Po an den Lattenrost der
oberen Koje, Misaki wand sich unter mich hinein, ich kam durch den
Trichter ihrer schlanken Beine genau vor das Dreieck geführt auf ihrem
zarten Körper zu liegen. Nur auf Ellenbogen und Knie gestützt.
Ungeduldig zerrte sie mit einer Hand an meiner Latte herum, zeigte mir
deutlich den Eingang. Mit der anderen Hand nahm sie von ihrem reichlich
raussickernden Saft auf und verteilte diesen am engen Eingang zur
Gruft. Ich brauchte noch etwas um mich zu orientieren, auch beim
zweiten Fick im Leben ist man noch kein Profi, egal wie Geil man
inzwischen ist.

Die kleine kräftige Hand zog den Schwanz genau zwischen die engen
Labien, sie bog das Teil etwas und zog mehrmals die freiliegende Eichel
durch die kleine Pflaume. Nicht ein einziges Haar, nicht mal ein
Haarstoppel störte das seidenweiche Erlebnis. Zu dem Zeitpunkt wusste
ich noch nicht dass sich viele asiatische Frauen dort und unter den
Achseln die Haare einfach ausreissen.

Dann merkte ich wie meine Eichel schon fest umschlossen, regelrecht
zentriert war. Misaki griff grob mit einer Hand an meinen Po, die
Fingernägel schnitten sich tief ins Fleisch. Sie hatte es tatsächlich
recht eilig, ich hätte gerne vorher noch etwas gekuschelt um mich für
die Situation einzustimmen. Der falsche Zeitpunkt um so etwas
auszudiskutieren. Die Hand an meinem Po zerrte, ich ließ mein Gewicht
fallen, drang ziemlich hart tief in den schlanken Unterleib.

Diesmal Reibungslos, reichlich mit Schleim geschmiert, nur das feste
Fleisch der Muschi wurde fühlbar verdrängt. Misaki stöhnte ordinär auf.
Ich lag nur auf ihr, wollte mich dem wohligen Schauer des Eindringens
hingeben. Misaki begann unter mir irgendwie ungeduldig zu hippeln.
Küssen konnten wir uns so leider nicht, zu groß ist der tatsächliche
Längenunterschied zwischen uns. Hohe Schuhe im Alltag kaschieren eben
nur Optisch.

„Was ist Miky, worauf wartest du?“ Zur Bestätigung ruckelte sie mit
ihrem Becken unter mir, soweit es ihr eben unter meinem vollen Gewicht
so möglich war. Ich verstand, der Moment des Geniessens, des inneren
Einstimmens war vorbei. Sie wollte Bumsen.

Unglaublich wie eng diese Frau ist, so würde ich mir mangels Erfahrung
ein ganz junges Mädchen vorstellen. An Misaki ist alles ein Muskel.
Sogar da. Ich musste mit ziemlich Kraft immer wieder in sie
reindrücken, die Vorhaut wurde dabei recht grob zurück gerollt, durch
reichlich Schleim und ausgesprochen weiche Haut innen drin jedoch
lieblich Umschmeichelt. Man ist das schööön!

Etwas ungelenkig stocherte ich in Misaki herum, musste ja erst lernen
was ein richtiger Fick ist. Sie schien das nicht weiter zu Stören, es
bewegte sich etwas in ihr drin, etwas füllte sie auf und weitete sie.
Ihre ordinären Geräusche jedenfalls liessen soweit auf Zustimmung
deuten.

Der Unterschied ist faszinierend. Im Alltag so die zurückhaltende
diskrete anständige Frau. Im Bett wird sie voll zur hemmungslosen
Furie. Bis jetzt zumindest. Ich drückte also meinen harten Schwanz
immer wieder langsam in meine Stiefmutter hinein, laute schmatzende
furzähnliche Geräusche liessen erahnen was da unten so Verdrängt wurde
und welche Mengen Säfte heraus gedrückt wurden.

Was sagte der DJ am Gardasee noch? Die tropft wie ein Kieslaster! Der
Vergleich ist derbe, aber irgendwie passend. Ein erfahrener Mann. Durch
mein langsames Bumsen wurde der Reiz an der Pfeife trotz der
unheimlichen Enge nicht zu stark, ich wollte unbedingt vermeiden dass
ich schon wieder zu früh abschoss.

Meinem Eindruck nach schien das für den Moment ganz in Ordnung zu sein.
Misaki wand sich unter mir, gab beängstigende Geräusche von sich, riß
mit ihren Händen an meinem Kopf herum. So schön wie ihre langen
schlanken Fingernägel im Alltag aussahen, so unangenehme Waffen können
die beim Sex werden, wenn sie unkonzentriert ihrer Lust nachgeht.

Bald erkannte ich ein gewisses Schema in ihren unflätigen Äusserungen,
sie hat im Kopf anscheinend komplett abgeschalten, ihr wimmern und
stöhnen orientierte sich nur noch an meinem Eindringen, wenn ich meinen
Körper mit ganzem Gewicht auf sie niedersinken ließ und mein Pimmel
ihre Gruft spaltete.

Was soll ich sagen? Misaki quietschte doch tatsächlich genauso wie die
Asiatinnen in den Pornofilmen. Einfach Geil. So langsam konnte ich auch
etwas abschalten, beobachtete Misaki nicht mehr so ganz genau, meine
eigene Lust trat in den Vordergrund. Mein Tempo stieg, die Intensivität
der Stöße damit auch, in gleichem Maße ihre Lautstärke und das reißen
an meiner Kopfhaut. Wollte sie als Trophäe meinen Skalp?

Irgendwann war ich im Kopf frei. Jetzt wollte ich auch was davon haben.
Ich bumste so vom Tempo her dass ich meine Erregung langsam steigen
fühlte. Misaki wurde mir etwas Egal, mit zunehmender Dauer weitete sich
auch die Muschi etwas, der Reiz an der Eichel war nicht mehr ganz so
Brutal. Ich verlor jeden Bezug zur Zeit, das laute stöhnen trieb mich
weiter. Tiefer, fester. Misaki zog ihr Becken etwas anders unter mir,
damit plötzlich wieder das rauhe kratzen an der Eichel zu spüren. Ich
stand innen an! Das innen drin war irgend ein anatomischer Anschlag,
wie immer der Aussehen möge. Misaki jedoch wurde nochmal lauter, schrie
sich mit schriller wimmernder Stimme die Geilheit aus dem Leib. Keine
Ahnung wie gut so Kabinen isoliert sind?

Als sie plötzlich leiser wurde fiel mir das auf. Ich wollte sie aber
wieder lauter hören und fickte noch fester in sie. Stattdessen wurde
sie noch leiser. Nahm den Kopf weit zurück, röchelte nur noch.
Wenigstens hatte meine Kopfhaut jetzt wieder eine reelle Chance. Hat
sie keinen Spaß mehr? Warum wird sie plötzlich so leise bei dem Radau
davor? Ich war ratlos, drückte meinen Pimmel mit voller Wucht in das
schmale Becken, welches wegen der harten Matratze kaum nach unten
ausweichen konnte. Sie musste meine Stöße voll nehmen. Wurde immer noch
leiser. Ihr harter ausgeprägter Schamhügel schlug bei jedem Stoß
schmerzhaft über der Schaftwurzel auf.

Mit einem mal fing sie unkoordiniert zum Zappeln an, die Bauchdecke
zuckte wild, sie biss sich in meiner Schulter fest, was wohl einen
ziemlich heftigen Urschrei notdürftig unterdrückte. Die Muschi zog sie
krampfartig fest zusammen, ich musste meine Stange mit ziemlichen Druck
in den Unterleib reindrängeln. Der Reiz dabei war heftigst, ihr
entrücktes zappeln, ihre ordinären Laute lösten etwas aus in mir. Ich
kam auch! Heftig, Gewaltig. Nun zappelte ich auch, mein Schwanz pumpte
seine warme Ladung in die Gruft, Misaki fühlte es wohl und zappelte
noch mehr.

Das war nicht zu Vergleichen mit den Orgasmen beim wichsen. Dieses war
ein unglaublich emotionales Erlebnis. Die Frau dabei zu spüren, ihre
Geilheit. Meinen Samen einfach so reinzupumpen, ohne Angst dabei den
Laptop zu versauen. Abgemolken zu werden. Ihre schwitzige weiche Haut,
der perverse Geruch nach diversen Körperflüssigkeiten. Das
Hemmungslose, a****lische. Ich brach erschöpft auf Misaki zusammen.
Ufffff!

So lagen wir beide wohl eine ganze Zeit, Misaki streichelte meinen
Hinterkopf, sie kann also auch zärtlich. Ich war nur platt. Wobei sie
immer wieder weg nickte und aufschreckte. Wir blieben in der
verschachtelten Körperhaltung zueinander, ließ meinen Pimmel in ihr
stecken, die enge Pflaume hielt den ganz fest. Misaki schlang ihre
Beine um mein Becken, wir rollten nur leicht auf die Seite um mein
volles Gewicht von ihr zu Nehmen. So schliefen wir ein, ließen uns
wirklich Müde wegdämmern. Genauso wachten wir auch wieder auf. Mit
meinem Schwanz in ihr drin und eng umschlungen.

Der Sonntag Morgen weckte uns mit einem lauten prasseln auf das Blech,
ein kurzer heftiger Gebirgsregen. Irgendwer hatte Unmengen von
Croissant und süßen Teilen beschafft, machte sich lautstark draussen an
der Trailertüre bemerkbar. Würde ich auch wenn ich im Platzregen stehe
müsste. Also nichts mehr mit Good-Morning-Misaki-Fuck. Obwohl mein
Pimmel sich gerade eben wieder rühren wollte wurde er unsanft und
verschmiert ans Tageslicht gezerrt. Die Morgentoilette nur mit Unmengen
der gesponsorten Feuchttücher. Das durchtränkte Laken zog Misaki ab und
ließ es in einer Mülltonne unter Öldosen und Pizzakarton verschwinden.

Dann saßen wir nun schon in den Lederkombi’s mit den zwei Mechanikern in
der Dinette und Frühstückten. Die drei Reisleute unterhielten sich
ziemlich fröhlich auf Japanisch. Ich denke Misaki genoß den eigenen
Sprachgebrauch mal wieder.

Später leckte die kräftige Sonne schnell das Wasser von der Strecke und
das Programm des Vortages wiederholte sich. Verschiedene Rennmopeds
heizten um die Strecke, kamen in die Box, ein Laptop wurde
angeschlossen und neue Reifen montiert. In diesen Pausen bekam ich
meine Nachhilfe von Misaki. Mit jeder Trainingseinheit merkte man einen
kleinen Fortschritt. Vor allem mein Hochmut wurde gedämpft, ich konnte
jetzt erkennen was ich früher alles falsch machte.

Die letzten Runden des Tages fuhr ich alleine für mich. Das Vertrauen in
mein Moped und die Haftfähigkeit der Sport-Reifen war gestiegen. Nun
konnte ich sogar gerade eben so mit den Moto3 mithalten, ich
orientierte mich von hinten an deren Linie und konnte auf den Geraden
wegen dreifacher Leistung wieder etwas aufholen. Genau genommen
Lächerlich, mit einer 750-er gegen die Viertelliter. Aber für mich eine
enorme Steigerung zum Vortag. Misaki’s 400-er stand in der Box, wurde
von den Mechanikern gewartet. Statt dessen testete sie das aktuelle
Superbike. Das war für mich als wenn mich ein Düsenjäger überholte.
Obwohl ich auf der langen Geraden fast 270 Klamotten auf der Uhr hatte
stand ich im Weg herum. Keine Ahnung wie oft ich genau überrundet
wurde, irgendwann hört man auf zu zählen.

Jetzt sah ich auch was sie meinte >mit dem Hinterrad lenken<. Vor jeder
Kurve stieg ihr Hinterrad schwänzelnd auf, echt spektakulär das mal so
aus der Nähe zu sehen. In jeder Kurve zog sie lange schwarze Striche
auf den Asphalt, hatte beim Beschleunigen Mühe das Vorderrad am Boden
zu behalten, kämpfte wie mit einem Rodeopferd. Aber sie ritt die
Kanonenkugel voll am Limit.

Mir wurde verdeutlicht was sie wirklich drauf hatte, sie kratzte auf
Anhieb nur 2 Sekunden unter den offiziellen Rennzeiten, war nicht
signifikant langsamer wie die regulären Rennpiloten beim Test. Sie
konnte ihren Stolz und die Anerkennung der Mannschaft nicht verhehlen,
der Tag endete mit einem breiten Grinsen von Misaki und einem
emotionalen Abschied von der Crew. Nur ihr Vater ging ihr immer noch
aus dem Weg.

Sonntag Abend die Heimfahrt war trotz all der neu gewonnenen
rennsportlichen Erkenntnisse dann ziemlich langsam und etwas
unkomfortabel, da ich den zweiten neuen Reifensatz um den Bauch herum
liegen hatte. Dieser rutschte bei jedem Bremsen und Beschleunigen
umher, glücklicherweise hatten die Mechaniker mir den in
Luftpolsterfolie eingewickelt. Egal, so preiswert werde ich wohl nie
wieder zu Nachschub kommen.

Mein Dad war wie immer nicht Zuhause. Niemand wusste wann er kam und wo
er war. Misaki zog sich unten kurz aus, holte von unten aus der Wohnung
nur eine neue Zahnbürste und ihr Nachthemd, kam in ein langes Handtuch
eingewickelt zu mir unter’s Dach. Sie fragte nicht mal ob ich den Abend
gerne alleine verbringen möchte oder etwas anderes vor hatte. Sie
wusste die Antwort anscheinend eh.

Ich hätte nichts mehr ohne sie gemacht und ihre Gesellschaft war mir so
unendlich wertvoll geworden. Ihr Anblick sowieso. Wie schnell man sich
an einen Menschen gewöhnen kann? Vor allem wenn man solch tolle
Erlebnisse zusammen verbrachte? Wahrscheinlich wollte sie auch nicht
alleine sein. Auf einen Ehemann warten der eh nicht kam. Irgendwie
schien sie zunehmend den Respekt vor meinem Dad zu verlieren, wenn sie
einfach so zu mir in die Bude kam, wenn ihr schon sein eventuell
mögliches Heimkommen gleichgültig ist.

„Duschen wir zusammen?“ war alles was sie sagte, womit sie sich selber
einlud. Welcher Mann würde da ernsthaft widersprechen? Warf das
Nachthemd mit einer lässigen Handbewegung auf mein Bett, stellte die
zweite Zahnbürste in den Becher neben meine.

Gut dass Misaki so dünn ist, sonst wäre es zu Eng in der Duschkabine
geworden, welche auch noch etwas durch die Dachschräge begrenzt ist.
Egal, viel Platz brauchten wir eh nicht. Wir standen die meiste Zeit
Arm in Arm ganz eng aneinander gekuschelt, ließen das Wasser über die
Köpfe prasseln, zwischen die Körper kam eh kaum etwas hindurch.
Bestenfalls in die Kuhle zwischen ihren harten Brüsten konnte etwas
Wasser rinnen.

Mein Schwanz wurde schon wieder hart, stand an ihrem Bauch und
Schamhügel an, wurde unangenehm nach unten gebogen. Misaki erkannte
meinen Notstand, klappte das Ding nach oben, bettete es zwischen meinem
Bauch unter ihren Brüsten ein. Drückte fest dagegen, rieb sich etwas an
mir. Das reizte ihre Brüste und knetete meinen Schaft. Ein schönes
Gefühl: Oben liebevoll kuscheln, unten von ihren festen Bauchmuskeln
die Nudel geknetet bekommen.

„Schnell fahren hast du dieses Wochenende gelernt. Nur bei uns Beiden
müssen wir jetzt üben dass du etwas langsamer wirst.“ Sie sah nach
oben, lächelte mich an.

„Das Problem ist wohl dass du so unglaublich eng bist und ich vielleicht
in Zukunft öfters ausleeren muss, bevor ich auf dich treffe. Ich wusste
ja nicht dass wir wieder miteinander schlafen, ich dachte das am
Gardasee war von dir nur Versehen, eine Laune oder eine hormonelle
Notlage? Mit letzter Nacht hätte ich nicht gerechnet.“

„Du willst ausleeren? Vielleicht kann ich dir dabei helfen? So wie das
aussieht hast du im Moment eher eine Notlage?“ Schielte damit
provozierend auf meine Latte.

Noch ehe ich antworten konnte ging sie in die Hocke und schnappte mit
dem Mund meinen harten Pimmel, saugte sich kräftig daran fest, knetete
mit einer Hand vorsichtig mein Beutelchen, mit der anderen Hand griff
sie grob in meine Pobacke und grub tief ihre langen Fingernägel ins
Fleisch.

„Jaaaaaaaaa, sooo geht ausleeren!“ mehr fiel mir für den Moment nicht
ein. Zu überwältigend war die Reizflut. Sie neigte den Kopf etwas nach
hinten, nahm meine Eichel tief in den Rachen, ließ ihre schönen Lippen
immer wieder über die gesamte Länge des Schaftes gleiten. Zweimal Reiz
an der Stange: Vorne an den Lippen, welche sie mit Kraft zu einem engen
Ring formte und tief hinten drin, als die Eichel am engen glitschigen
Rachen leicht deformiert wurde. Ich hätte mich niemals getraut ihr den
Schwanz so tief in die Kehle zu treiben, sogar ein Blowjob war bisher
ausser jeder Reichweite, hätte ich Misaki so nicht zugetraut.

Schööön, sowas von schöön! Ich massierte zaghaft ihre Kopfhaut, das
warme Wasser rann über unsere Körper. Jetzt hielt ich mich nicht
zurück, sie wollte nur ausleeren. Obwohl ich nach der letzten Nacht
eigentlich leer war. Misaki wollte es, wollte mir etwas sehr schönes
zukommen lassen. Für mich war es auch ein Vertrauensbeweis, wie
Vorbehaltlos sie zu mir stand. Ich denke ein Schwanz im Mund einer Frau
ist entweder eine emotionslose abgezockte berechnende Handlung oder ein
unendlicher Beweis von Liebe. So wie es Misaki machte war es eindeutig
echte Zuneigung.

Sie verlor etwas ihren Atem, nahm den Pimmel nicht mehr ganz so tief.
Saugte sich statt dessen an der Eichel fest, lutschte heftig daran.
Eine Hand massierte den harten Schaft, die andere kraulte inzwischen
mein haariges Beutelchen. Das war so intensiv, so liebevoll. Ich ließ
mich einfach gehen, musste ja keine Frau befriedigen. Sie wollte mich
befriedigen. Sie nuckelte regelrecht an der Eichel. Mit heftigen
Folgen.

Mein Schwanz zuckte, ich wollte es garnicht zurückhalten oder
hinauszögern. Alles an dieser Aktion war auf schnelles Ergebnis
ausgelegt. Als Misaki das pochen und pulsieren spürte wichste sie nur
noch grob an der Stange, sah direkt auf die Nille vor ihrem Gesicht.
Sah nicht mal weg als der Samen aus der kleinen Öffnung schoß. Nahm
alles regungslos mit offenen Augen voll ins Gesicht. Jaaaaaaaaa, DAS
ist ausleeren!

Sie kämpfte sich in der engen Kabine ins stehen, wusch sich das Gesicht
und anschließend die langen Haare, als wenn überhaupt nichts gewesen
wäre. Sah mich mit ihrem berüchtigten Neutralen Gesichtsausdruck an.

„Danke Misaki, das war sehr schön!“ mehr fiel mir leider nicht dazu ein.

Sie grinste nur kurz. Aber ich hatte auch nicht den Eindruck als wenn
sie bereute, sie wirkte einfach etwas geschäftig nun, mit der
Körperhygiene beschäftigt. Ich drückte mich in eine Ecke, sah ihr
interessiert zu, wie sie sich abseifte, ihre harten kleinen Brüste
durch die Hände gleiten ließ, wie sich dabei die winzigen Brustwarzen
verhärteten. Alles an dieser Frau ist einfach nur Lust!

Meine Dusche musste warten bis Misaki aus der Kabine war, ging dann
zweckmäßig in zwei Minuten. Nach dem Duschen rubbelten wir uns mit
Handtüchern gegenseitig ab, dann zog Misaki ihr Nachthemdchen an.
Obwohl, das hätte sie sich auch sparen können, das Nichts von Stoff,
der Hauch von Gewebe betonte eher als er verbarg, mir blieb schon
wieder die Luft weg. Misaki genoss ganz offensichtlich meine
Verlegenheit, sonnte sich in meiner schüchternen Bewunderung. Es
verunsicherte mich eher als es mich Aufgeilte. Trotzdem ein traumhafter
Anblick an dem Man(n) sich schwer satt sehen wird. Ich blieb
unbekleidet.

Wir gingen zu Bett, obwohl es noch garnicht so spät war. Misaki
kuschelte sich an mich, streichelte mich im Gesicht. Ihre nassen langen
Haare klebten am Kopfkissen. Ich fühlte zögerlich die aufregenden
Rundungen unter dem glatten knisternden Stoff. Sie war dünn und
schlank, aber die Proportionen an ihrem Körper stimmten in sich wieder.
Die Brüste absolut gesehen eher klein und dafür ziemlich fest, wegen
den schmalen Schultern wirkten sie wieder größer.

Wohin ich an ihrem Körper auch sah, alles wirkte jugendlich und schön.
Ich drückte Misaki auf den Rücken, wollte sie noch genauer erforschen.
Begann mich vom Bauch aus über den ganzen Körper zu Küssen, erst noch
auf dem Nachthemd. Wobei der Hauch von Stoff keine Barriere bildete.
Zuerst wanderte ich nach unten über den Bauch bis zum ausgeprägten
harten Schamhügel, mit dem ich schon schmerzhafte Erfahrungen machte.
Auch dieser intensive Geruch kam mir bekannt vor. Sie wird doch nicht
schon wieder nass sein?

Um die zarten Beckenschaufeln mit meinen Küssen zu erreichen hob ich
etwas den Spitzenrand des Nachthemdchens an. Saugte mich an der straff
gespannten Haut fest, folgte der Kontur des Knochens darunter. Diese
Frau hat vielleicht 45 Kilo, wo nahm sie nur immer die immense Energie
her? Misaki stöhnte ganz leise.

Die schlanken Oberschenkel sind im Vergleich zum zierlichen Körperbau
schön fraulich geformt, auch wenn man die harten Muskeln deutlich durch
die Haut durchfühlt. Jede kleinste Bewegung lässt das Muskelspiel durch
die glatte Haut scheinen. Die kleinen Knie mit ein paar Narben, die man
wegen der gleichmässig dunkleren Haut kaum sah. Weiter unten die
kleinen neckischen weichen Füßchen, vielleicht Größe 35, höchstens 36.
Sorgsam gepflegte Nägel, liebliche Knabberzehchen.

Am anderen Bein küsste ich mich langsam nach oben, nahm auf halbem Weg
das weite Nachthemdchen weiter mit hoch. Diese wunderschönen Brüste
wollte ich schon länger mal ausgiebig inspizieren. Sie hat eigentlich
winzige Brustwarzen wie ein Mann, nur mit sehr aktivem Eigenleben.
Stöhnte Misaki leise dabei oder war es nur ein lautes Atmen? Sie
drängte jedoch ganz deutlich ihre harten Brüste gegen meinen Mund. Ich
saugte, leckte, spielte abwechselnd mit flinker Zunge an den schwarzen
Spitzen des Genusses.

Mit einem Ruck drehte ich Misaki auf den Bauch, zog dabei das
Nachthemdchen bis an die Schultern, dann begann die komplette
liebevolle Erkundung mit meinem forschenden Mund auf der Rückseite. Die
Wirbelsäule, der kleine steinharte Po, der auf so begeisternde Weise
einen Badeanzug fressen kann. Die weissen Kniekehlchen, die grazilen
Fesseln, wieder die zarten weichen Füsschen. An so einer Frau kann man
sich nicht satt sehen!

Auf dem Weg mit dem küssenden Mund nach oben blieb ich von einem
magischen Geruch zwischen den Beinen Gefangen. Ohne Zweifel, das ist
ihr Saft! Soweit kenne ich das schon. Sie geniesst also meinen Mund?
Ich knetete etwas fester die harten Pobacken, bei Misaki muss man da
etwas rustikaler hingreifen, möchte man einen Blick in ihre Kimme
erhaschen.

Als ich mit den Händen die Backen etwas entzweite kam ein winziges
blasses Kringelchen ans Licht, weil der Po so klein war konnte ich das
mühelos mit der Zunge erreichen, spielte ein bisschen daran. Sie
öffnete wie auf Kommando darauf ihre Beine etwas weiter. Also mochte
sie das! Keine Ahnung warum, so eigentlich war das nicht mein Ding. Nur
bei der zarten und sauberen Misaki zog mich das magisch an. Ich spielte
lange und ausdauernd, leckte, kein unangenehmer Geschmack oder Geruch
trübte mein Erlebnis, das Kringelchen war bisschen Rauh. Rauh wurde
auch ihre Stimme beim Stöhnen. Erhebliche Mengen von Speichel rannen
von mir in Misakis Kimme hinab, fing sich an der Pflaume und tropfte
dann ins Laken ab. Irgendwie schafften wir bisher noch keine trockenen
Betten?

Immer weiter drängte sie mir ihren Po entgehen. Immer deutlicher auch
ihre blanke Ritze zu sehen, die von meinem reichlich Speichel einladend
glänzte. War das schon wieder eine Einladung, eine Aufforderung von
Misaki? Kurz drückte ich meinen Pimmel gegen die Matratze, er war hart!
Sowas von appetitlich aber auch der Anblick. Sowas von hoffnungsvoll
auch die Erinnerungen der Erlebnisse mit dieser sagenhaften Muschi. In
mir keimte ein Trieb. Lieber später um Entschuldigung bitten als vorher
um Erlaubnis.

Ich kniete mich beidseitig ihrer schlanken Beine hin, hob ihr Becken
etwas grob weiter an, sie streckte es mir bereitwillig entgegen. Bog
meinen Schwanz etwas nach unten und fädelte in die Kimme, Misaki hob
ihr Becken so dass die Spitze meines Pimmels genau vor dem Eingang lag,
ich musste nur noch reindrücken. Kam vielleicht bis zur Hälfte rein,
Misaki umschloß mit ihren Muskeln meinen Schwanz feste, ließ ihr Becken
auf die Matratze sinken.

Dort drückte ich meinen Schwanz ganz in sie. Nicht ganz reibungslos,
aber mit paarmal zurückziehen war ich dann in der Muschi drin. Die
festen Pobacken deutlich fühlbar an meinem Becken. Diesmal durfte ich
das Eindringen, das Verharren feierlich genießen. Es dauerte eine ganze
Weile bis mich Misaki mit einem kreisenden Becken an den Zweck des
Besuches meines Pimmels in ihr drin erinnerte. Ach ja, ficken war auch
noch!

Meine Matratzen sind etwas weicher, ihr Becken federte bei jedem Stoß
etwas nach unten weg, was den Reiz in der engen Gruft nicht ganz so
heftig wirken liess. Misaki nahm einen Arm unter ihren Körper, dieser
zuckte dann etwas und ich fühlte leichte Vibrationen, ein schwaches
Rütteln am Pimmel. Offensichtlich stimulierte sie sich zusätzlich
selber, war ihr der Pimmel in dieser Stellung nicht strong genug?

Trotzdem wieder das quietschige Stöhnen und Wimmern. Als wenn man bei
ihr was kaputt machen würde. Dennoch die kreisenden anfeuernden
Bewegungen ihres Beckens, das Quietschen hing eindeutig mit den Stößen
zusammen. Es war wohl gut für sie. Für mich auch. Weil meine Beine die
Öffnung ihrer Beine begrenzten blieb ihre Muschi recht eng. Mit
entsprechend starkem Reiz für mich. In dieser Position konnte ich auch
recht genau steuern wie schnell oder wie tief ich in sie rein wollte.

Überflüssig. Denn ich wollte rein. Tief, schnell, oft. Ficken eben. So
zierlich wie die Frau gebaut war so heftig konnte sie es auch
vertragen, sie machte nicht den Eindruck von Zerbrechlichkeit. Ihre
stimulierende Hand unter dem Körper wurde fleißiger, das Rütteln der
Fotze spürte ich mittlerweile ganz deutlich im Schwanz. Auch das Zucken
ihres Unterleibs kam mir in dieser Weise bekannt vor. Ich wollte mich
nicht mehr zurückhalten. Hämmerte mit aller Kraft in die Frau hinein,
merkte ein pochen im Schwanz, ein zucken im Beutel, ein krampfen in der
ganzen Leistengegend.

Ja, Jaaaaa, Jaaaaaa, Jaaaaaaaaaaa……. wooooosch…… wieder schoß
ich meinen warmen Saft in ihre Körperhöhle, kaum zu glauben dass nach
diesen Wochenende überhaupt noch was kommen konnte. In diesem Moment
kam auch Misaki. Sie riß ihren Arm unter dem Körper hervor, es warf sie
unkontrolliert auf der Matratze umher soweit es mein Pfahl in ihr und
das Gewicht meines Körpers eben zuliess. Ihr Orgasmus war leise, denn
sie brüllte alles ins Kopfkissen hinein. Gut so, denn ich weiß ja nicht
ob mein Dad inzwischen Zuhause war. So wie ich ihn hörte würde er mich
auch hören. So derbe muss es ja dann doch nicht sein.

Ich brach einfach auf der Frau zusammen, die sich ihrerseits ermattet in
die Matratze sinken ließ. Sie zwickte Muschi und Beine fest zusammen um
mich nicht aus sich heraus zu verlieren. Unsere Herzen rasten, wir
pumpten wild um Luft. Ich drehte mich zur Seite, zog Misaki Löffelchen
mit mir, sie kuschelte sich an mich. So lagen wir dann also atemlos,
ich begann ihre festen Brüste und ihr Gesicht etwas zu streicheln.

Sie fand als erstes ihre Worte wieder: „So habe ich mir das mit dir
immer vorgestellt, Miky! Einfach liebevoller körperbetonter Sex.“

„Keine Ahnung, ich kenne nur das was du mir zeigst?“

„Japanische Männer haben oft einen Drang zum Perversen, sie meinen immer
mit irgendwelchen hochtechnischen Spielzeugen punkten zu müssen.
Stochern mit irgendwelchem Zeugs in dir herum. Dabei gerät der
eigentlich Sinn der Begattung völlig in den Hintergrund. Liebe machen.
Das vereinigen, das verschmelzen miteinander.“

„Ganz einfach Misaki. Ich bin ein völlig unbeschriebenes weisses Blatt,
es liegt nur an dir was du mir zeigen magst, ich passe mich gerne an
dich an. Das was bisher war fand ich einfach nur schön!“

„Miky, vielleicht waren das alles bisher keine Launen oder nur ein
dicker Hals bei mir. Es ist die Hoffnung auf ein anderes Leben.
Vielleicht liebe ich dich inzwischen tatsächlich? Konnte mir nur nicht
so schnell klar über meine – oder unsere Gefühle werden? Immerhin steht
dein Vater und ein Trauschein zwischen uns, nicht irgendeine
bedeutungslose Affäre, den man auf die schnelle Ablegen kann.“

„Echt, du liebst mich auch?“

„Ja Miky, ich kann nicht mehr dagegen ankämpfen. Ich hatte früher immer
reifere Männer, in Japan ist das Normal. Japanische Männer sind jedoch
auch oft etwas Roh und Grob beim Sex. Deine erfrischende Jugendlichkeit
inspiriert mich sehr, ich fühle mich auch wieder jung, kann mit dir
einen Teil meiner Sturm- und Drangzeit nachholen. Das Erleben der
ersten Male, das gemeinsame forschen und entdecken. Du behandelst mich
wie deinen wertvollsten Schatz! Außerdem kann ich mich in der
Öffentlichkeit absolut mit dir sehen lassen, ich denke wir sind ein
hübsches Pärchen.“

Darauf wollte ich nichts mehr sagen. Ich küsste Misaki zärtlich, sie
kuschelte sich in meine Arme und wir schliefen langsam ein. Das selbe
immer öfters die folgenden Wochen. Unser Verhältnis zueinander
intensivierte sich immer mehr. Wir mussten uns selber mahnen in der
Öffentlichkeit vorsichtiger zu sein. Sie legte schon großen Wert darauf
in meiner Gesellschaft gesehen zu werden, dass die Leute merken wir
gehören irgendwie zusammen. Nur den letzten kleinen Zweifel ließ sie
bestehen: Ist das nun ihr Stiefsohn oder der Freund?

Wir verbrachten im Grunde schon jede freie Minute zusammen, jede
Mahlzeit, jeden Einkauf, jeden Ausflug. Da wird der Umgang immer
Selbstverständlicher. Aufmerksame Beobachter erkennen bald die
Zusammenhänge. Es ist ein Unterschied zwischen Stiefmutter und
Geliebter. Die Art wie man miteinander spricht, wie man sich unbedacht
berührt, wie man sich ansieht, wie sie sich für mich anzieht. Mehrmals
ertappten wir uns dabei wie wir fast in der Öffentlichkeit Händchen
gehalten hätten. Sowas ginge schnell rum in so einem kleinen Ort, wo
Misaki eh durch ihre exotische Andersartigkeit auffällt.

Die Jungs ahnten wahrscheinlich schon was war. Sie fragten nie genauer
nach. Baggerten aber auch nicht mehr bei Misaki. Mein Dad war nie ein
Hindernis, dem hätten sie die Frau jederzeit ausgespannt. Bei ihrem
Kumpel war das etwas anderes. Anscheinend respektierten sie unsere mehr
oder weniger heimliche Beziehung. Und beneideten mich insgeheim. Misaki
zog sich nun meist etwas jugendlicher an, trug fast immer ziemlich hohe
Schuhe, lachte viel und oft. Neben mir fiel der Altersunterschied kaum
noch auf. Wohl auch weil mich die Leute kaum beachteten und nur Augen
für Misaki haben.

Es ging sogar so weit dass wir regelmässig im Alltag nur noch mit einem
Moped fuhren. Manchmal mit der 750-er, oft mit dem Roller, ich
freiwillig hinten drauf. Dann konnte ich mich an ihren Rücken kuscheln,
hatte mal den Blick frei für die Umgebung. Ich genoß die
traumwandlerische Sicherheit wie sie absolut jedes Zweirad bewegt.
Flott, Zügig, mit einem guten Auge für’s Verkehrsgeschehen, immer
rechtzeitig auf der Bremse und einem Blick für Notausgänge.

Eines Samstag Morgens kam Misaki mit frischen Brötchen zur mir hoch
unter das Dach. Sie schien etwas bedrückt. Ich setzte Teewasser auf,
deckte den Tisch, Misaki saß am Sofa, beobachtete aufmerksam.

„Bald musst du vielleicht für drei aufdecken?“

„Warum, kommt Dad auch zum Frühstück?“

„Nein. Vielleicht verschieben sich die Rollen im Haus und jemand anderes
wird auch Dad?“

Ich stand echt auf der Leitung. „Verstehe ich nicht. Wer soll das sein?“

Misaki legte sich zurück im Sofa, streichelte ihren Bauch. Ich verstand
immer noch nicht. „Was ist los? Hast du Bauchschmerzen? Hast du deine
Tage?“

„Ich werde für etwa ein Jahr keine Menstruation mehr haben.“

Immer noch verstand ich nicht. Misaki setzte sich an den gedeckten Tisch
und köpfte ein Brötchen. Ich kam von der Kochnische mit der Teekanne,
setzte mich daneben. „Wieso solltest du keine Menstruation haben?“ Das
geht erst wenn du in die Wechseljahre kommst.“

„Oder?“ ergänzte sie misstrauisch, lauernd.

„Wenn du Schwanger wärst.“

„Oder Schwanger bin?“

Meine Augen wurden groß. Sehr groß! „Bist du?“

Abwartendes vorsichtiges Nicken.

„Wow!“ war alles was mir dazu einfiel. Etwas später: „Und wie sagen wir
es Dad?“

„Du gehst also davon aus dass es von dir ist?“

„Schon……., ja! Wir waren wohl etwas leichtsinnig?“

Intuitiv stand ich auf, stellte mich hinter Misaki. Sie lehnte ihren
Kopf zurück an meinen Bauch, ich begann zärtlich ihren Kopf und die
Öhrchen zu kraulen.

„Was sagst du dazu?“ bohrte Misaki nach.

„Ich find’s gut……. Irgendwie…… jetzt so langsam keimt eher
Freude auf.“

„Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Wenn ein Kind dann jetzt, ich
werde nicht jünger. Es sollte wohl so sein. Ich mag dich auch echt
gerne, du bist sehr sensibel, Miky. Ich kann mir gut vorstellen dass
wir das zusammen durchziehen.“

„In einem halben Jahr habe ich ausgelernt, dann wird es auch mit der
Kohle leichter. Mit paar Überstunden, wenn wir sparsam sind kann es
reichen.“

Misaki griff nach meinen Händen. „Lieb von dir Miky, an deiner Reaktion
sehe ich du akzeptierst es?“

„Akzeptieren? Nein, es wird immer mehr Freude! Vor allem wenn du dann
fest mit mir zusammen bleiben willst?“

„Klar, wenn dann machen wir das richtig! Jetzt müssen wir das nur noch
mit deinem Dad irgendwie regeln. Nicht sofort, nicht morgen. Aber in
drei Monaten wird das nicht mehr zu übersehen sein. Dann muss ich
Erklärungen liefern.“

„Wir! Wir müssen erklären!“

Misaki stand auf, hängte sich an meinen Hals. Verschloss meinen
überraschten Mund mit einem lang anhaltenden zärtlichen Kuss. „Miky,
ich habe wirklich das Gefühl du bist der richtige Mann für sowas. Du
hast ein Herz und trotz deiner jungen Jahre Verantwortungsgefühl.“

„Und ich liebe dich aufrichtig!“ Ergänzte ich eilig, bevor meine Lippen
wieder von ihrem Mund verschlossen wurden.

Die nächsten Wochen wurden dann ziemlich Anstrengend für mich.
Einerseits Geistig, wir überlegten krampfhaft eine verträgliche Lösung,
wussten nicht wie mein Dad reagieren würde. Könnten wir im Haus bleiben
oder sollten wir eine Wohnung suchen? Bleiben wir in Deutschland oder
gehen nach Japan? Lauter so Sachen wurden Diskutiert. Alles hing davon
ab was mein Dad macht, eine unangenehme Aussprache stand unvermeidlich
bevor.

„Ich vermute sogar deinem Dad ist das nur Scheißegal, wie alles im
Leben?“ dachte Misaki laut. Ich konnte oder wollte ihr nicht
widersprechen.

Andererseits wurde es Körperlich anstrengend, selbst für einen jungen
Mann wie mich. Die Hormonumstellung bei Misaki hatte heftige Folgen:
Sie wollte nun ständig! Nicht dass ich da prinzipiell was dagegen
hätte. Aber zweimal am Tag ist mörderisch. Morgens nach dem Aufwachen
und Abends vor dem Einschlafen. Ich muß ja auch noch regulär arbeiten.
Vor allem wenn kein Platz mehr für eine Entwicklung der Situation ist,
wenn man schon weiß dass es jetzt erwartet wird, dass es gerade jetzt
sein muss.

Paarmal ertappte ich mich dabei wie ich mich mit der Zunge aus der
Affäre zog, sie intensiv leckte. Misaki mag das gerne, ein Orgasmus
brachte sie auch wieder ein paar Stunden auf den Teppich zurück.
Wenigstens 12 Stunden, bis wir wieder irgendwie auf der Matratze oder
dem Sofa lagen.

Ihr Körper veränderte sich jetzt auch was ich ziemlich interessant fand.
Ihre Brüste wurden weicher und Voluminöser, die Brustwarzen etwas
größer. Sie bekam Akne im Gesicht und auf dem Po, was sie eher witzig
fand. In der Jugend blieb ihr das erspart, jetzt lernt sie es eben noch
auf ihre alten Tage wie das ist. Es tat ihrer Attraktivität jedoch
keinen Abbruch, ich wusste ja warum das so ist, war daran nicht ganz
Unschuldig.

Wenn ihr meine Zunge eben dann nicht mehr reichte zeigte sie mir das
deutlich. Für Misaki ist die Vereinigung wichtig, das Eindringen und
verschmelzen. Flugs hatte sie meinen Schwanz im Mund und sie schaffte
es meine Bedenken zu zerstreuen. Immer! Trotz aller Vorbehalte steckte
ich dann doch irgendwann in ihr drin und fickte sie. Zu dieser Zeit war
ich ziemlich Ruhig und Ausgeglichen. Streit in der Arbeit de facto mit
mir nicht mehr möglich. Ich lächelte nur noch und schenkte ein
neutrales Gesicht. Vielleicht das wertvollste was ich von der Japanerin
lernte.

Misaki machte immer noch viel Sport: Joggen, Schwimmen, Mountainbike.
Bis die weisse Fahne kommt. Keine Ahnung wo sie immer nur diese
Motivation und Disziplin hernahm. Wenn man aktiv Rennen fährt mag ja
diese Quälerei in Ordnung sein. Aber doch nicht als Ruheständlerin? Als
„brave“ Ehefrau, als werdende Mama? Öfters begleitete ich sie dabei.
Wenn sie joggte fuhr ich mit dem Rad. Fuhr sie Rad nahm ich den Roller
und wir trafen uns im Biergarten. Ging sie schwimmen am See nahm ich
ein Ruderboot zur Miete. Welcher normale Mensch sollte diesen
exzessiven Sport sonst durchhalten?

Paar Wochen später ein ungewöhnlicher Tag: Dad wollte unbedingt einen
Ausflug machen. Wir zu dritt. Ein seltsames Gefühl: Mit Dad und seiner
Gattin zusammen einen Familientag zelebrieren, die im Grunde schon fast
meine Frau war, ein Kind von Mir im Leib trug? War jetzt der Zeitpunkt
gekommen es ihm zu Sagen? Oder einfach den Tag nur Gleichgültigkeit
vorspielen und Pflichtbewusstsein? Wenigstens wollte er nicht in den
Tierpark, sondern wählte eine neutrale Veranstaltung: Rasenmäherrennen.

Und wenigstens hatte Misaki Verständnis für mich und vermied jegliche
intime Geste mit meinem Vater, wie Händchenhalten oder Bussi’s. Oder
ihr Verhältnis zueinander war tatsächlich so abgekühlt. Überhaupt hatte
ich den Eindruck dass sie mit meinem Dad nicht mehr geschlafen hatte
seit wir damals am Stausee mit den Jungs waren. Wissen tu ich’s
natürlich nicht, gehört hatte ich aber auch nichts mehr, nur so ein
Gefühl. Das traue ich ihr einfach nicht zu, dass sie sich zwei Schwänze
nacheinander reinzieht. Oder zu zwei Männern zärtlich sein kann. Dazu
kommt die Zärtlichkeit viel zu tief aus ihrem Herzen heraus.

Mein Dad war ja selten genug Zuhause und die Wohnung unten auf 2 Etagen
groß genug um sich aus dem Weg zu Gehen. Dann war dies vielleicht von
Dad einer der letzten Versuche so etwas ähnliches wie Familienleben zu
heucheln? Ein seltener Anfall von Harmoniebedürfnis? Sein jährliches
Familienandenken? Na ja, war schräg aber noch ganz witzig. Misaki und
ich danach ganz froh dass wieder für eine Zeit Ruhe war. Nur was machen
wir mit unserem Kind? Lange würde sie ihren Bauch nicht mehr verbergen
können.

Es kam dann doch noch alles ganz anders, ich machte mir viel zu viele
Gedanken wie man das alles lösen könnte. Das würde meinem Dad niemals
passieren, er lebt einfach in den Tag, in den Augenblick hinein.

Am Freitagabend 2 Wochen später hatte Misaki ein langes sehr heftiges
Telefongespräch. Auf Japanisch, natürlich verstand ich nichts.
Teilweise schrie sie hysterisch. Wahrscheinlich mit ihrem Vater, dem
Tonfall nach. Wenigstens stand sie nicht stramm vor ihm. Wenn sie mit
ihrer Mutter sprach klang ihre Stimme immer ganz weich und warm. Als
Misaki auflegte wischte sie ein paar Tränen aus den Augen, lächelte
mich dann etwas gekünstelt an. Wir unterhielten uns noch recht lange,
sie wirkte aber reichlich Geistesabwesend, musste mehrmals meine
letzten Worte nachfragen. Erzählen wollte sie aber auch nichts. Wir
gingen dann früh zu Bett.

Schliefen aber erst sehr viel Später. Auch nicht so ungewöhnlich bei
uns, vor allem seit ihrer Schwangerschaft. An diesem Tag hatte ich eher
den Eindruck sie wolle sich mit Sex ablenken und trösten. Egal, die
letzten Monate hatte sie zweimal täglich immer eine andere Begründung.
Selbst wenn sie auf dem Rücken lag war das kleine Bäuchlein nun gut zu
erahnen, der kleine Babymike inside im Alltag nur noch durch weite
Bekleidung zu kaschieren.

Misaki zog mich aus, blieb selber noch angezogen. Ein weites langes
Shirt und eine enge blaue Leggin. Ich liebe diese elastischen
Gymnastikhosen, welche immer von Pflaume und Arsch gefressen werden und
damit mehr betonen als verhüllen. Sie weiß das.

Ohne Umschweife beugte sie sich über meinen Schwanz, auch das geschah
öfters so. Diesmal jedoch nicht um den bloß zu versteifen. Sondern um
mich ausgiebig zu Verwöhnen! Sie knetete mein Beutelchen, spielte mit
dem Zeigefinger und wenig Druck etwas an der Rosette. Saugte, lutschte
wie ein Kälbchen am Euter. Mit genau den selben Geräuschen. Reichlich
Speichel floß an der Stange hinab um von geschickten Händen am Sack
einmassiert zu werden.

Der erste Schuß mit einem relativ flachen Orgasmus ging voll in den
Mund. Misaki schluckte alles. Das tat sie vorher noch nie! Der Schwanz
wurde nicht mal weicher, sofort nachdem der letzte Tropfen Sperma
ausgesaugt war ging es weiter. Im weiteren Verlauf benutzte sie
zusätzlich die Hand um neben dem Saugen noch den Schaft zu wichsen. Die
Haut durchweichte langsam von dem vielen Speichel. Misaki saugte mit
einem Unterdruck in der Mundhöhle dass die Plomben rausgezogen werden
könnten. Normal kam immer spätestens jetzt das Ficken. Nicht diesmal.
Ihre langen Haare lagen über den Kopf und Bauch gebreitet, ich sah also
nicht was sie da so genau machte, spürte es aber umso deutlicher. Ein
unendlich langes liebevolles, fast hingebungsvolles Blasen. Nur
anfassen durfte ich nichts.

Wieder ein Höhepunkt! Auch etwas flach, aber eben schon der zweite in
dieser kurzen Zeit. Misaki schluckte wieder. Irgendwie hätte ich sie
gerne ebenfalls verwöhnt aber sie wich meinen suchenden Händen stets
aus. Dafür saugte sie weiter. Diesmal war es ein echter Kampf den
geforderten Pimmel wieder aufzurichten. Ich hätte die weisse Fahne
geschwenkt. Misaki begann jetzt erst richtig.

Irgendwie schaffte sie es mit enormen körperlichem Einsatz doch noch den
Pimmel hart zu bekommen. Ich schreibe das jetzt etwas lieblos, aber
genauso war es in diesem Moment. Misaki war wie eine Lustmaschine. Als
er stand zog sie Leggin und Slip etwas hinab, gerade so dass ihre
Muschi frei wurde. Hockte sich verkehrt herum auf mich, stützte sich
mit einer Hand auf meinem Knie ab. Führte den harten Schwanz in sich
und begann vehement zu reiten. Ganz tief durfte ich in dieser Zeit
nicht mehr rein, einfach zu wenig Platz mit dem Fötus im Leib. War sie
oben konnte sie die Tiefe selber besser regulieren.

In dieser Position konnte ich wenigstens ihren knackigen Po in Ruhe
tätscheln, ein wenig an dem kleinen Kringelchen von Rosette spielen.
Normal mochte sie das gerne, diesmal keinerlei Regung. Dafür ritt sie
mich energisch. Zog mit aller Kraft ihren Unterleib zusammen, als wolle
sie den Schwanz aus dem Unterleib herauspressen. Ging aber nicht weil
sie sich den gleichzeitig wieder reindrückte. Immer fester umgriff sie
mit ihrer engen Grotte den Eindringling, der Reiz war heftigst. Als sie
dann noch meinen Beutel massierte konnte ich nicht mehr.

Dieses mal war mein Höhepunkt ziemlich heftig. Auch wenn sicher nicht
mehr viel rausspritzen konnte. Aber ihre Muschi ist einfach Göttlich.
Diese absolute Kontrolle des Unterleibs. Keiner meiner Kumpels hatte je
etwas ähnliches angedeutet. Wer will da nach dem Tod noch 20 Jungfrauen
wenn er im Leben sowas haben kann.

All dies ein wenig wie die Wochen vorher, nur diesmal war unser Sex
besonders körperlich und auffallend Ausdauernd, fast schon
leistungsorientiert. Misaki gab keine Ruhe, auch wenn ich sie mehr in
den Mittelpunkt nehmen wollte bog sie geschickt ab. Es ging nur um mich
und mein Erleben. Nicht mal beim Ficken kam sie. Ich wollte danach echt
kuscheln, sie jedoch hatte sofort wieder meinen schmierigen Schwanz im
gierigen Schlund. Nicht schon wieder! Bedingungslose Kapitulation!

Mal kurz ist sowas ok, aber nicht einen ganzen Abend lang. Mir ist
wichtig dass eine Partnerin was davon hat. Ich liebe ihre Reaktionen,
ich bin stolz wenn sie durch mein Zutun einen Orgasmus hat. Dieses
Erfolgserlebnis ist ein wesentlicher Bestandteil meines unerfahrenen
Empfindens.

Misaki saugte erneut. Ewig lange lutschte sie an der weichen Nudel
herum, das malträtierte Fleisch der Vorhaut brannte ein wenig.

„Misaki!“

„Misaki! Lass uns ein wenig kuscheln, bitte!“

Keine Reaktion, außer stärkeres saugen. Dann bot sie mir ihr entblösstes
Hinterteil zum Spielen was ich ausgiebig nutzte. Ich fädelte eine Hand
unter das weite Shirt, spielte an den Brüsten. Ihre Brustwarzen waren
weich. Mit der anderen Hand spielte ich an der wenig schleimigen
Grotte, zog etwas von der Pampe an den Anus hoch und massierte sanft
das Kringelchen. Die Wirkung war bei mir stärker als bei Misaki,
langsam erwachte mein ausgelaugter Schwanz nochmal.

Misaki wichste und sog vehement. Der Anblick ihres Hinterteils und die
zwischen den Pobacken und den Oberschenkeln rausspitzende Pflaume sind
einfach zu schön, ich konzentrierte mich mehr auf den Anblick als auf
das rabiate schaffen am Schwanz. Keine Ahnung wie Misaki das wiederholt
schaffte: Ich bekam nochmal einen Höhepunkt. Klappe runter, das war’s!

Mit der Folge: Ich absolut geplättet. Sowas von Ausgesaugt, im wahrsten
Sinne des Wortes. Trockengelegt, beim letzten Orgasmus kam
wahrscheinlich nur noch eine kleine Rauchwolke aus der Pfeife. Schlief
danach erschöpft sofort ein, wie im Koma.

Ich wachte morgens glücklich und fröhlich auf, den unglaublich
phänomenalen Beischlaf vom Vorabend noch im verschwitzten Körper. Nur
der Pimmel brannte ein wenig. Misaki neben mir war weg. Schon? Wo ist
sie hin? Was hat sie vor? Ich tappte in der kleinen Wohnung suchend
umher, nur ein Zettel lag am Schuhschrank:

>>>Lebe wohl! Bitte Entschuldige, Miky! Ich kann es nicht erklären!
Übernächsten Sonntag, 22 Uhr Herosport. Misaki.<<<

Erst dachte ich an einen üblen Scherz. Aber Misaki würde mit so etwas
nicht scherzen. Das gibt’s doch nicht, sie kann sich doch nicht einfach
so….. Verpissen….? Auch unten in Dad’s Wohnung waren all ihre
persönlichen Sachen verschwunden. Ich rannte in die Garage, ihr
wertvolles Motorrad stand noch drin.

Ein Zettel auf der Sitzbank: >>>Für Mike, meine große Liebe! Schenke ich
dir zum Andenken an mich. Halte es in Ehren!<<<

Mist! Sie ist Weg? Aber warum? Alles war gut, wir hatten uns doch Prima
verstanden? So viele Pläne geschmiedet! Sie hatte nie auch nur die
kleinste Andeutung der Unzufriedenheit gemacht? Im Gegenteil, ich
dachte sie wäre Glücklich? Stolz auf ihren jungen Lover? Wir freuten
uns doch so auf das Kind? An’s Mobilphone ging sie nicht. SMS wurden
nicht beantwortet. Hatte sie überhaupt diese Nummer noch?

Ich schwankte zwischen Wut, Verzweiflung und Panik. Sie wusste es beim
letzten Fick bereits dass es unser letzter sein würde? Sieht so ein
Abschiedsfick aus? Sie betäubte mich um in Ruhe ihre Koffer zu packen?
Gütiger, ich fasse es nicht! Die Situation überforderte mich Emotional.
Das scheiß Telefongespräch! Sie hat geweint und ich war nicht für sie
Da? Hätte ich noch etwas herum reißen können wenn ich die Situation
erkannt hätte?

Die 2 Wochen vergingen endlos Langsam bis es endlich Sonntag wurde. Mein
Dad war auch nie da, wahrscheinlich bemerkte er noch nicht mal das
Fehlen seiner Gattin. Dafür fehlte sie mir umso mehr! Unglaublich,
Liebeskummer kann körperliche Schmerzen verursachen. Unzählige Male
hörte ich mit Kopfhörer „unser Lied“: Chi Mai. Stellte mir wehmütig
dabei vor wie sie mich immer dazu berührt, gestreichelt und geküsst
hatte. Sonntag schon um 9 saß ich vor dem Fernseher. Dann um 10 ging es
endlich los:

„Guten Abend sehr verehrte Zuschauer auf Herosport, wir bringen heute
Abend eine kurze Zusammenfassung des 3.Laufes der
Langstrecken-Endurance-Meisterschaft aus Japan, wo wir ein paar
Neuigkeiten zu Vermelden haben. Das werksunterstützte Horitake-Team hat
für die aktuelle komplette Saison einen neuen Fahrer nachgenannt:
Haruto! Ältere Zuseher werden ihn Kennen, er war längere Zeit von der
Bildfläche verschwunden. Aber nun ist er wieder da mit einem
Paukenschlag, aber sehen sie selber….“

Ins Bild kamen mehrere Fahrer nacheinander beim Zeittraining. Einer war
auffallend schmächtig, die Figur und der Fahrstil kam mir irgendwie
bekannt vor.

„Gleich zu Beginn des Zeittrainings zeigte der neue alte Fahrer Haruto
die viertbeste Zeit des Feldes und die Beste seines Teams, was das
Horitake-Team mit aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen ließ, sie
blieben daher von den Wirren der ersten Kurve weitgehend verschont und
konnten sofort regelmässige schnelle Runden ohne bremsende Zweikämpfe
absolvieren…..“

Dann wurden eine Stunde lang mehrere Szenen des Langstreckenrennens
übertragen, Fahrer- und Reifenwechsel, Druckbetankung, Zweikämpfe,
Stürze…. am Ende natürlich die Siegerehrung.

Voller Erwartung stierte ich auf den Bildschirm. Die drei Fahrer des
Horitake-Teams standen ganz oben auf dem Stockerl, jeweils drei Fahrer
auf den anderen Plätzen. Acht Mann freuten sich wie die Kinder, dem
Anlass angemessen. Der kleinste Fahrer des Horitake-Team hielt sich
auffallend im Hintergrund. Versteinerte Miene, unfokussierter Blick,
Kamerascheu. Sie zoomten ganz auf den Fahrer, voll ins Gesicht.

Bääääng!

Es traf mich wie ein Faustschlag an’s Kinn. Misaki! Eindeutig! Der Mund,
die Lippen, die Augen, das Kinn! Hier im Bild nur zur verbissenen
Fratze verkniffen. Die Haare ganz kurz rasiert, Ungeschminkt. Mit
Bauch! Sie fährt Schwanger?

Oh Gott, Nein! Warum macht sie das? Schwanger! Es ist auch mein Kind!
Ein tiefer Schmerz drang in mein Herz. Warum nannten sie Sie immer
Haruto? Das war doch ihr Bruder? Dann zoomten sie auf ihren Helm, den
sie unter den Arm geklemmt hielt….

Der Kommentator gab zu allem seinen Senf ab: „Haruto scheint sich nicht
sonderlich über den Sieg zu Freuen, obwohl er es durch sein gelungenes
Comeback dem Team erst ermöglichte. Wahrscheinlich ist er wie früher
nur enttäuscht dass es nicht mit Rundenrekord geschah. Dort ist ein
ungewöhnlicher deutscher Schriftzug mit Edding auf den Helm
geschrieben: >>>Bitte verzeih mir Miky!<<< Wir wissen leider nicht was
das zu Bedeuten hat, vielleicht erzählte Haruto beim Interview den
Kollegen vom japanischen Fernsehen etwas oder wir fragen beim nächsten
Rennen in 2 Wochen selbst mal nach und berichten ihnen sofort wenn es
etwas neues gibt…..“

Die Kamera zoomte auf den ganzen Körper zurück, was man eben hinter den
anderen beiden so sehen konnte.

„Haruto ist offenbar noch in einer kleinen Formschwäche, vielleicht
erklärt das seine üble Laune, wir glauben von unserer Kabine aus noch
einen kleinen Bierbauch zu erkennen, oder vielleicht kocht Mama so
gut….“

Alle spritzten mit Sekt umher. Misaki übergab ihren Pokal dem seitlich
stehenden Teamchef (= ihrem Vater), kletterte die Treppe hinab und
schlich möglichst unauffällig hinten durch die Werbeplakate von der
Bühne. Wurde wohl nichts mit Interview….

Ich saß immer noch Fassungslos vor dem Bildschirm, den Tränen nahe. Die
Siegerinterviews interessierten mich nicht, eh alleweil das selbe
Geschwafel. Das also bedeutet in Japan Disziplin. Das also ist der
Druck vor dem sie immer fliehen wollte. Das bedeutet in Japan
Familienbund. Was ist nur aus dieser liebenswerten Frau geworden? Aus
meiner großen Liebe? Was haben sie aus ihr gemacht?

Kalt, Emotionslos, Roboterartig: Einen Sportsoldaten.

Ich konnte das alles nicht glauben, trug immer noch unendlich Hoffnung
in mir. Wie lange kann sie das machen? Welche Chancen habe ich sie
wieder zu sehen? Wann wird das System sie wieder freigeben, sie
ausspucken? Egal, ich habe Zeit! So einen wunderbaren Menschen treffe
ich mein Leben nicht mehr, diese Frau kann und will ich nicht
vergessen.

Mit einem Mal verstand ich: Ihr maskulines Aussehen, ihr männliches
Auftreten, der verhärtete Gesichtsausdruck, das ablegen aller Dinge die
ihre Identität ausmachten. Alles ergab auf einmal einen Sinn: Misaki
gab es nicht mehr! Sie hatten sie gebrochen. Misaki war fortan
tatsächlich Haruto, nämlich der Sohn den sich ihr Vater immer
erwartete, dessen Verlust ihn so sehr schmerzte, jenen Verlust den er
der jungen Frau unterschwellig immer vorhielt und nie verzieh. Sie muss
jetzt ihren Bruder buchstäblich ersetzen.

Und trotzdem! „Misaki, ich verspreche dir jetzt hier und heute: Ich
werde bis in die Ewigkeit auf dich warten!“

Dann erwachte mein Trotz. Warum warten? Warum soll ich das so hinnehmen?
Ich hatte nichts falsches getan. Plötzlich war sich Michael in mir
sicher, er war sich absolut sicher, er will – er muß alles mögliche
Unternehmen um sie wieder zu sehen! Wenn Misaki Schluß macht soll sie
Michael das ins Gesicht sagen. Verpissen tun sich nur Weiber. Misaki
ist außer ihrem traumhaften femininen Körper sonst wie ein Mann.

Ich überlege krampfhaft wie ich sie finden kann. Stürze mich in Arbeit,
erkenne meine Lösung erstmal darin meine Ausbildung möglichst gut zu
beenden um ein gutes Angebot zu erhalten. Jetzt nicht auch noch den Job
verlieren! Das wäre der GAU!

6 Wochen später kam mein Vater plötzlich in meine kleine Wohnung hoch,
„ob ich Misaki gesehen hätte?“ Ich flippe völlig unangemessen aus:
„Fuck Alter, Du brauchst volle 2 Monate damit dir auffällt dass deine
Frau nicht mehr da ist?“

Dad wundert sich über die extrem heftige Reaktion, tritt einen Schritt
zurück. „Wenn du sie sehen solltest frage sie ob sie die Scheidung
möchte und wo ich ihr die Papiere hin schicken soll.“ Dabei legte er
einen Umschlag auf meinen Küchentisch. Also soll ich das wohl
wegschicken? Warum sagst du es nicht so? Dann trollte er sich,
scheinbar etwas schuldbewusst….

Ich stürze mich in die Arbeit. Lernen. Ablenken. Sogar mein geliebtes
Motorrad und meine Kumpels kamen zu Kurz. Nur Franz schaute mal Abends
eben vorbei, er machte sich Sorgen weil man garnichts mehr von mir
hörte. Er ist halt eine gute Seele. Meine nächste wichtige Aufgabe ist
eindeutig die Lehre erfolgreich beenden. Wie sollte ich sonst jemals
eine Familie ernähren? Und Englisch lernen, das mindestens so Intensiv
wie Wirtschaftslehre und Buchungssätze.

Nebenbei suchte ich intensiv Kontakt zu Misaki. Suchte im Netz, auf
sozialen Medien. Aber nichts zu machen, alles in Japanisch. Wer soll
sowas lesen können? Stoße jedoch bei den Nachforschungen auf einen
englischsprachigen Fanclub von Haruto. Schreibe mehrfach an den
Fanbetreuer, bitte flehentlich ob er einen direkten Kontakt vermitteln
könne. Dieser verspricht eine E-Mail von Mike direkt weiterzuleiten,
wenn Haruto antworten wolle wird er antworten.

>>Pling!<< Eines Abends erreichte mich völlig unerwartet eine Textmail
von Haruto über einen Messenger, jedoch ohne absendende Nummer: Woher
weiß ich daß du der echte Miky bist? Das könntest du auch an meinem
Helm gelesen haben.

>>Pling<< This is Italy. Not Amerika. No Superbike! Meine Antwort.

>>Pling<< Der Ton ging an. „Miky! Wie geht’s dir denn?“ Unverkennbar
ihre Stimme, ihr Bild wurde auf meinem Display sichtbar, mein Herz ging
auf.

„Nicht gut, Misaki. Ich respektiere deine Entscheidungen, mache dir
keine Vorwürfe. Vermutlich trafst du deine Entscheidung unter Druck.
Kannst du es mir vielleicht trotzdem so erklären dass ich es verstehen
kann? Du würdest mir vieles damit Erleichtern!“

„Als erstes: Mir geht es auch nicht gut, ich verstehe dich. Es lag
definitiv nicht an dir! Doch mein Vater hat mich nach Hause befohlen.
Das Team war dabei auseinander zu brechen, in der Zweitklassigkeit zu
versinken. Sie brauchen für die Mannschaft beim Langstreckenrennen 3
Fahrer, die hatten sie auch. Alles brave Schufter fürs Team. Sie fuhren
beständig im Mittelfeld, drohten aber die Werksunterstützung zu
verlieren. Es fehlte der Leader, der herausragende Motivator. Der alle
mitreißen, polarisieren kann, an dem sich die anderen Fahrer messen
wollen und zu dem sie aufsehen. Der die eine gute Zeit für den
Startplatz machen kann oder zurückliegende Zeit mit einem Gewaltakt
aufholen kann.“

Ohne Luft zu holen plapperte sie weiter, als wenn ein riesiger Druck
eine Quelle sprudeln ließ:

„Jetzt Arbeiten 40 Leute im Team mit 3 Millionen Dollar Jahresbudget.
Als Privatteam brauchen sie nur noch 4-5 Leute und müssen das ganze
Budget aus privaten Mitteln aufbringen. Dazu bekommen sie nicht mehr
das erstklassige Material vom Werk. Mein Vater erpresste mich mit dem
Job der Angestellten und den Familien dahinter. Ich muß solange fahren
bis das Team ein oder zwei herausragende Nachwuchsfahrer hat und der
nächste Werksvertrag soll dann über 2 Jahre gehen, aber nur wenn in der
Meisterschaft mindestens der 3.Platz erreicht wird und dann auch noch
der Abstand zum 4. oder zum nächsten Privatteam deutlich genug
ausfällt. Ich kann erst weg wenn die Zukunft des Teams gesichert ist
und alles andere muss sich dahinter unterordnen.“

Im Hintergrund des Bildes wurde ihr Vater sichtbar, plötzlich brach die
Verbindung ab.

„Verfluchte Sch……!“ Ich hämmerte wie ein Irrer mit der Faust auf
meinen Schreibtisch ein. Nichtmal die 5 Minuten….! Aber sie sagte
eindeutig es lag nicht an mir. Ich schöpfte große Hoffnung.
Risikobereitschaft erwachte.

Ich überlegt sehr lange wie ich Misaki treffen kann. Alleine während
eines Rennens überhaupt in die Boxengasse zu gelangen ist fast
unmöglich. Zudem war mir klar dass ihr Vater ein Treffen unbedingt
verhindern will, er kann keine Komplikationen bei seinem Sportsoldaten
gebrauchen. Ich lasse mir den Veranstaltungskalender der Rennserie und
alle bekannten öffentlichen Auftritte von Haruto schicken.

Dann die Abschlußprüfung als Kaufmann. Die war vor lauter Misaki nur ein
lästiges Ereignis nebenbei. Drei Tage. Am ersten Tag allgemeine Fragen,
Sozialkunde, Fachkunde, Recht. Am zweiten Tag eine komplette Bilanz.
Glücklicherweise war ich sehr gut vorbereitet, es lief alles leicht von
der Hand. Nach der Mündlichen Prüfung am dritten Tag wurde uns gesagt:
Bestanden oder nicht Bestanden. Die genauen Noten kommen mit der Post
zum Ausbilder. Noten waren mir Egal, mir reichte erstmal der globale
Erfolg.

Dann fällt mir doch noch eine List ein: Unsere Spedition muss oft auf
Messen kurzfristig noch Exponate oder Dekoration liefern. Da gehen
unsere Fahrer dann direkt durch bis an den Stand, bekommen einen
temporären Passierausweis. Sollte das vielleicht am Ende bei einer
Rennstrecke auch klappen? Aber dazu müsste ich erstmal in Japan sein?

Schon am nächsten Tag stand ich im Reisebüro. Ein Schock: Der billigste
Flug mit der Streikhansa nach Tokio kostete 1600 Takken. Teuro’s, nicht
Yen. Ein Flug in die Nähe der Rennstrecke fast unmöglich, alles
Ausgebucht. Klar! Nur Business-Class waren noch zwei Plätze frei. Ich
buchte einen ohne zu wissen woher ich die horrende Summe nehmen sollte.
Aber was blieb übrig?

Zuhause überlegte ich krampfhaft woher das Geld kommen kann. Paar
Flachbildschirme aus der Lagerhalle schleppen… einen Container an die
Mafia verschachern… Nein, das kommt nicht gut! Das einzige was sich
schnell zu Geld machen ließe ist ein Motorrad. Die 400-er? Niemals, die
ist Heilig! Der Roller? Das reicht nicht mal für die S-Bahn zum
Flugplatz. Die 750-er? Fuck, die habe ich doch gerade erst 3000 km?

Der Händler nutzte meine Notlage schamlos aus. Das Ticket konnte bezahlt
werden und ich hatte noch 1000€ für Reisekosten. Nicht viel in Japan.
In der Spedition nehme ich unter deutlichem Protest meiner Chef’s alle
6 Wochen Urlaub am Stück, ich weiß ja nicht wie lange ich Misaki würde
stalken müssen. Als Azubi noch vor einem halben Jahr hätten sie
garnichts gesagt.

Mein Reisegepäck war dürftig, alles passte in einen großen Rucksack.
Zahnbürste, paar Unterhosen und Socken. Ein Reisewörterbuch und ein
furchtbar dringlich aussehender kleiner Karton mit den Sonda-Emblemen,
innen drin nur ein Backstein. Ein dicker Umschlag. Das wichtigste:
Meine Arbeitskleidung! Wer sonst fährt mit seiner Arbeitskleidung in
den Urlaub? Am Mittwoch kam ich in Kansai International Airport an,
fand zufällig noch einen Platz in einer Jugendherberge in Kyoto,
einiges von der Strecke entfernt. Etwas Essen, paar Bustickets, schon
war das erste viertel der Reisekasse aufgezehrt. Für bisschen Reis und
rohen Fisch.

Den ganzen Donnerstag nutzte ich zur Erkundung der Strecke, wo waren die
Eingänge, wo wurde regelmäßig etwas angeliefert? Wo sind Zuschauer- was
sind die Lieferanteneingänge? Die schweren Sattelschlepper der Teams
standen in den Paddock’s alle schon in einer Reihe am Zaun entlang, nur
die 8 Sattelzüge des Horitake-Team’s standen neben den Gebäuden,
unerreichbar für Zurufe vom Zaun. Ein weiter Weg außen herum um den
Zaun. Und eine späte Rückkehr in die Herberge.

Am Freitag früh bestieg ich gleich den ersten Bus nach Suzuka,
hoffnungslos überfüllt. Trug meine Arbeitskleidung, ein Hemd wo am
Kragen ein Logo eingestickt ist und ein auffälliger Blouson, am Rücken
mit dem weltweit bekannten Logo der Henker-Group. Ich ging an einen
Lieferanteneingang, wartete seitlich bis noch ein anderer Lieferwagen
vorfuhr, die mussten alle draußen halten. Ich tat dann so als wenn ich
auch aus einem Van ausgestiegen wäre.

Ging hinter dem Kollegen von Wuups dreist zur Wache, zeigte meinen
Firmenausweis (eigentlich meine Stempelkarte), hielt dem Security das
Päckchen direkt unter die Nase und sagte: „Urgent Expressdelivery for
Horitake!“ Und…. er trat zur Seite. Einfach so. Ich war hinter dem
Zaun, konnte es nicht fassen. Ohne jegliche Diskussion.

Ich wurde Mutiger. Fragte mich durch zur Box von Horitake. Das dauerte
ziemlich lange, nicht jeder in Japan spricht Englisch. Dann stand ich
in den heiligen Hallen. Der eine oder andere Mechaniker zögern etwas,
sehen mich fragend an, erkennen mich dann doch. Niemand rechnete dort
mit mir. „Ach Hallo – der Fahrschüler aus Österreich! Misaki – also
Haruto fährt gerade!“

Sie wissen natürlich Bescheid! Die Mannschaft arbeitet so eng zusammen,
die merken den Bluff sofort. Wissen aber auch um die Bedeutung von der
Verschwiegenheit für ihren Job. Seit Misaki wieder da ist fahren sie
ganz Vorne. Neue Motivation riss sie mit. Ich sehe den alten Horitake,
Misaki’s Vater. Er kramt sichtlich in seinen Erinnerungen, wirkte dann
reichlich Überrascht.

„Was willst du hier?“

„Ich habe mit ihnen zu reden.“

„Es gibt nichts zum reden!“ Dreht sich einfach weg.

„Du borniertes Arschloch hörst mir jetzt mal zu, sonst regeln wir das
unter Männern!“ Ich nahm ihn am Ärmel und drehte ihn zu mir. Die
Mechaniker sahen auf, sichtlich auf dem Sprung.

Er schüttelte sich von mir los. „Was bildest du dir eigentlich
ein…….“

Ich fiel ihm ins Wort: „Du Kindermörder! Misaki ist Schwanger und du
lässt sie diese Scheiße da draußen machen? Was ist wenn sie Stürzt?
Hast du den letzten Rest an Menschlichkeit verkauft?“

Wieder dreht er sich einfach weg. Ich greife ihn, holte gerade mit der
Faust aus als ich grob von Hinten gepackt und auf den Boden gerissen
wurde. Mehrere der kleinen Ameisen warfen sich auf mich, mindestens an
jedem Arm und Bein einer. Das Gesicht in einer Lache von hellgrüner
Kühlflüssigkeit.

Ich schrie ihm hinterher: „Hast du alter Mann Eier in der Hose? Musst
dich hinter deinen Knechten verstecken? Wenn du nicht mit mit sprechen
willst dann erzähle ich meine Geschichte eben dem Reporter da draussen.
Siehst du ihn? Der mit der großen Kamera! Den dein Knecht gerade so
eifrig Abschirmt.“

Er stockte, stand ganz kurz still. Drehte sich, sah mich an. Auf seine
Handbewegung hin hoben sie mich vom Boden weg auf die Beine, die Arme
auf den Rücken gedreht.

„Er hat das Herz eines Löwen aber das Maul eines Wasserbüffels. Wenn er
sich auch benehmen kann dann bekommt er 15 Minuten in meinem
Mobilheim.“

Die Mechaniker sahen mich fragend an, ich nickte. Zögerlich ließen sie
mich los. Der Alte ging, ich folgte, zwei Aufpasser hinter mir. Die
warteten aber draußen vor dem Mobilheim.

„Was hast du da gesagt von wegen Schwanger? Sie ist einfach nur Fett,
außer Form!“

„Nein alter Mann. Du irrst! Misaki ist schwanger, sie trägt deinen
eigenen Enkel im Leib! Wenn du mir nicht glaubst dann frage sie selber
oder lass sie über einen Teststreifen pissen.“

„Von wem? Von ihrem unsäglichen Ehemann oder von dir? Ich weiß nicht was
mich mehr anekeln würde?“ Trotzdem wurde er Nachdenklich. Nimmt sein
Walkie-Talkie vom Gürtel und spricht hinein. Ich verstehe nur zwei
Worte: Misaki und Motorhome. Dann reicht mir der Alte eine Küchenrolle
um mein Gesicht zu Säubern.

Zehn Minuten später kommt Misaki ziemlich Mißmutig ins großzügige
Wohnmobil, ihr Tonfall wirkt etwas ärgerlich. Der Vater zeigt nur
gelangweilt mit dem Daumen auf mich.

Misaki dreht sich, erstarrt, sieht mich an wie einen Geist. Fängt stark
zum zittern an. Zwei Schritte Anlauf, springt mir um den Hals, reisst
mich nieder. Ich liege also heute schon zum zweiten mal auf dem Boden.
Fast wie der alte Pabst an jedem Flugplatz. Diesmal wenigstens auf dem
Rücken und nur eine Frau auf mir. Statt 5 Männern.

Misaki stiert mich an. Fassungslos. Zittert vor Aufregung, hat eiskalte
Hände. Ein Kahnbein mit dickem Pflaster. Streichelt mich endlos im
Gesicht. Miky, Miky, Miky. Du bist es, du bist es! Misaki schwankte
zwischen Ohnmacht und Durchdrehen. Ich war peinlich berührt, konnte
mich für den Moment nicht richtig freuen, zu groß die Unsicherheit und
Angst.

Der Vater steht ziemlich nachdenklich da und beobachtet seine Tochter
genau. Diese spontane heftige Reaktion hat er niemals erwartet. Jetzt
musste er sogar selber zugeben dass er seine Tochter immer völlig
falsch Eingeschätzt hatte. Doch was nun?

„Miky…… Warum…..Was……Wieso……“ Mischte Deutsch und
Englisch, brachte einfach keinen kompletten Satz zustande.

Ein weiterer Funkspruch. Der Vater rüttelte Misaki leicht an der
Schulter, sagte was auf Japanisch zu ihr. Sie ignorierte. Sagte wieder
etwas, zog sie grob am Kragen vom Boden hoch, ich rappelte mich auch
auf. Misaki sah mich an, besann sich.

„Miky, versprich mir nicht davon zu Laufen! Ich muss raus, nochmal eine
Zeit fahren. Warte auf mich in der Box. Ich will dich sehen wenn ich
zurück komme.“

Misaki eilte durch die Wagenburg, mich an der Hand in die Box zurück,
setzte mich in der Kommandozentrale neben die Monitore. Sonst beachtete
mich niemand, der zweite Fahrer war gerade mit dem Ersatzmotorrad auf
der Strecke. Misaki setzte ihren Helm auf, man half ihr mit dem
Handschuh über das Pflaster. Ihr Blick durch das offene Visier
veränderte sich beängstigend. Sie schlüpfte in ihre Rolle. Wurde
angeschoben, fuhr los.

Die Mechaniker merken sofort dass etwas anders ist, stehen alle
fasziniert an den Monitoren. Das Moped von Anfang an nur noch am
schwänzeln, driften, steigen. Das Vorderrad fast nur noch zum Bremsen
am Boden. Das ist Normal, die geübten Augen jedoch sahen den
Unterschied. Misaki prügelt schon in der Aufwärmrunde das absolut
letzte raus. Auch eine Art die Reifen zu wärmen?

Sie fährt im Anschluss 4 volle gezeitete Runden beständig am absoluten
Limit. Ihrem Limit, das der Maschine schien lange Überschritten. Was
geht. Mehrfach schlug der eine oder andere Mechaniker die Hände über
dem Kopf zusammen. Wildes Pendeln des Vorderbaus beim Beschleunigen,
tiefschwarze Striche am Asphalt. Eine Lehrstunde für >mit dem Hinterrad
lenken<. Atemberaubende Schräglagen, rücksichtsloses Prügeln über die
Curbs.

Bis die speziellen Qualifier-Reifen schlagartig abbauen. Misaki kam mit
dem Superbike in die Box. Als erste in der offiziellen Rangliste. Die
Mechaniker applaudieren. Das Motorrad stinkt nach verbranntem Gummi und
überhitztem Öl. Misaki geht voller Abscheu an ihrem Vater vorbei, der
sich unbemerkt mit an die Monitore gesellte.

„Hier hast du deine scheiß Zeit!“ Sagte es auf Englisch, dass ich es
auch mitbekommen sollte. Geht zu mir und führt mich an der Hand in die
Umkleide, ließ mich zusehen wie sich ein Rennfahrer langsam in einen
Zivilisten verwandelte. Die feine Unterwäsche extrem Feminin, die
Oberbekleidung wie ein Mann. Ich hatte keinen Blick für ihren Körper,
sah mich die ganze Zeit um ob jemand hereinkäme. Misaki sagte derweil
kein Wort, wirkte aber Entschlossen. Ich wusste auch nichts zu Sagen.
Zu seltsam der Moment.

Kurze Zeit später in Zivil führte sie mich wieder an der Hand durch die
Reihen der parkenden Sattelschlepper im Paddock. Plötzlich ohne jede
Scheu vor den massenhaften Kameras.

Im gehen gegen Ende des ersten Zeittrainigs sehe ich auf der großen
Anzeigentafel dass Misaki zum Schluß noch auf den zweiten Platz
geschoben wurde, das zweite Zeittraining am Nachmittag schwänzte sie
damit Einfach. Jedoch aus der ersten Startreihe sollte sie nicht mehr
verdrängt werden. Es war ihr absolut gleichgültig. Sie schnappte sich
irgendeinen Scooter im Fahrerlager, in Sonda-Werksfarben lackiert. Vom
Klang her wohl ein Achtelliter. Wir verliessen ohne Helme das
Streckengelände. Ein Polizist wollte uns Anhalten, sah ihr ins Gesicht,
stutze, salutierte und winkte uns weiter.

Wir fuhren ziemlich lange. Ich kuschelte mich an den muskulösen Rücken
mit ausgeprägtem Nacken, vermisste schmerzlich das wirbeln der ehemals
so kräftigen langen Haare in meinem Gesicht. Der Wind war etwas kühl,
die Witterung Bedeckt mit schnell ziehenden Wolken. Mein Blouson für
Moped eigentlich zu dünn. Sie befuhr kleinste Nebenstraßen, ich verlor
jede Orientierung.

Sie hielt erst an als wir in den Bergen waren. Ein kleiner Parkplatz,
ein eisernes Eingangstor. Ich kenne mich mit dem Buddhismus nicht aus,
glaube auch nicht an so sakralen Krimskrams. Misaki wurde plötzlich
sehr Andächtig und Ehrfürchtig, mir erschien es deshalb als ein
heiliger oder spritueller Ort. Sie führte mich zu einer Pagode mit drei
steinernen Wänden aus einzelnen gemeisselten Steinplatten. In der Mitte
eine steinerne Bank, wir setzten uns, die Anspannung fiel ab. Endlich
konnten wir reden. Endlich!

Mir fiel echt nichts besseres ein: „Du bist ziemlich schwer geworden,
Misaki?“

Sie kicherte. „Du bist soo Galant, Miky! Ja, ich musste in der
Folterkammer ziemlich Muskelmasse auftrainieren damit ich das starke
Motorrad auf Dauer halten kann. Ich habe jetzt 60 kilo, also 15 mehr
wie du mich noch kennst.“

„Und was machen wir hier, was ist das?“

„Hier in diesem Schrein dort ist die Urne von Haruto und die meiner
Großeltern aufbewahrt. Ich komme manchmal hierher zum Nachdenken oder
wenn ich nicht mehr weiter weiß.“

„Und dann redest du mit den Toten?“ Es fiel schwer ein ernstes Gesicht
zu bewahren.

„Ja. Buddhisten glauben an Geister. Siehst du das kleine Holzhäuschen da
drüben auf dem Pflock?“

Ich drehte meinen Kopf und nickte.

„Dort wohnen die bösen Geister. Hier unter diesem Dach wohnen die guten
Geister. Sie begleiten die lebenden.“

„Aber wie soll das ……. Funktionieren?“ Gerade noch fand ich ein
höfliches Wort.

Misaki stand auf, nahm mich feierlich bei der Hand, führte mich zur
besagten Steintafel. „Miky, du musst auch deine Hand da drauf legen!“

So bildeten wir zwei einen kleinen Kreis. Nebenan verbeugte sich eine
alte Frau zu uns, verließ die Pagode. „Wir rufen jetzt die Geister an.“
Es fiel mir immer schwerer nicht loszulachen. Misaki schloß die Augen
und senkte den Kopf. Begann mit leisen Worten in Deutsch:

„Haruto, wir sind heute hier weil ich nicht mehr weiter weiß. Miky ist
gekommen zum Beweis seiner aufrichtigen Liebe. Ich spüre er will mit
mir zusammen bleiben. Ich gab meinem Vater ein Versprechen. Mit Mike an
meiner Seite werde ich das nicht halten können. Bitte hilf mir, hilf
uns bei einer Entscheidung!“

Mehrere Minuten um uns herum Stille. Gespenstische Stille. Nichtmal
Vögel pfiffen oder Eidechsen huschten über den Boden. Ich nahm das als
Bestätigung für Hokuspokus. Dann wurde langsam meine Hand warm. Ich
begründete das erst noch mit dem festen Druck gegen den rauhen Stein.
Langsam Riss die Wolkendecke auf und die späte Abendsonne leuchtete
flach durch die offene Seite der Pagode. Meine Hand, beide Hände wurden
immer wärmer, ich fühlte einen heftigen Schauer meinen Rücken hinab
laufen, eine schier unglaubliche Energie strömte durch meinen Körper
hin zu Misaki.

Sie griff meine Hand ganz feste wie ein Schraubstock. In meinem Körper
breitete sich unfassbare Zuversicht aus. Alles wurde Warm und Frei.
Alles schien plötzlich so klar, so Eindeutig. Ich sah Misaki direkt an,
ein Sonnenstrahl beleuchtete genau ihr Gesicht, ließ es wieder so
wunderschön erscheinen wie ich sie in Deutschland traf.

Ihr verzagender Gesichtsausdruck erhellte sich zunehmend, der verbissene
Ausdruck um den Mund herum, der Druck auf ihren Schultern löste Sich,
sie stellte sich Aufrecht und Erhaben, atmete befreit tief durch,
öffnete weit den Brustkorb für frische Luft. Zog das neue Leben tief in
ihre Lungen. Lächelte. Jedes Zeitgefühl ging verloren, keine Ahnung wie
lange die Szene dauerte. Eine oder 20 Minuten? Eine Zeit der wertvollen
Erkenntnis. Auch für mich.

„Danke Haruto, du hast mir mit deiner Weisheit wirklich sehr geholfen!
Ich hoffe ich muss deine Ruhe künftig nicht mehr stören!“

Misaki hielt mich weiter bei der Hand und führte mich auf den weissen
Kiesweg zurück. Schweigend liefen wir nebeneinander her. Die Wolken
zogen wieder zu und es begann zu Dämmern.

„Fuck Misaki, was war das eben? Du machst mir Angst!“

Die kleine Frau neben mir lächelte mich Glücklich an. „Miky, was hast du
jetzt für ein Gefühl?“

„Angst!“

„Und was noch?“

Ich blieb stehen, drehte sie zu mir und wollte sie küssen.

„Nicht hier, dieser Ort ist Heilig!“

Aber hinter dem Eisentor küsste sie mich. Auf dem Parkplatz. Unendlich
lange, unendlich zärtlich. Nur ein leises Knabbern der Lippen,
abwechselnd ein sanftes Aufeinanderpressen. Atmen in die andere
Mundhöhle hinein. Ohne Zunge, es war ein liebevoller, versöhnender,
verschmelzender Kuss. Wieder dieser warme Schauer über meinen Rücken,
das war es nach was ich mich die letzten Monate so sehr gesehnt hatte.
Das was jede Mühe und jeden Aufwand rechtfertigte. Misaki in meinem
Arm. Mehr brauche ich nicht zum Leben.

„Miky, muss ich noch etwas sagen?“

„Nein Misaki! Aber lass mich bitte nie wieder alleine!“

Sie kletterte auf den Roller. „Heute wird das nichts mehr, im Dunklen
finde ich den Rückweg nicht zuverlässig. Unten bekommen wir etwas zu
Essen und ein Nachtquartier.“ Ich quetschte mich mit auf die Sitzbank,
der Anlasser orgelte und mit leisem Motorgeräusch glitten wir langsam
zurück auf die Straße. Ein paar Serpentinen, dann bog sie in eine
kleine Einfahrt.

Eine Ansammlung winziger Bungalows schmiegte sich an den Berghang,
mitten drin ein gemauertes Gebäude mit einem geschwungenen Dach wie auf
der Pagode. Es roch nach Essen. Immerhin schien hier jemand was zu
Kochen, nicht wieder kalten Reis und rohen Fisch. Jetzt wurde mir auch
bewusst welch großen Hunger ich hatte.

Zum Essen sprachen wir kaum, ich bekam nur wohlgemeinte Vorschläge für
mein Verhalten und eine Einweisung in japanisches Essen. Eine steinalte
Dame war Koch, Bedienung und Rezeption in Personalunion. Sie wirkte
reichlich misstrauisch als Misaki nach einem Zimmer fragte. Erst als
sie ihren Ausweis vorlegte bekamen wir ein Zimmer zusammen. Ja,
aussehen tut sie immer noch verdächtig nach Mann, es brauchte reichlich
Fantasie um die ehemals so schöne Frau erkennen zu wollen. Gut, die
Stimme vielleicht…..

Wir übernachteten in einer Art größerem Strandkorb, einer kleinen Hütte
aus Bambus, kräftigem Papier und geflochtenen Weiden. Mit dem Rauschen
des Windes in den Blättern der umgebenden Bäume als Kulisse. Bitter
kalt schon so weit im Herbst. Als Licht nur eine große Petroleumlampe,
auch der steinerne Krug mit kaltem Wasser lud nicht wirklich zur
Hygiene ein. Die Notdurft verblieb in einer flachen Pfanne, welche man
einfach vor die Schiebetüre stellte.

Innen drin ein großer harter Futon und eine flauschige Daunendecke. Die
brauchte es auch.

Misaki zog sich ihre Herrenbekleidung aus, endlich betonte zarte seidene
Unterwäsche einen…. naja, zarten Frauenkörper kann man wohl nicht
sagen…. Ich sah nur Berge gut konturierter Muskeln und selbst ihre
Brüste, vom seidigen Stoff des Unterhemdchens umschmeichelt glichen
auch mehr einem Muskel. Nur der runde Bauch dehnte den Bund des zarten
Slips. Eilig schlüpften wir unter die Decke, rollten uns ganz eng
zusammen. Seltsam, ich hatte intuitiv eine andere Frau in Erinnerung.
Also ich meine mehr Frau.

„Liebst du mich noch, Miky? Nach allem was ich dir angetan habe?“

„Ich mache dir keine Vorwürfe, ich akzeptiere es wie es ist. Erkläre es
mir nur so dass ich es auch verstehen kann.“

„Es lag nicht an dir, Miky. Du warst gut zu mir, du warst gut für mich.
Du gabst mir meine Jugend zurück. Es lag an den Umständen, der
Situation.“

Als ich nur dumm dreinsah fuhr sie fort: „Ich wusste nicht was ich tun
sollte. Auf der einen Seite mein strenger Vater der mir die Rückkehr
befahl. Meine Freunde. Auf der anderen Seite dein Vater, mein Gatte,
der jegliches Interesse an mir verlor. Bei dir hatte ich zwar den
Eindruck du magst mich, jedoch hast du das klärende Gespräch mit deinem
Vater immer weiter hinaus geschoben. Als wenn du auf etwas gewartet
hättest. Als wenn ich auch nur ein nettes Spielzeug für dich war. Ich
begann auch an deiner Liebe zu zweifeln. So ging ich dahin was ich
schon kannte, auch wenn ich nicht glücklich damit war.“

Zustimmendes Nicken. „Ich habe von meinem Dad einen Umschlag für dich
bekommen, eigentlich sollte ich dir den mit der Post schicken. Der ist
noch im Rucksack im Zimmer. Erinnere mich bitte daran falls ich es
Vergesse.“

Misaki nickte. Streichelte mich zart im Gesicht, soweit das mit so
harten Händen geht. Sogar ihre ehemals so langen schlanken Fingernägel
hatte sie sorgsam gestutzt. Ich fühlte mit meinen flachen Händen an
ihrem Bauch ein gelegentliches leichtes treten oder boxen.

„Was hast du eigentlich die letzten Wochen gemacht, Miky?“

„So gesehen muss ich dir dankbar sein. Denn ich habe echt viel gelernt
für den Abschluss. Zum Trotz und zur Ablenkung. Sonst hätte ich wohl
mehr mit dir am Stausee verbracht.“

„Dann hast du Bestanden?“

„Bestanden Ja, nur das genaue Ergebnis weiß ich noch nicht. Aber so
schlecht sollte es nicht gewesen sein.“

„Buddha sei Dank, dann ist wenigstens das gut ausgegangen. Was macht
dein Motorrad?“

„Verkauft.“

Sie sah mich verwundert an. „Warum das denn?“

„Flug.“

Misaki senkte peinlich berührt den Blick. „Wegen mir…….“ Ich wollte
das Thema abbiegen, fragte sie Eilig:

„Und wie hast du den Schwindel mit Haruto durchgezogen? Warum
ausgerechnet Haruto und nicht Dein Name?“

„Weisst du Miky, im Rennzirkus ist alles nur ein riesiger Bluff und
Schwindel. Es geht um Werbung, sich zu Präsentieren, Kunden für das
eigene Produkt zu begeistern. Die Menschen sollen Kaufen, viel Geld
ausgeben, sich mit ihrer Marke identifizieren. Die Rennfahrer sind
Helden und Vorbilder solange sie ins Schema passen. Das Team stand auf
der Kippe zur Zweitrangigkeit. Es brauchte einen Helden der das Ruder
herum reisst. Misaki ist damals einfach gegangen, hat sich Verpisst.
Das Team im Stich gelassen, so sahen es die Fans. Um Haruto rankten
sich immer noch geheimnisvolle Legenden. Die konnte man viel einfacher
auferstehen lassen.“

„Aber eine Unmenge von Leuten weiß doch Bescheid?“

„Klar, das ganze Team und der Vorstand des Sonda-Konzern, zumindest die
welche für den Rennsport zuständig sind. Alle wissen es und halten den
Mund. Und alle verdienen daran. Ihnen ist egal wer die Punkte einfährt.
Hauptsache viele Punkte, viele Werbeminuten im Fernsehen. Eine
Meisterschaft, auch wenn wir die dieses Jahr wohl als Vize beenden. Die
Marke im Fokus. Ich bin nur eine Marionette dabei.“

Ich streichelte über den Bauch. „Misaki, musst du morgen wirklich
fahren?“

Es kam ein entschlossenes keinerlei Widerspruch duldendes „Hai!“

„Aber jetzt bin ich einfach nur noch Froh dass du bei Mir bist, es hat
zusammen gefunden was zusammen gehört! Bald sind wir eine richtige
Familie. Du hast mich nicht als Rennfahrer beurteilt sondern als Frau.
Auch wenn du es nicht glaubst: Du hast mir gefehlt, Miky! Deine
fröhliche unkomplizierte Art, dein lausbubenhafter Humor, dein
jugendlicher Körper, dein großer Schwanz. “

Ich grinste: „Das Thema hatten wir schon, der ist nicht groß! Und von
Frau scheinst du im Moment etwas weit weg?“

Misaki nahm eine Hand aus meinem Gesicht an ihrem Bauch vorbei,
streichelte über die Beule in meinem Slip.

„Soooo? Nicht groß? Da habe ich aber einen ganz anderen Eindruck?“

Dann nahm sie ein Bein vorbei an meinem Oberschenkel, rieb ihre
steinharte kleine Pflaume an meinem Bein. Der seidige Stoff des feinen
Slip schon leicht feucht. Gütiger, ist das da unten bei ihr alles Hart
geworden, alles nur noch Muskel. Oberschenkel wie Saftpressen,
Arschbacken wie Nussknacker. Die Pflaume klein und fest. Wie soll da
ein Kind von innen durchkommen können oder ein Pimmel rein? Wie pisst
diese Frau eigentlich noch? Wie ein Duschkopf? Wenigstens ihre weiche
Stimme ließ sie für mich wieder zu.

„Wie fühlt sich das an, Miky? Nicht wie bei einer Frau?“

„Hmmmm…. spannend auf jeden Fall. Schon schön. Auch wenn es vorher
irgendwie Aufregender war.“

„Das kommt schon wieder, Miky. Alles zu seiner Zeit. Du bist vielleicht
etwas dünner geworden? Und zum Friseur könntest…….“

Ihren Mund verschloss ich mit einem Kuss. Endlich wieder diese Lippen,
der so typische angenehme Geruch ihres Atems, die kleine flache Nase
die meiner kaum im Weg steht. Nur der Hals fühlte sich so anders an,
eine enorm kräftige Nackenmuskulatur. Noch im Kuss öffnete ich meine
Augen, sah sie etwas schielend an. Nein, es ist eindeutig meine Misaki!
Sie küsst auch noch genauso schön wie früher!

Ich hatte es nicht eilig. Küssen und nochmal küssen. Schmusen und
Knutschen. Seltsamerweise hatte mir nicht das Bumsen gefehlt. Klar
macht das Spaß! Aber am meisten fehlte mir die Zweisamkeit. Wärme,
Nähe, Zärtlichkeit. Genau das was sie so gut schenken konnte. Auf der
einen Seite die Powerfrau konnte sie sich trotzdem ganz in meine Arme
fallen lassen. So wie in diesem Augenblick. Als unsere Gesichter
verschmolzen und Speichel sich vermischte.

Etwas seltsam wenn ich in den Haaren wühlen wollte. Es kratzte in meinen
Handflächen nur eine kurz rasierte Bürste. Also schnell die Hände in
ihr feines Gesicht, das kannte ich noch aus Erfahrung. Durch meinen
Slip fühlte ich die Hand forschend tasten, mit den Falten des
Pflasters. Kurz nahm ich den Kopf zurück.

„Sag mal, was ist eigentlich mit deiner Hand passiert?“

„Ach, nur bisschen aufgescheuert. Ich habe das Vorderrad beim freien
Training verloren und bin mit der Hand zwischen Kupplungshebel und
Lenker blöd hängengeblieben. Bin ein Stück mit gerutscht. Ich war aber
nicht so schnell.“

„Mädchen, du machst Sachen….Tut das nicht höllisch weh?“

„Ich sehe es als Mahnung das nächste Mal besser aufzupassen.“ sie
grinste. „Aber sprechen wir doch lieber über das was bei mir noch Heile
ist?“

Sie griff direkt an meinen Schwanz, befreite diesen aus dem Slip.
Knetete daran herum. „Oder zum Beispiel was man mit diesem wundervollen
Körperteil für wunderbare Freuden spenden kann?“

Ich konnte nicht antworten, konzentrierte mich auf die Bewegungen und
Gefühle an meinem Pimmel. Spielte an ihren kleinen Öhrchen, popelte
sanft in den Ohrmuscheln.

„Keine Ahnung warum, aber dein Ding gefällt mir. Es ist so schön
proportioniert. Die Hand ist voll, der Unterleib ist voll. Ein richtig
schönes Spielzeug. Oder ein Kunstwerk.“

„Wir können ja einen Abguss machen lassen und du kannst dir den ins
Regal stellen?“ flachste ich.

Misaki lachte laut los. „Und genau diesen spitzbübischen Humor schätze
ich so an dir. Magst du das Ding nicht woanders abstellen?“

„Wo zum Beispiel?“

Misaki drehte sich Löffelchen zu mir, lag auf meinem Arm. Drückte ihren
Rücken weit durch, streckte mir damit ihren winzigen steinharten Po
entgegen. „Da zum Beispiel?“

Mit der einen Hand begann ich den seidenen Stoff des Unterhemdchens zu
betasten, besser das was sich darunter so abzeichnete. Die winzigen
Brustwarzen waren noch gleich, auch genauso hart und spitz wie früher.
Brüste waren so gesehen nicht mehr zu ertasten. Ich meine sie hatte
auch vorher nicht so wirklich viel, trotzdem war in den ersten Wochen
der Schwangerschaft die Oberweite etwas angewachsen.

Jetzt war alles weg trainiert. Ein harter Muskelstrang von Schulter und
Hals herab ersetzte ehemals so knackige Titten. Bewegte sie ihre Arme
spürte man auch diesen Muskelstrang sich verhärten. Darunter ein
Sixpack am Bauch von dem ich nur träumen konnte. Wenn sie sich Nackt
hinstellen würde müsste man schon genau überlegen ob das ein männlicher
oder weiblicher Oberkörper wäre. Nur das seidene Unterhemdchen brachte
für den Moment eine feminine Note.

Meine andere, freie Hand lag auf ihrer Hüfte, zeichnete die schmalen
Träger des hauchzarten Slip nach. Verfolgte mit der Fingerspitze den
Saum des Höschens nach in den Schritt hinein. Tief atmete sie ein, Fest
presste sie den Po gegen meine harte Männlichkeit. „Jaaaaaaaa Miky, du
hast so gute Hände…“

Als ich etwas unbeholfen am Slip zerrte hob sie ihr Becken an, ich bekam
diesen bis an die Knie. Nahm meinen Schwanz in die Kimme, weil der Po
so klein ist war die Muschi nicht sehr tief. Ich stocherte in das
Dreieck zwischen Kimme und Oberschenkel hinein, alles war Nass und
Glitschig. Eine bekannte Duftwolke schlug mir entgegen, auch das war
noch gleich geblieben, diente als Erkennungsmerkmal. Nicht das ich doch
versehentlich Haruto vor der Flinte hätte….

Ich spürte an der Eichel den Eingang der engen Pflaume, drückte etwas
nach. Nichts. Misaki drückte ihren Po ganz weit heraus um mir den
Eingang zu erleichtern. Der haarlose Eingang war ganz deutlich zu
spüren, ich war sicher an der richtigen Stelle. Drückte noch mehr. Die
harte Pflaume öffnete sich etwas, trotz reichlich Schleim war wieder
Schluß. Ich musste tatsächlich meine Hand an ihre Hüfte nehmen und
gegen halten. Drückte ganz fest, es schmerzte etwas wie die Vorhaut so
rabiat zurück geschoben wurde, dann gab es nach.

Ganz kurz zuckte sie mit ihrem Körper, verkniff einen Mucks. Dann
steckte ich endlich in ihr, allerdings nicht mehr ganz, vielleicht noch
zu ¾-tel. Hätte da schon fast das erste Mal abgespritzt. Traute mich
keinen Millimeter zu bewegen. Hielt ganz ruhig. Nur wildes Atmen von
beiden. Alles an ihr war fest, fast hart. „Misaki, warum bist du
nochmal enger geworden? Kommt das vom wachsenden Kind in dir?“

„Nein Miky, vom Bodybuilding. Es gibt da eine ganz bestimmte Übung, die
sich nebenbei auch auf den Beckenboden mit Auswirkt. Fühl mal!“ Sie
begann Bauchmuskeln, die Oberschenkel und was weiß ich noch abwechselnd
anzuziehen. Mein eh schon so gespannter Schwanz wurde wie von einer
Geisterhand kräftig gedrückt. Nur wenige Minuten. Sie hielt mich mit
einer Hand an meiner Beckenschaufel in sich in Position, damit ich
nicht aus ihr rausgerückt wurde. Mit der anderen Hand suchte sie die
meinige vor ihrem Oberkörper und verschränkte die Finger.

Immer weiter spielt sie mit den Muskeln im Unterleib. „Nicht Misaki, hör
auf! Ahhhhh ist das Wahnsinn, Misaki nicht! Hör auf, das war es
sonst….. Jaaaaaaaaaaaaaa……….“

Abgeschossen. Samen in die Fut gejagt. Ohne jede Bewegung der Körper
zueinander, ohne jegliches Ficken. Ich umarmte sie heftig und kämpfte
noch mit meinem Gefühlsflash, mein Herz pumpte wild. Ich blieb in ihr
stecken, mein Schwanz wurde kaum weicher so heftig war der weitere Reiz
in ihr. Die harten Pobacken drückten feste gegen mein Becken.

Misaki kicherte wie ein kleines Mädchen. „Egal Miky, ich weiß es geht
nochmal, du bist noch jung! Für mich selber fühlt sich das auch toll
an. Ich kann das alleine machen bis ich komme, ich muss nur etwas im
Kopf abschalten können. Das geht sogar in der U-Bahn und niemand merkt
es. Das hat mir sehr geholfen in meiner mannlosen Zeit hier.“

„Echt, du hast dich nicht vergnügt?“

„Nein Miky, so abgebrüht bin ich dann doch nicht. Du warst noch zu sehr
in mir verankert, ich habe nur ziemlich viel Masturbiert. Auch um
Spannung abzubauen. Ich kann nicht einfach so von einem Mann zum
nächsten springen. Mit deinem Kind im Unterleib. Das mit deinem Dad war
etwas anderes, er hat mich dazu förmlich getrieben und wir Beide sind
ja langsam zusammengewachsen, aus unserer Vertrautheit heraus. Aber ich
merke schon….“ Sie bewegte etwas ihr ganzes Becken mit meiner
steckenden Latte…. „Da tut sich schon wieder was?“

Klar tat sich was, und wie! Als der Schwanz wieder hart war begann ich
vorsichtig zu Ficken. Innen drin war deutlich zu fühlen wo Schluß war,
sie zuckte auch zusammen wenn ich daran anstieß. Es musste eine
erhebliche Kraft aufgewendet werden um in sie zu dringen, bei jedem
Stoß wieder. Deutlich fühlte ich wie sich das schmierige Fleisch um
meinen Prügel schmiegte, wie es regelrecht verdrängt wurde, nur unmutig
dem Eindringling weichen wollte.

Ich meine ich wollte mich ja zurückhalten. Ehrlich! Tat paarmal
langsamer oder hielt an und wartete. Es half nichts. Diese Gruft ist
einfach eine Melkmaschine. Schon nach wenigen Minuten jagte ich wild
stöhnend wieder meinen Saft in den Unterleib, noch bevor Misaki erst
richtig zum Stöhnen begann. So wird das nichts!

Ich zog den schmierigen Schwengel heraus, jetzt wurde er weicher. Drehte
Misaki auf den Rücken, Zog den zarten Slip ganz von den Beinen spreizte
weit ihre Oberschenkel. Tauchte mit dem Gesicht tief in das völlig
verschleimte Dreieck. Normal mag ich meinen eigenen Saft nicht so, ich
vermied ihn eher wenn es ging. Aber da musste ich jetzt wohl durch, ich
kann doch die arme Frau nicht einfach so liegen lassen?

Der Geschmack war Gräußlich, der fischige Geruch übel. Nicht aber ihre
heftige Reaktion. Sofort als ich meinen Mund über die Pflaume stülpte
stöhnte sie Derbe auf. Das spornte an. Muss wohl sein jetzt, für Kaiser
und Vaterland! ?????

Mit zwei Daumen griff ich die harten Labien und spaltete die Pflaume.
Garnicht so einfach bei soviel Schlonze. Hervor trat eine zartrosa
empfindliche Haut, ganz kleine zarte weiche Hautfalten und eine winzige
Knospe von Clit. Aussen so grob und innen so verletzlich. Ich ließ
reichlich Speichel aus meinem Mund laufen als ich Misaki leckte. Das
wusch etwas das Sperma von der Ritze, ließ es über das winzige
Kringelchen von Anus rinnen und in das Bettlaken abtropfen. Obwohl
abwaschen…. Ich kostete etwas vom Schleim bewusst auf meiner
Zunge…. naja, zumindest etwas verdünnen.

Egal. Lecken. Sie will es, sie braucht es! Und ich will sie erleben.
Mehrfach hielt ich sie kurz vor dem erlösenden Höhepunkt gefangen,
verweigerte ihr den letzten Reiz um zu kommen. Fing dann wieder
provozierend ganz langsam mit einer zart kreisenden Zungenspitze von
Vorne an um mich nur sehr zögerlich in der Intensität zu steigern. Beim
letzten Mal fluchte sie schon ziemlich Derbe.

„Miky, du fieser Scheißkerl, willst du mich Foltern?“

„Vielleicht habe ich noch eine Rechnung mit dir offen?“

„Aber nicht so! Ich bitte dich!“ wimmerte sie weinerlich. „Ich kann
nicht mehr!“

Ihre Finger krallten sich tief und grob in meine Kopfhaut. Gut dass sie
ihre Fingernägel so kurz trug, sonst hätte sie mir den Skalp abgezogen.
Zum vielleicht fünften Male begann ich mit der Zunge das flinke Werben
um die winzige Knospe von Kitzler. Für meine schmierigen, inzwischen
von der vielen Feuchte schrumpelig aufgeweichten Finger wurde es immer
schwieriger die harte Pflaume für meine Zunge offen zu halten, musste
mehrfach grob nachfassen, spreizte ersatzweise mein Kinn zwischen die
Labien. Mein grober Griff, das rücksichtslose Spalten der Fut schien
sie nicht zu stören. Diese Frau steht vielleicht wirklich auf
Schmerzen?

Der Reiz der Zungenspitze reichte nach den mehrfachen Unterbrechungen
nicht mehr, als Misaki leiser wurde knabberte ich mit den Zähnen an der
Clit, stülpte meinen Mund über die Knospe und saugte mich fest. Da kam
sie. Laut, Hart, Explosionsartig. Schrie etwas auf japanisch,
vielleicht besser dass ich es nicht verstand. Einen fiesen Schwall aus
Sperma und Muschischleim drückte es in mehreren Schüben aus der Gruft.
Sie zappelte, riß ungestüm an meinem Kopf herum, presste die
Oberschenkel zusammen dass mein Schädel etwas deformiert wurde und der
Atem knapp. Die Fut wurde mir aus der Hand und vom Gesicht geglitscht.
Das war kein Orgasmus, das war von der freigesetzten Energie eher mit
einem Vulkanausbruch vergleichbar.

Mein Pimmel stand durch diesen enormen visuellen und akustischen Reiz
nochmal auf. Taub genug von 2 Höhepunkten. Ich robbte zwischen ihre
Beine hoch, stützte die Ellenbogen neben den Kopf. Drängelte den
Schwanz erneut in die schleimige Grotte, kam gleich beim ersten Stoß
versehentlich wieder zu Tief. Misaki zuckte heftig – aber stöhnte
dabei. Ich begann zu Ficken. Ziemlich heftig.

Nahm auf die Tiefe keine Rücksicht mehr, denn jedesmal wenn ich innen
Anstand zuckte sie zwar auf – aber stöhnte. Merkte selber dass ich es
auch diesmal nicht soo viel länger aushalten würde, aber das schien es
wohl nicht zu Brauchen. Sie hatte noch reichlich Erregung vom Höhepunkt
mitnehmen können. Sie riß mit ihren kräftigen Händen ungestüm an meinen
Pobacken herum, trieb sich die Stange selber mit einer enormen Wucht in
den Unterleib. Dann kam sie nochmal. Nicht mehr so heftig, eher mit
einem glückseeligen weinerlichen Aaaaaaahhhhhhhhhhh. Der wild zuckende
Unterleib molk an meinem Schaft.

Eben als ich mich mental auf meinen Abschuß vorbereiten wollte wurde
energisch an unserer Schiebetüre von Aussen gerüttelt, eine Stimme
sagte laut: „Psssstt Hatatttaaaattttahatttanarokasama!“ Oder so.

„Was will sie? Mitmachen?“ Mein Pimmel schrumpfte ein.

„Schlafen! Wir sollen gefälligst Leise sein.“ Wir mussten beide
loskichern. Natürlich leise, wie gewünscht. Die Stimmung war raus, wir
rollten uns Müde zusammen und ließen uns wegdämmern.

Früh morgens, gleich nach Sonnenaufgang standen wir auf. Das Bett sah
aus wie eine Inkontinenzunterlage oder der Boden in einer bäuerlichen
Besamungsanstalt. Wir mussten zurück, es war Schweinekalt. Wir
schwatzten der Dame am Empfang etliche alte Zeitungen ab und zwei
Stirnbänder mit der Werbung für ein Skigebiet, obwohl sie auf uns noch
etwas sauer schien. Wickelten das Papier um die Arme in die Ärmel
hinein, stopften damit die Brust auf, das ließ die Kälte erträglicher
werden. Trotzdem wurden die Bäckchen sehr sehr rosig und die Augen
Tränten.

Als wir in die Nähe des Geländes kamen der obligatorische Stau, ein
Polizist erkannte Haruto, schaltete an seinen Motorrad das Blaulicht
ein und führte uns die letzten 10km bis zum Tor. Das Team war komplett
nervös, nun schwer erleichtert dass Misaki gerade noch rechtzeitig
ankam. Vorwürfe wurden verbal keine Ausgesprochen, die Blicke jedoch
sagten Alles.

Überall aufgeregtes Getümmel. Das Rennen selbst würde um 15 Uhr starten.
Ein Langstreckenrennen über 24 Stunden, das Team setzt dazu 3 Fahrer
ein. Um 11 Uhr das Warmup, die letzte Gelegenheit alle Einstellungen
für das Rennen zu Prüfen.

Ich schlenderte möglichst Unauffällig umher, machte mich Unsichtbar um
ja niemandem im Weg zu Stehen. Zufällig traf ich den Chefmechaniker an
der Kaffeemaschine. Er fängt von sich aus ein höfliches Geplauder an
und ich nutze es um ihn zu Bitten meine Entschuldigung für mein
Benehmen an die Mechaniker auszurichten.

Er sieht vorsichtig über seine Schultern und entschuldigt sich
tatsächlich dann bei mir dass sie mich so hart anfassen mussten. „Was
meinst du Mike was wir in den Boxen schon Schlägereien erlebt haben? Du
kannst wenigstens kein Karate. Der Alte hätte längst mal eine
ordentliche Abreibung gebraucht, aber dann hätten sich alle einen neuen
Job suchen können. Die Mechaniker stehen hinter dir. Sie wissen auch
wie du zu Misaki stehst. Das halbe Fahrerlager in Österreich hat sie
damals Nachts schreien gehört.“ Dann grinste er Verständnisvoll,
klopfte mir wohlwollend auf die Schulter.

„See you later!“

„For sure!“

Als nächstes traf ich den Alten persönlich, einen Assistenten im
Schlepptau, auf den hätte ich gut verzichten können. Es schien fast als
hätte er mich gesucht. Horitake sprach mich höflich an, seine Töne
plötzlich verdächtig Versöhnlich.

„Wie gefällt’s dir bei uns?“

„Ziemlich Aufregend alles, sowas sieht man ja sonst aus dieser
Perspektive nie.“

„Was bist du eigentlich von Beruf?“

„Speditionskaufmann. Ich habe aber auch ein Praktikum im Lager, ich kann
Stapler fahren und verpacken.“

„Wir haben viel zu transportieren und Export/Import. Vielleicht können
wir dich Einsetzen?“

Der Assistent ruft den Logistiker des Teams über Funk. „Prüfen sie ob
wir diesen jungen Mann gebrauchen können. Wenn ja setzen sie sich mit
seinem Arbeitgeber in Verbindung und verhandeln sie wegen einstweiliger
Personalüberlassung.“

Ich glaubte falsch zu Verstehen, war froh wie der ganze Troß unerwartet
von jemandem Anderen mit Kopfhörer abgelenkt wurde, ich machte mich in
deren Rücken aus dem Staub. Ging durch ein paar Gänge, fand mich
unabsichtlich im Sawakaki Zelt wieder. Irgendwelche junge Frauen in
grünen kurzen Kleidchen scheuchten mich höflich aber bestimmt weiter.

Misaki traf ich eher nochmal zufällig, wie sie nach dem Mittagessen im
Bademantel aus dem Physio-Trailer kam. Eine Hand sorgfältig mit weissem
starren Tape abgeklebt.

„Hey Miky, schön dass ich dich nochmal sehe!“

Ich hauchte ihr einen eiligen Kuss an die Wange. „Du stell dir vor, dein
Vater hat mir eben einen Job angeboten!“

„Nein Miky!“ sagte sie entschlossen. „Das machst du keinesfalls. Mein
Vater will dich Kaufen. Lass mich dieses eine Rennen noch fahren, dann
überlegen wir gemeinsam wie es weiter geht. Kein Pakt mit dem Teufel!
Versprich mir dass du wartest, dass du vorher nichts mehr Unternimmst.
Morgen 15 Uhr, dann habe ich Zeit und einen freien Kopf für dich.“

„Für uns?“ fügte ich fragend an.

Misaki rieb sich über den ohne strenges Leder deutlich sichtbaren Bauch.
„Für uns Alle!“

Ich fieberte auf 15 Uhr hin als wäre es mein eigenes Rennen. Mein eigen
Fleisch und Samen fuhr ja sozusagen mit. Misaki bestritt den kritischen
Start und fuhr die ersten nur 50 Minuten bis zum Tankstopp, denn sie
starteten nicht mit vollem Tank und auf Superweichen Reifen um sich
etwas abzusetzen. Übergab das Motorrad auf dem 2.Platz. Die nächsten
etwa 4 Stunden während die anderen beiden Fahrer heizten durfte sie
nicht gestört werden, sie saß still in einer ruhigeren Ecke und
meditierte. Wie sie zu ihrem Stint an mir vorüber ging wandelte sie wie
ein Geist. Völlig in ihre Aufgabe gefangen. Übernahm das Motorrad an 7.
Stelle und das Rennen ging in die Dunkelheit hinein. Hatte sich nach
ihren 2 Stunden wieder auf den 3. Rang vor gekämpft. Man sah, sie war
der Leistungsträger, der Motivator im Team.

So wurde mehrfach getauscht, in der Nacht werden die Fahrzeiten Kürzer.
Jedesmal wenn Misaki übernahm waren Plätze verloren, sie kämpfte sich
wieder mühsam in Podest-Reichweite. Um halb sechs Uhr wurde es langsam
wieder Hell, um 7 das gleissende Flutlicht abgeschalten, die absolut
gefährlichste Zeit ist dann überstanden. Das Rennen trotzdem noch lang.
Irgendwann nach 8 Uhr dann eine kleine Katastrophe. Hatte sich der
Fahrer verschalten oder Riss die Kette, man wollte es nicht wissen.
Noch nicht.

Klar war nur: Der Fahrer kam nicht Vorbei auf der langen Geraden. 20
Sekunden, 30 Sekunden. Dann sah man ihn im Fernseher im Laufschritt das
Motorrad schieben. Glücklicherweise nicht so weit von der Boxeneinfahrt
entfernt. Unglücklicherweise mit einem Motorschaden, das sahen sie an
den Telemetrie-Aufzeichnungen. Die Drehzahlkurve fiel nicht langsam ab
sondern steil nach unten. Ölstand und Kühlwasser auf null, also
Kurbelgehäuse gebrochen. Somit wahrscheinlich der Motor fest gegangen.

Wie der völlig erschöpfte Fahrer das Motorrad an die Crew übergab stand
schon ein neuer Motor auf der Palette bereit. Ich sah noch nie wie sich
ein Mensch wegen Überanstrengung übergeben musste. Und die Fahrer sind
echt trainiert! Der arme Kerl kotzte Galle in seinen Helm hinein.

Und ich sah noch nie im Leben wie in 16 Minuten ein kompletter Motor
gewechselt wurde. Etwas vor neun Uhr früh übernahm Misaki das Motorrad.
Auf dem vorletzten Platz. Eigentlich Aussichtslos. Ich weiss garnicht
ob sie so wirklich mitbekam was geschehen war in ihrer meditativen
Trance.

Oder vielleicht doch, denn Misaki steigerte sich nochmals, liefert das
Rennen ihres Lebens. Musste schon 10 Minuten früher reinkommen zum
Tanken, denn sie hatte deutlich mehr Benzin verbraucht. Das bedeutet
dass sie noch mehr Leistung abgefordert hatte. Das sah man auch an
ihren phänomenalen Rundenzeiten. Den Fahrerwechsel lehnte sie ab.
Wehrte sich regelrecht dagegen. Ihre Rundenzeiten waren alle bis auf
3/10 Sekunden identisch, sie fuhr wie ein Uhrwerk. Die schnellsten
Zeiten! Den Rundenrekord wechselte sie immer wieder ab mit dem Team auf
Platz eins, einem japanischen Werksteam.

Um 13.30 Uhr der letzte Tankstopp, der Kotzer wartete, schien
regeneriert. Misaki war schon auf Platz 7 Vorgerückt. Eben wollte er
das Motorrad übernehmen. Jedoch Misaki schrie: „Ich fahre! Gebt mir
weiche Reifen!“

„Hinoru fährt!“ sagte der Taktiker. Der ablösende Fahrer griff an den
Lenker, wartete dass Misaki das Bein über die Sitzbank schwang.

„Nein! Ich fahre! Sie stieß den Fahrer gewalttätig zurück, trat sogar
mit dem Stiefel nach ihm. Gebt mir den weichen Reifen!“

„Aber der hält nicht bis zum Schluß!“

„Fuck, bin ich der Fahrer oder wer?“ Kreischte sie unter dem Helm
hervor. „Front medium – rear soft! Right Now!“ Ein militärischer
Befehl.

Sie rannten an den Reifenständer, holten die gewünschten vormontierten
Felgen, setzten diese in Gabel und Schwinge, verbanden die
Schnellverschlüsse. Der andere Fahrer machte nochmal einen Versuch,
wurde jedoch erst von Misaki’s bitterbösen Blick gehindert, danach von
der Druckbetankungsanlage. 21 Liter Hochoktan in 12 Sekunden.

Misaki fuhr mit einem Messer zwischen den Zähnen. Konkurrenten konnten
es sich aussuchen: Entweder aus dem Weg fahren oder auf den Asphalt
geschickt werden. Selbst Überrundungen fuhr sie wie Positionskämpfe.
Und immer wieder konstant niedrige Zeiten, die selben wie vor 5 Stunden
schon. Was hatte die kleine Frau nur für eine Power? Was machte sie so
unglaublich Aggressiv?

Die Mechaniker zitterten. Hält der Reifen? Vor allem so wie sie fährt?
Gut, sie ist der leichteste Fahrer im Feld. Aber sie fabriziert auch
die schwärzesten Striche im Feld. Fing zweimal nur knapp in extremer
Schräglage durch blitzartiges Aufrichten ein rutschendes Vorderrad auf,
normal unmöglich. Das Rennen wurde ein einziger Thrill. 10 Minuten vor
Schluß schnupfte sie mit einem Gewaltakt den bisherigen vierten Platz.
Nur noch 16 Sekunden Abstand bis zum dritten.

Auf einem Monitor lief das japanische Fernsehen, auf dem anderen
vermutlich ein australischer Sender. Beide Kommentatoren überschlugen
sich mit ihren Berichten: „Momentan ist Haruto fast 2 Sekunden pro
Runde schneller als der Vordermann, eine halbe Sekunde schneller wie
der Leader. Das heisst er braucht 8 Runden hinter’s Podium und muss
noch vorbei kommen. Ist sowas überhaupt zum Schaffen? In 10 Minuten?
Die anderen sind ja auch keine Sitzbisler.“

Er kommentierte sich in Rage: „Von der absoluten Rundenzeit her
unmöglich! Aber was war bisher für möglich gehalten worden?“

Auf dem Teammonitor konnte ich sehen: Das Benzin wurde auch knapp, sie
verbrauchte einfach zuviel. Misaki fuhr kein Langstreckenrennen. Sie
fuhr Qualifikation. Seit fast 6 Stunden. Dann sah sie ihren direkten
Vordermann, das spornt nochmal an. Doch sie sah auch die Zielflagge.

Eine tiefe Erleichterung ging durch das Team. Wohl dass sie diesen
Höllenritt überlebt hatte. Freude? Weniger. Eher ziemlich schlechte
Stimmung. Trotz viertem Platz nach einer Fastpleite. Die Mechaniker
nahmen ihre feuerfesten Hauben ab, zogen sich die Overalls über die
Schultern und verknoteten die Ärmel vor dem Bauch. Keine Gratulationen.
Nur ratlose Blicke zu den anderen beiden Fahrern und zum Teamchef.
Irgendwie wartete jeder auf Konsequenzen.

Anders auf der Strecke. Die Zuseher tobten, der Streckensprecher redete
wie ein Maschinengewehr. Keine Ahnung was, immer wieder hörte man den
Namen >Haruto<. Wir sahen nicht den irren Stunt bei der Zieldurchfahrt,
keiner beachtete mehr die Bildschirme.

Nur der Streckensprecher flippte richtig aus: „Haruto hüpft mit den
Füßen auf die Sitzbank, an dieser Stelle vor dem Zielstrich dürfte er
im 4.Gang sein. Zieht das Vorderrad hoch, macht einen Wheelie! Hält
sich nur noch mit der rechten Hand am Gas fest, mit der Linken winkt er
zur Tribüne! Das bei geschätzen 240 Sachen! Nur Doctor Valentino kann
das noch besser!“

Die Lautsprecher übersteuern: „Kurz vor dem regulären Anbremspunkt
springt Haruto auf den Sitz zurück, überbremst das Vorderrad, das
Hinterrad steigt weit auf. Er macht einen spektakulären Stoppie, kurz
vor dem Überschlag. Haruto bremst nicht bis zum Stillstand, er schaltet
zurück und lässt das Hinterrad bei gezogener Vorderbremse durchdrehen,
zwingt das Motorrad in einen Donut, stehend mit beiden Füßen auf den
Fußrasten!“

Man hörte den Motor bis in die Box hart im Begrenzer über die Strecke
schreien, um Gnade winseln, der Sprecher und der Motor plärrten um die
Wette. „Haruto schaltet die Scheinwerfer an, zwei Lichtkegel dringen
durch die beissende dichte Qualmwolke. Noch einen Donut, noch einen. Er
schafft fast 5 Kreise bis der Hinterreifen platzt, die Fetzen aus der
Wolke fliegen, dann ist es Still. Der Motor ist aus, vielleicht das
Benzin leer. Es dauert etwas bis der Wind die Qualmwolke auseinander
trieb. Dann sieht man Ihn. Den Hero! Das Superbike liegt rauchend
seitlich auf dem Boden, Haruto mit verschränkten Armen steht lässig auf
Tank und Verkleidung.“

„Die Fans toben, stürmen die Strecke und heben ihn auf die Schulter. Im
Hintergrund sieht man die Streckenposten wie sie das Motorrad sichern
und zu einem Sammeltransporter schieben. Der Jubel über die ersten Drei
geht fast in diesem Spektakel unter. Mit diesem vierten Platz im
Einzelrennen hat das Horitake-Team den zweiten Gesamtplatz in der
Meisterschaftswertung halten können. Was für eine Wendung in diesem
Rennen, wer hätte so etwas je für möglich gehalten?“

Nachdem ich über die Lautsprecher immer nur >Haruto< hörte sah ich
wieder auf einen Fernseher. Der Reporter im englischsprachigen
Fernsehen überschlug sich ebenfalls. „Haruto ist im Endergebnis zwar
nur Vierter, aber absoluter Sieger der Herzen. Mit seiner furiosen
Aufholjagd verkörperte er die japanische Tugend. Aufstehen und sein
Bestes geben! Egal in welcher Situation: Stand up and fight! Das wollen
die Menschen sehen. Und seine gnadenlose Fahrweise. Trotz seines
deutlichen Bierbauches hatte er mit einer konditionellen
Energieleistung und einem mentalen Kraftakt mal wieder gezeigt wo im
Team der Hammer hängt. Haruto ist zurück. Wo wäre er gelandet wenn das
Rennen nur eine Stunde länger gedauert hätte? Was können wir von ihm
erwarten wenn er sein altes Kampfgewicht wieder hat?“

Die schlechte Stimmung in der Box schien zum Greifen, alle räumten
Missmutig irgendwelches Zeugs in irgendwelche Kisten, putzten
Werkzeuge, ordneten Kabelstränge. Ich verdrückte mich Unauffällig,
suchte die Umkleide. Irgendwann musste sie hier aufkreuzen? Sie hatte
all ihre Sachen noch im Spint, denn sie meidete das Motorhome ihres
Vaters wie ein Teufel das Weihwasser. Schlief eigentlich mit der
Küchencrew zusammen in einem Trailer.

Misaki kam dann erst eine Stunde nach Rennende an die Box zurück, ganz
still und heimlich mit dem „Lumpensammler“. Einem Golfcart des
Veranstalters, welches in regelmässigen Runden Fahrer einsammelt oder
Offizielle wo hin bringt.

Sie zog sich Eiligst um, kickte die Stiefel von den Füßen achtlos in
eine Ecke. Pulte sich mit wilden Bewegungen aus der engen Lederkombi,
behielt den stark verschwitzen seidenen Unterzieh-Overall einfach an,
zog nur zivile unauffällige Klamotten darüber. Stopfte ihr Rennzeugs
achtlos in den Blechschrank, warf den Helm scheppernd oben drauf. Eine
Base-Cap vom konkurrierenden Rennstall und eine scheußliche große
Sonnenbrille komplettierte die „Tarnung“. Weg, schnell weg schien die
Devise. Auf allerlei abenteuerlichen Umwegen erreichten wir den Paddock
4, wir nutzten kurz beide eine öffentliche Toilette.

Ein Mitarbeiter des Teams und guter Freund von Ihr nahm uns in sein
Auto, als hätte er bereits gewartet. Ein sportlicher Van mit tief
getönten Scheiben. Dann ordneten wir uns in den obligatorischen Stau
vor der Strecke. Wenigstens schien es nicht mehr zu Eilen.

„Wo hast du eigentlich Geschlafen, Miky?“

„In der Jugendherberge in Kyoto.“

Kurz gab sie dem Fahrer auf Japanisch eine Anweisung, der tippte etwas
in sein Navi ein, dann Stauten wir uns gemütlich weiter. Ich sah Misaki
nur fragend an, wollte sie in keine Richtung bedrängen. Zögerlich fing
sie zu Sprechen an:

„Das war heute mein letztes Rennen, Miky. Diesen endgültigen Entschluss
traf ich am Start. Du hast alles Aufgegeben nur um mich zu sehen. Deine
Freunde, dein Umfeld, hast deine berufliche Zukunft in Frage gestellt.
Jetzt weiß ich: Wir gehören zusammen. Ich hingegen gebe nur etwas auf
was ich eh nicht mehr liebe. Ich hatte keine Freude mehr am Fahren,
alles war nur noch ein Zwang. Ich bin zu Alt für diesen Scheiß, sollen
die anderen sich um Blechvasen streiten. Nach dem Rennen heute habe ich
in der Crew eh Verschissen weil ich unkollegial war.“

„Aber nur durch dich kamen sie überhaupt noch so weit vor!“

„Trotzdem habe ich die beiden anderen Fahrer brüskiert. Das macht man
nicht. Ich war egoistisch, wollte etwas Beweisen. Das war keine
Teamleistung.“

„Du hast auch etwas bewiesen. Du bist die Beste im Team. Vielleicht
heute sogar der beste Fahrer auf der Strecke?“

„Ich WAR die Beste. Und ebenso schnell wie Haruto früher, ich habe es
meinem Vater eindrucksvoll demonstriert. Jetzt aber kommt ein neuer
Lebensinhalt.“

Dann kicherte Misaki. „Ich bin bloß froh dass ich nur ein Rennen in der
halben Saison gewonnen habe. Denn alle Sieger und der Zweitplatzierte
müssen automatisch immer zum Pinkeltest wegen Doping, beim dritten ist
es Ermessenssache der Stewards. Bei dem einen Sieg konnte ich mich mit
viel Glück davor drücken, weil ich früher davon geschlichen bin. Beim
nächsten Rennen fragte niemand mehr danach. Unüblich! Das wäre ein Spaß
geworden wenn sie meinen Urin getestet hätten!“ Bei diesem Gedanken
mussten wir beide herzhaft lachen, der Fahrer sah fragend in den
Rückspiegel. Klar, Deutsch versteht er nicht.

„Warum hast du bei diesem scheiß Rennen dein Leben riskiert? Für die
goldene Ananas? Für mich sah das oft aus wie einen Schritt vor der
Holzkiste? Selbst die abgebrühten Mechaniker erschraken häufig oder
hielten sich die Augen zu.“

„Ich habe die Ehre von Haruto wieder hergestellt. Er versank nach dem
heimlichen Unfall ohne jeden Laut von Heute auf Morgen in der
Versenkung, die Leute dachten vielleicht er wurde vom Team ausgebremst,
vergaßen ihn langsam. Er kam wieder mit einem Paukenschlag und lieferte
das beste Rennen der Saison, verschaffte dem Team die Vizemeisterschaft
und damit die Voraussetzungen für einen neuen Werksvertrag. Er geht
jetzt als Held und freiwillig, nicht weil er es nicht mehr drauf gehabt
hätte. Jetzt will man sich lange an ihn erinnern. Und ich wusste es
wird mein letztes Rennen. Ich wollte es allen und mir selber nochmal
beweisen. Man geht leichter auf seinem Höhepunkt.“

Dann versank sie wieder in Schweigen und sah zum Fenster hinaus. Nahm
nur meine Hand und legte diese auf ihrem Oberschenkel ab. Wo zum Teufel
bleibt die Ehre von Misaki? Dachte ich bei Mir. Verstehe einer die
Japaner? Langsam wurde der Verkehr flüssiger, wir bogen auf eine
Schnellstraße.

In der Jugendherberge raffte ich nur kurz mein weniges Zeugs zusammen,
leerte den Schrank. Dann nochmal eine längere Fahrt in einen Vorort von
Tokyo. Wir sprachen vor allem über das Rennen, Misaki sezierte alle
Szenen bis ins Detail, unterbrochen von gelegentlichen Einwürfen
unseres offensichtlich fachkundigen Fahrers. Wohl ihre Art sich mit dem
künftigen Ruhestand auseinander zu setzen und die Vergangenheit zu
Verarbeiten.

„Wo sind wir hier?“ fragte ich als wir ein eine Einfahrt bogen.

„Bei Noriyuki und seiner Familie. Ich lebte hier die letzten Wochen in
meiner wenigen Freizeit. Mit ihm ging ich damals schon zur Schule. Er
ist echt ein ganz ein Lieber, seine Frau auch. Du wirst schon sehen.

Im Haus wurden wir von vier Kindern bestürmt, wie die Orgelpfeifen. Sie
wurden nur für den Moment etwas schüchtern wie sie mich sahen. Seine
Frau war auch supernett. Klein, zierlich. Total förmlich mit dem
traditionellen Auftreten gegenüber einem Gast. Sie hatten mit dem Essen
auf uns gewartet.

Wir saßen am Boden um einen niedrigen Tisch herum, ungewohnt für uns
Europäer. Die Dame des Hauses war sehr aufmerksam, sie reichte mir ein
dickes Kissen als ich mich unbequem wand und eine Position für meine
Füße suchte. Sie unterhielten sich in Japanisch, Misaki übersetzte das
wichtigste oder wenn Fragen an mich gerichtet wurden. Es war nett,
trotzdem anstrengend.

Deshalb war ich froh als wir uns zurückziehen durften. Es war ein
kleiner Pavillon im Garten, wieder im typisch japanischen Stil.
Ursprünglich wohl mal ein Gartenhaus, innen nur ein Bett und ein
Schreibtisch, davor ein Bürostuhl, darauf ein moderner Laptop, darunter
ein kleiner elektrischer Heizlüfter. Misaki’s wenige Sachen in einem
großen Koffer am Boden. Die Dusche im Freien hinter der Hütte, das Klo
daneben ein Plumpskloo hinter einem Vorhang, das ganze auf einem
hölzernen Lattenrost. So lebt also ein Star.

Eine Herausforderung für den Winter, denn es gibt in Japan Schnee wie
bei uns auch. Offensichtlich nutzte sie die Zeit hier zum Nachdenken,
zur Selbstfindung und zur Orientierung. Ich legte den Umschlag meines
Dad’s auf den Tisch, holte frische Unterwäsche und Waschzeug aus dem
Rucksack, stopfte den dann unter das Bett.

Griff mir das Handtuch, welches über der Lehne des Bürostuhles hing,
entkleidete mich. Wahrscheinlich hatte ich noch nie so schnell in
meinem Leben geduscht, sogar zum Pissen ließ ich einfach laufen.
Hauptsache schnell bevor sich mein Pimmelchen nach innen umstülpte.
Eilig in die frische Unterhose gesprungen, mit klappernden Zähnen eilte
ich in die Hütte, hechtete unter die Bettdecke.

Misaki saß auf dem Tisch, war gerade dabei den Umschlag zu durchforsten.
Darin: Ihr Familienbuch, eine notariell beglaubigte
Scheidungseinwilligung auf der Rückseite einer Kopie von Dad’s Ausweis,
noch zwei andere gesiegelte Urkunden. Ein handschriftlicher Brief.

„Miky, hör mal zu was dein Dad schreibt: Liebe Misaki, jetzt da du nicht
mehr da bist bin ich sehr Erleichtert. Du hast dein Leben wieder in
deine eigenen Hände genommen, das ist gut so. Ich war dieser
Verantwortung nicht gewachsen. Es war ein Fehler dich zu Heiraten.
Nicht in deiner Person, du bist echt schwer in Ordnung. Und unglaublich
schön. Das war es was mich den Fehler begehen liess. Du hättest damals
Unterstützung gebraucht die ich dir nicht geben konnte.“

Kurz sah sie mich an, ob ich auch zuhörte. „Jetzt kommt es!“

„Im Grunde bin ich Asozial. Also nicht im wirtschaftlichen Sinne,
sondern in meiner sozialen Kompetenz. Kontakte mit Menschen sind für
mich schwierig, jedes Jahr ziehe ich mich mehr zurück. Darunter musste
auch schon Michael und seine Mutter leiden. Ein Wunder dass der Junge
so normal wurde. Ich werde Konsequenzen daraus ziehen und künftig
alleine Bleiben. Dir wünsche ich dass du einen Menschen findest der zu
Dir passt, wenn du den nicht schon gefunden hast. Anbei alles
schriftliche was du zu einer Scheidung brauchen könntest. Die Adresse
meines Anwalts, falls Notwendig: Blablabla. Er wird dich bei allem
Notwendigen unterstützen, ich möchte dass es mit Würde und Anstand
endet wo es so schön begann. Du hast dir nichts Vorzuwerfen. Von Herzen
und Aufrichtig alles Gute für deine Zukunft!“

„Wow!“ Ich staunte.

„Ja Wow! Hättest du ihm so etwas zugetraut? Im Grunde war das auch eine
Entschuldigung an Dich?“

„Niemals dachte ich sei er zu so etwas fähig.“ Ich drehte mich auf den
Rücken, starrte an die Decke.

Misaki zog sich aus, warf die Klamotten achtlos in eine Ecke. Der weiße
verschwitzte seidene Underall hatte deutlich sichtbare Schweißränder.
Misaki löschte das Licht bevor sie ganz ablegte. Als sie die Türe
öffnete beleuchtete kurz der Mondschein von draußen ihre Silhouette,
betonte besonders einen rundlichen Bauch. Ich dachte nach. Über meinen
Dad. Misaki duschte draussen hörbar. Für vielleicht 15 Minuten,
Eiskalt. Diese Frau ist echt eine Kampfsau.

Mit leise patschenden Füßen und kichernd kam sie in das Gartenhaus
zurück, schloß die Türe. Verriegeln ging wohl nicht, aber vor wem
sollten wir Angst haben? Ich hatte ja meinen Bodyguard. Ob sie wohl
auch Karate oder Kung Fu kann? Das lernen in Japan viele Schüler in der
Schule. Ich kann nur Mikado und Sudoku.

Sie schlüpfte Nackt unter die Bettdecke. Eiskalt. Aber die Haut fühlte
sich aufregend an. Im schmalen Bett wurde es ziemlich eng, die
steinharten Brustwarzen ritzten fast meinen Oberkörper und der feste
runde Bauch drückte an den meinen. So wirklich weiblich ist ihr Körper
nicht. Zumindest im Moment. Wäre da nicht die göttliche Muschi und der
schwangere Bauch, ich hätte Bedenken bekommen das Ufer gewechselt zu
haben. Denn dieser wohlige Schauer der mir in dem Moment über den
Rücken lief zeigte mir: Ich liebte sie immer noch! Vielleicht sogar
mehr wie je zuvor, obwohl ihre früher so femininen Reize fehlten. Ich
liebte also eindeutig den Menschen Misaki, ihren Intellekt, ihre
Interessen.

Sofort griff sie mir wieder mit einer Hand an die Beule im Slip. Knetete
etwas daran.

„Was denkst du, Schatz?“

„Über meinen Dad. Weil er so in sich gefangen ist und nie aus sich
heraus kam.“

„Zumindest sieht er es. Man weiß jetzt: Auch wenn es sein Umfeld
schmerzt, er macht es nicht bösartig. Das lässt es verzeihlicher
erscheinen.“

„Genauso sehe ich das auch. Unsere Gedanken ähneln sich auffallend oft?“

„Ja, scheint so. Und was denkst du hierbei?“ Sie knetete meine Beule
heftiger.

„Hmmmmmmmm…… Ich denke nicht, ich geniesse!“

„Zieh doch mal dieses Ding hier aus, das brauchst du doch jetzt nicht?“
sie rüttelte ungeduldig an meiner Unterhose. Langsam wurden ihre Haut
und ihre Füße auch wärmer.

Als Mein Pimmel befreit war reagierte er sogleich mit einer teilweisen
Auferstehung, Misaki konnte ihn mit der ganzen Hand umgreifen und sanft
daran drücken. Ich streichelte nur ihr Gesicht.

„Du bekommst wohl nie genug davon?“

Man merkte das Grinsen in ihrer Stimme: „Ich kann auch nichts dafür und
du musst Verständnis für mich aufbringen. Das sind meine Hormone, die
sind Schuld! Sonst wäre ich längst in ein Kloster gegangen, denn Sex
ist ätzend! Versaut nur die Figur und macht dicke Bäuche.“

Ihren Humor! Ich vergaß in der Aufzählung ihren liebenswerten Humor zu
Erwähnen. Schmiegte meinen Schwanz in ihre Hand hinein. Misaki
verkantete etwas, bog am Schaft. Vielleicht um die Härte zu prüfen?

„Du Miky, ich glaub ich könnte schon wieder!“

„Ich weiß schon, nur wegen den Hormonen! Armes gequältes Mädchen…“

Misaki drehte mich ganz auf den Rücken, kniete sich über mich. Ohne
jedes Vorspiel zog sie sich die Eichel durch die Pflaume. Sie kann
wirklich schon wieder! Nach dem reichlich Schleim zu Urteilen der meine
Eichel und Vorhaut benetzte. Hielt die Spitze in passende Position,
dann senkte sie das Becken. Das erste Eindringen war etwas schmerzhaft
für mich, bei ihrer Anatomie müssten wir uns künftig vielleicht noch
eine Regelung einfallen lassen? Dann begann sie ihr Becken zu heben und
zu senken. Ganz langsam. Der Schleim verzog sich am Schaft, die Gruft
umschloß mich fest.

Diesmal ritt sie ganz Leise und Vorsichtig auf mir. Mit einer Hand auf
meinem Bauch, die kalten kleinen Füßchen neben meinen Knien. Sie
kontrollierte aufmerksam die Tiefe. Mit der anderen Hand und flachen
Fingern kreiste sie mit hohem Druck auf ihrer Clit, ich spürte das
Rütteln bis an meinen Schwanz. Spielte mit ausgestreckten Armen an
ihren harten Brüsten, mit Daumen und Zeigefinger an den winzigen
Brustwarzen. Sie weiß dass ich es nicht lange in ihr aushalten könnte.
Wenn das für den Moment ein kleiner Kompromiss ist dass sie sich selber
dabei behilft….

Ich begann mich in Gedanken fallen zu lassen, den Ritt zu Geniessen.
Stellte mir in Gedanken ihre Brüste vor wie sie noch Zuhause waren.
Handschmeichler, knackig und Fest. Busen eben die diese Bezeichnung
verdienten. Die kalten Füßchen rieben an meinem Oberschenkel,
irgendwann stöhnte sie für ihre Verhältnisse ungewöhnlich leise, wollte
wohl Noriyuki nicht verärgern.

Das Rütteln der Finger an der Fut ergab ein leises schmatzendes
Geräusch, die andere Hand krallte sich nun fest in meine Brust. Wieder
gut dass die Nägel jetzt kurz waren. Misaki kam erstaunlich früh. Ganz
Sanft und Weich. Leise vor allem. Man hörte nur ein schnelles tiefes
Einatmen und ein langsames lautes Ausatmen. Der Unterleib zuckte
innerlich leicht und die Muskeln kneteten etwas pochend am Schaft, das
ließ mich erst den Höhepunkt vermuten.

„Erster!“ kicherte sie in die Dunkelheit.

Ich musste brüllend loslachen. Das Ficken vergaß ich. Misaki legte ihren
Oberkörper auf meine Brust, wurde vom Lachen noch etwas geschaukelt.
Ich nahm sie einfach in den Arm und drückte sie ganz feste. Ließ den
Pimmel stecken, der schrumpfte ganz langsam ein. Trotz des immensen
umfassenden Drucks um ihn herum. Trotzdem war ich einfach nur
Glücklich.

„Miky, ich liebe dich so sehr!“

„Ich dich auch, Misaki. Ich dich auch!“

Ich zog nur die Bettdecke an den Seiten Dicht und so schliefen wir dann
ein, sie liegend auf mir, ich kraulte sanft ihren Nacken, der weiche
Schwanz noch eine ganze Zeit in die feste Muschi gekeilt. Wie lange
noch? Keine Ahnung.

Misaki übergab den Papierkram paar Tage später irgendeinem Anwalt, keine
Ahnung was genau daraus wurde. War mich auch egal. Dass wir beide, also
Misaki und Ich heiraten wollten schien irgendwie beschlossene Sache zu
Sein. Ohne eine echte Diskussion oder einen förmlichen Antrag. Es ging
nie um ob oder ob nicht. Es ging seit unserem Wiedersehen nur noch um
wie und wann. Sie redete oft davon, über das wie.

Und sie begann mit Vorbereitungen. Erst subtil, begann dann immer
offener mich in die Planungen mit einzubeziehen. Sie verknüpfte das mit
Plänen wie das mit der Geburt ablaufen könnte. Die Ehe mit meinem Dad
war nur auf dem Papier, sowas ist halt in Europa wichtig. Misaki aber
wollte ausdrücklich meinen Eid im Tempel. Vor Buddha. Das ist etwas
ganz anderes, unabhängig vom Papier.

Die Geburt war absehbar, ein Termin abgeschätzt. Im Grunde hatten wir
nichts zu Tun, dennoch waren unsere Tage voll mit Besorgungen und
Organisieren. Ein historisches traditionelles Brautkleid für sie, ein
Anzug für mich. Einladungen schreiben, mit den Mönchen im Tempel reden.
Für mich war alles nur WOW! Die Kultur und der Alltag sowas von anders
wie alles was ich bisher sah, die einzige Konstante blieb Misaki, die
sich Menschlich langsam wieder dahin zurück verwandelte wie ich sie aus
Deutschland kannte. Vor allem im Bett. Sie ist ja immer noch Schwanger
und ihre Hormone…..

Viermal musste Misaki noch als Haruto offiziell auftreten für
Autogrammstunden. Saß nur dicht hinter einer hohen Theke und
unterschrieb Basecaps, Fotos, Poster und Programmhefte. Verbarg damit
ihren beträchtlichen Babybauch. Redet möglichst wenig, denn ihre Stimme
könnte sie verraten. Dann verebbte auch dieser Rummel. Ich denke sie
war Froh darum. Endlich so etwas wie Freiheit und Normalität. Wenn auch
nur bedingt. Zumindest ab diesem Zeitpunkt ließ sie ihre Haare und die
kräftigen Fingernägel wieder wachsen. Eine Rückreise nach Deutschland
wurde kein einziges Mal Diskutiert.

Es wurde langsam Winter. Wenigstens das kannte ich aus Europa. Ich bekam
eine wattierte Jacke über Noriyuki, mit dem Logo von Sonda. Kostenlos.
Das war gut, denn ich war Pleite und lebte nur noch von Misaki. Meine
Reisekasse war längst aufgebraucht, an eine „Anschlussfinanzierung“
hatte ich nicht gedacht. Mein Arbeitgeber wird längst die Lohnzahlungen
eingestellt haben, das müsste ich auch noch dringend regeln. Sie waren
immer fair zu mir. Also Chef, solltest du das lesen, das ist eine
aufrichtige Entschuldigung!

Ich drängte mehrfach dass sie mir helfen sollte wegen einem eigenen Job,
sie wiegelte ab und verschob es hinter die Geburt. „Du darfst noch
nicht Arbeiten, du bist als Tourist hier. Japan hat genug eigene
Arbeitslose, die Arbeitgeber sind auch nicht unbedingt scharf auf
Ausländer.“

Im Gartenhäuschen kämpfte der kleine Heizlüfter tapfer aber fast
vergebens gegen die Temperaturen. Duschen gingen wir nur noch in einem
Hallenbad in der Nähe wo Misaki auch ihren obligatorischen Sport
erledigte. Aus Solidarität schwamm ich mit. Ich 20 Bahnen, sie 100.
Oder mehr. Trotz ihrer beträchtlichen Wasserverdrängung. Wie Moby Dick:
Wal, da bläst er!

So heiraten Misaki und Ich nur Buddhistisch in einem alten Tempel.
Misaki wenige Tage vor der Niederkunft mit einem spektakulär prallen
Bauch. Bei dieser Frau ist wohl alles im Leben spektakulär? Auf dem
Papier und im Pass trugen wir eh schon die selben Nachnamen. Wen
interessierte schon der Rest?

Es kamen nur 3 Kumpels aus dem Morgenland: Konrad und Eddy, völlig
überraschend auch Franz. Ich war gerührt, mein Dad schickte tatsächlich
Franz und seine Glückwünsche zur Hochzeit. Keine Ahnung wie er das
erfuhr, wahrscheinlich hatte er noch Kontakte ins alte Team und die
steckten ihm das. Irgendwer muß doch auf seinen Jungen aufpassen. Für
die Verhältnisse meines Dad’s waren das ungeahnte Gefühlsausbrüche. So
saß also unser gemeinsamer Kumpel an seiner Stelle mit vor den Mönchen
am Boden.

Eine buddhistische Hochzeit ist ein recht bewegendes Ritual. Die
anwesenden werden viel mit einbezogen. Die Mönche singen ihren
monotonen brummenden Gesang und es wird bei einem Gebet langsam Wasser
aus einem Krug in eine kleine Schale gegossen. Das muss jeder Anwesende
machen. Mir taten Arsch und Beine höllisch weh weil man viel Sitzen und
Knien muss. So gesehen habe ich meine Ehe hart erarbeitet. Daran würde
ich noch lange denken.

Hinter dem Tempel ist das Feuerhaus, wo die Toten verbrannt werden.
Neben dem Tempel ist eine Halle mit einer großzügigen Kochmöglichkeit
im Freien. Diese Halle wird für alles mögliche genutzt. Wandernde
Mönche wohnen manchmal darin oder Obdachlose bekommen eine warme
Mahlzeit. Trauerfeiern oder Geburten, Gemeindeversammlungen, was auch
immer. Oder eben unsere Hochzeitsfeier.

Die Mönche hatten alles sehr schön organisieren lassen, offene
flackernde Ölfeuer heizten und beleuchteten die mystische und
kunstvolle Einrichtung. Gekocht wurde von allen anwesenden Frauen
gemeinsam auf 4 riesigen Wok, das war echt Toll. Und alle aßen
gemeinsam im Kreis am Boden. Nur die vier Europäer mit einem Kissen
unter dem Po.

Franz sagte mir später auch dass mein Dad das mit Misaki lange ahnte,
meine höchst aggressive Reaktion auf die Nachfrage nach seiner Frau
hätte ihm das bestätigt. „Er versteht das, trägt dir nichts nach. Er
ist inzwischen Umgezogen in eine kleine Wohnung, bleibt wohl alleine.
Alles wichtige aus deinem Zimmer und alles aus deiner Garage hat er in
einen Container packen lassen, dieser lagert gegen eine monatliche
Gebühr bei deinem Arbeitgeber auf dem Gelände. Jetzt kannst du in Ruhe
überlegen was du machen willst.“

Gänzlich unerwartet erschien später dann der alte Horitake auf der
Feier, die Zeremonie hatte er wohl absichtlich geschwänzt. Mit einem
Transporter, rückwärts direkt an die historische Halle neben dem
Tempel. Er öffnete die Ladebordwand, zog eine große Holzkiste mit dem
Hubwagen aus dem Aufbau über den kunstvollen Fliesenbelag. Alle
wunderten sich. Misaki wirkte genervt, ich war eher Neugierig.

„Dad, was soll das?“

„Ich habe dein letztes Motorrad neuwertig herrichten lassen. Ich wollte
es Euch schenken als Andenken an das spannenste Rennen in der
Stallgeschichte.“

„Dad, ich will das nicht!“

„Misaki, lass ihn, ich denke er meint es gut. Das ist eben seine Art
etwas zu Zeigen.“

Der Alte fuhr an Mich gerichtet fort: „Mit Lichtanlage und einem neuen
Motor, den ursprünglichen hatte meine wilde Tochter beim abschließenden
Donut auf der Strecke verheizt. Nur die Zündung etwas zurück genommen
für Tankstellen-Sprit und eine leisere Auspuffanlage, damit dich Nachts
nicht die Nachbarn vom Bike schießen. Hat aber immer noch mehr Dampf
als alles was du im Laden kaufen kannst.“

„Nein Miky. Das ist nichts für junge Männer, solche Motorräder machen
Witwen.“ Misaki redete Deutsch mit mir. „Mich würde nichtmal wundern
wenn uns mein Vater sogar genau deswegen das Bike schenkt. Ich will
auch nicht mehr an diese Zeit erinnert werden. Mir wäre es am liebsten
wenn wir es in der Kiste lassen wie es ist und als Notgroschen für
schlechte Zeiten aufheben. Ich habe überhaupt nichts gegen deine
750-er, aber das hier ist eindeutig zu krass.“

Weiter konnten wir nicht mehr entgegnen, der Alte hatte sich am nächsten
Tisch eine Flasche Reiswein gegriffen, sah sich in der Menge um.
Erkannte in dem ahnungslosen Franz einen der wenigen Gleichaltrigen und
„beglückte“ diesen erstmal mit seiner Gesellschaft. Legte Kumpelhaft
seinen Arm um dessen Schulter und führte ihn etwas Abseits: „Hallo, ich
bin Hori. Wie gefallen ihnen denn die japanischen Frauen? Ich wüsste
vielleicht für später noch ein interessantes Etablissement……“

Wie immer auf solchen Feiern hatte das Brautpaar wenig Zeit zusammen.
Die Gäste forderten Aufmerksamkeit. Ich weiß nicht wie Misaki in einer
der wenigen Pausen für uns ausgerechnet auf dieses Thema zu sprechen
kam:

„Miky, unser gemeinsames Haus bringe ich mit in unsere Ehe. Egal wo es
stehen wird. Ich erwarte von dir nur das Essen für unsere Familie. Ein
Auto bekommen wir von meinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Sonda-Werk
gestellt. Sie werden sich nicht lumpen lassen.

„Wo hast du das Geld für ein Haus her?“

„Stell dir vor, ich habe mit meinem Job mal richtig Kohle verdient?
Miky, mir ist gleichgültig was du machst. Ob du in deinem erlernten
Beruf arbeitest, als Müllmann oder wir kaufen eine Farm die du
bewirtschaftest. Ich will nur dass mein Mann arbeiten geht wenn das
Kind da ist. Von 8 bis 17 Uhr.“

„Darf ich auch Überstunden machen?“ flachste ich.

Misaki lächelte obszön. „Nur wenn du dabei deine häuslichen Pflichten
nicht vergisst. Wir wollen für unsere Tochter noch ein
Geschwisterchen?“

„Echt, du weisst schon was es wird? Ah, ich vergass du stehst auf
Schmerzen. Und nirgends geht es so strong zu wie bei einer Geburt?“

Sie klapste mir auf den Hintern. „Komm zu den Gästen!“

„Moment noch, Misaki!“ Sie zögerte kurz. „Ich darf wirklich machen was
ich will?“

„Solange du keine Hanfplantage machst oder Moonshine brennst….“

Ich musste Lachen. Langsam festigte sie auch ihren Humor wieder.

„Was ist mit einem Motorradgeschäft?“ fragte ich?

Misaki sah mich überrascht an, dachte den einen kurzen Moment zu lange
nach. „Darüber werden wir noch ausführlicher sprechen, aber nicht
jetzt!“

Wir gingen also zurück zu den Gästen, mir fiel nicht auf dass sich
Misaki gezielt zu ein paar Leuten vom Sonda-Werk trollte, welche in
einer Clique um einen Häppchen-Tisch lungerten. Sie fing ein Gespräch
an, separierte dann unauffällig einen ganz bestimmten Mann. Redete wohl
eine halbe Stunde ziemlich Intensiv mit diesem, bis ihre Mutter sie
loseiste: „Kindchen, so lass doch mal die Arbeit Ruhen, heute ist ein
Freudentag!“ Der Mann kritzelte sehr Eilig noch etwas auf eine
Visitenkarte die Misaki annahm und geschwind in ihrem winzigen
Handtäschchen verstaute.

Die Tage nach der Hochzeit verbrachten wir schon im Krankenhaus. Mit
warten und dem Lesen der vielen Gratulationskarten, mit dem Aussuchen
von Bildern für ein kleines Heftchen, welches wir den Gästen schicken
wollten. Der Nachwuchs drängte eigentlich raus. Ging aber nicht so
einfach, denn meine europäischen Gene hatten das Ungeborene für
asiatische Verhältnisse unerwartet groß werden lassen. Dazu ihr
muskulöser Körper und ihre kleine Muschi. Viele Stunden heftigste
Wehen, schon beim Zusehen und Mitfiebern eine Qual. Was musste es dann
erst für Misaki sein? Bevor sie platzte – nein – eine körperliche
Versehrtheit von Mutter oder Kind zu befürchten war wurde Misaki durch
einen Kaisserschnitt befreit.

Als die kleine Yoko das Licht der Welt erblickt hatte war das wie ein
Neuanfang. Die Stunde 0 von dem was wir sehr viele Wochen herbeigesehnt
hatten. Damit begannen wir uns auch mehr konkrete Pläne statt nur
Gedanken über die gemeinsame Zukunft zu Machen. Vor allem: WO wollten
wir in Zukunft leben, wie sollte es nun weiter gehen? Misaki
überraschte mich mit einem Besuch eines reiferen Herren noch auf der
Neugeborenenstation. War das nicht der Mann mit dem sie bei der
Hochzeit so ungewöhnlich intensiv diskutiert hatte?

Er legte einige Papiere auf den Rollwagen neben dem Bett, die ich
natürlich nicht lesen konnte. Sie wechselten ins Englische. Er hätte
sich in der Hauptverwaltung nach einem geeigneten Vertriebsgebiet
erkundigt. Es gäbe da noch mehrere blinde Flecken auf der Landkarte wo
die Marke unterrepräsentiert ist. Misaki sah interessiert über die
Papiere, anscheinend Exposé vom Vertrieb. Dann hielt sie mir ein Blatt
davon unter die Nase. Ich konnte es immer noch nicht lesen.

„Miky, was ist mit Neuseeland? Wäre das etwas für uns?“

„Keine Ahnung? Soll schön sein da.“

„Laut dieser Beschreibung geht es hier um eine Kleinstadt auf der
Nordinsel. Ich fände das Toll! Neuseeland ist gut, wunderschöne Natur,
klares Wasser, normale Menschen, gemäßigtes Klima, keine
Kernkraftwerke. Dort kann man Kinder noch im Vorgarten spielen lassen
ohne sie mit der Pumpgun bewachen zu müssen.“

Ich schmunzelte. Neuseeland….. Down under….. Auf der Rückseite des
Exposé waren einige Zahlen. Eine Landkarte. Einzugsgebiet,
Einwohnerzahlen, Altersstruktur, Wirtschaft in der Stadt. Eine seriöse
Vermutung über Absatzmöglichkeiten. Wow. So also werden in den oberen
Etagen Geschäfte gemacht. Eine völlig neue Welt für mich, aus meinem
provinziellen Speditionsbüro heraus.

„Was ist Miky?“

Ich zuckte unschlüssig mit den Schultern. Der Mann fragte:

„Sie haben eine kaufmännische Ausbildung? Technischen Verstand?“

Ich nickte eifrig. „Kaufmann. Mit Zeugnis!“

„Sie würden nicht im Regen stehen. Sie bekommen vom Werk die
Werbematerialien wie Leuchtreklame, Prospektständer, Teppiche mit Logo,
Aufkleber für die Scheiben und Plakate. Dazu Werkstatthandbücher und
Produktschulungen hier in Japan. Eine Ersatzteil-Grundausstattung
welche sie das erste Jahr auf Kommissionsbasis führen, erst danach
kaufen müssen. Einzige Bedingung von uns: Einen Exclusiv-Vertrag mit
uns akzeptieren. Wenn sie von der Qualität unserer Produkte überzeugt
sind sollte das kein Problem sein, oder?“

Ich sah Misaki fragend an.

„Also nichts mehr mit Huzuki in Zukunft…. ! Abgesehen davon würde ich
dir das zutrauen, Miky. Du schraubst schon ewig an Bikes, du kannst mit
etwas Anlauf die Buchführung machen und ich kenne mich auch etwas mit
Mopeds und in der Branche aus? Für mich sind das gute Voraussetzungen.
Nicht?“

„Können wir uns das vorher mal in Ruhe ansehen?“ Fragte ich den
japanischen Mann mit der kleinen runden Brille.

„Müssen sie sogar! Sie handeln als Unternehmer absolut
eigenverantwortlich auf eigenes Risiko. Sie haften mit ihrem
Privatvermögen. Sie müssen dort leben, die erforderlichen Genehmigungen
selber beschaffen. Geeignete Räumlichkeiten stellen. Kredite
beantragen. Wir fördern sie etwas, aber Pampern sie nicht.“

So saßen wir schon bald darauf im Flugzeug. Zuerst nach Auckland, danach
weiter mit einem gemieteten Camper. In die Sonne hinein und ins warme
Klima, mitten in den Südhalbkugel-Sommer, gerade rechtzeitig noch für
frische Erdbeeren. Unglaublich wie schnell Misaki die Geburt körperlich
wegsteckte. Nur mit unseren elterlichen Aufgaben haderten wir noch
etwas unbeholfen, aber das gab sich langsam. Eine verschissene Windel
bei einem zappelnden Baby wechselt sich eben anders als Zündkerzen. Und
warum fing die kleine Göre grundsätzlich zu Pissen an wenn die Windel
aufging? Ich sollte einen Regenmantel beschaffen.

Misaki übernahm ganz diskret alle anfallenden Lebenshaltungskosten.
Lässig, mit einer kleinen Plastikkarte. Über Geld hatten wir nie
gesprochen, ebenfalls nicht in Deutschland. Zumindest schien es auch
jetzt kein Problem zu Sein. Misaki mietete ein Wohnmobil. Gegen unser
Gartenhaus bei Noriyuki war das ein Traumpalast. Durch das warme Wetter
konnten wir auch sehr viel draußen machen.

Wir fuhren nicht direkt an unser Ziel, Misaki wollte sich das Land
insgesamt etwas Ansehen, wir umkreisten sozusagen das Ziel Spiralförmig
und kamen ihm mit den Wochen immer Näher. Als wir in der Kleinstadt
ankamen hatten wir schon ein recht gutes Bild von Land und Leuten. Ein
schönes Land, nette unkomplizierte Menschen. Deutschland vermisste ich
keinen Augenblick, alles was mir im Leben wichtig war kam mit im
Camper.

Die kleine Yoko verschlief die meiste Zeit. Gut für die unerfahrenen
Eltern, die damit langsam in ihre Rollen hineinwachsen konnten. Nur den
Säugling bekam Misaki auf natürlichem Wege nicht satt, wir mussten
eigentlich von Anfang an mit dem Fläschchen „Zufüttern“. Muskeln geben
keine Milch. Ein bisschen kam sicher, jedoch nicht annähernd genug. Ob
ihre schönen Busen jemals wieder kommen würden? Wir werden sehen.

Trotzdem beschäftigte ich mich ausgiebig mit Misaki’s winzigen
Brustwarzen, da diese bei entsprechender Bearbeitung die Eintrittskarte
in die Lustgrotte darstellten. Nuckeln und ein paar wenige Tropfen
Milch ergattern, zartes Knabbern, flitzende Zungenspitze, deftiges
Saugen. Wenigstens empfindlich sind sie geblieben. Wenn auch die Brust
als solche eher maskulin wirkte. Die Eltern hatten für sich im Heck des
Campers eine erstaunlich großzügige Liegefläche, Yoko nächtigte in
einem großen Körbchen aus geflochtenen Weiden (eigentlich ein riesiger
Wäschekorb) auf der Dinette.

So konnten wir in Ruhe und ohne jedes schlechte Gewissen…. uns
gegenseitig Gute-Nacht-Geschichten Vorlesen. Die ersten Male musste ich
sie wirklich immer regelrecht ausdauernd verführen, da sie wegen der
langen Naht am Bauch wohl erhebliche Bauchschmerzen beim Ficken hatte.
Ich begann mit ausgiebigem Streicheln und Küssen, im Gesicht, am
Körper, an den Beinen, betonte mehrfach dass ich ja garnicht wollte,
nur bisschen Kuscheln.

Ihr Körperbau war die ersten Wochen aufgrund des vorangegangenen
heftigen Trainings immer noch ziemlich Männlich, da sie zwar nun
weniger Sport machte aber trotzdem etwas Sport nahmen die Muskeln nicht
wirklich ab. Geblieben sind ihre zarten Füßchen mit den Knabberzehchen
und die gute wohlriechende Haut. Auch ihre schönen Fingernägel ließ sie
wieder wachsen.

Der Geruch und Geschmack ihrer Muschi blieb ebenfalls gleich, also war
genug an ihrem Körper wie früher um sie wieder zu erkennen. Vor allem
ihre Muschi! Ich liebte es sie mit der Zunge zu verwöhnen! Einerseits
die heftigen Reaktionen ihres Körpers zu erfühlen, wenn sie kam und
meinen Kopf zwischen ihren kräftigen Oberschenkeln einpresste war das
im wahrsten Sinne des Wortes Atemberaubend.

Andererseits hatte ich auch eine diabolische Freude daran ihre Mischung
aus Schmerz und Lust zu Sehen, denn sie hatte auch Schmerzen im Bauch
und in der Narbe nur durch den Orgasmus, weil sie so kräftige
Bauchmuskeln hat. So war nie ganz zu Unterscheiden ob der gequälte
Höhepunkt nun ein Lust- oder Schmerzschrei war. Seltsamerweise
verzichten wollte sie aber auch nie darauf, obwohl ich das natürlich
stets voller Fürsorge und Mitleid angeboten hatte. Ich wollte ja
garnicht (offiziell), ich könnte jederzeit aufhören wenn sie das will.
Jaaa, so bin ich eben!

Hörte ich tatsächlich auf, rein aus Fürsorge (?) presste sie sofort
ungeduldig meinen Kopf mit der Hand tief in den Schritt. Nur bisschen
Muschi schlecken noch, Misaki? Schau mal wie du rinnst und tropfst, das
kann man doch nicht alles in die Matratze sickern lassen? Im Camper
muss man etwas Wasser sparen, dann könnte ich mich doch auch an deiner
Quelle laben? Nur nichts vergeuden!

Hatte sie sich erst mal etwas arrangiert mit dem Wundschmerz vom Schnitt
konnte ich etwas forscher an der kleinen Pflaume werden. Musste immer
mit höchster Disziplin vermeiden loszukichern wenn sie mit lautem
Auauaua ihren Höhepunkt bekam. Meinen Kopf aber kein ein einziges Mal
aus dem Schritt hinaus schob. Weder vor noch nach dem Höhepunkt.

Im Gegenteil, ab einem bestimmten Zeitpunkt war sie so wie früher, ich
durfte das magische Dreieck nur nach Oben hin robbenderweise Verlassen,
denn das Ding musste rein. Mein Ding. Rein in ihren Körper, in diese
schleimige glitschige Höhle hinein, in das was sie noch von einem
männlichen Körper unterschied. Ab einem bestimmten Zeitpunkt schien das
dann kein Problem mehr zu sein, die Frau steht anscheinend wirklich auf
Schmerzen?

Glücklicherweise war sie innerlich nun etwas Weiter geworden. Ein
kleines bisschen jedenfalls, trotz des Schnittes bei der Geburt. Ich
merkte das weil ich nun statt 5 Minuten volle 7 Minuten durchhalten
konnte. Gefühlt, oder so, gestoppt habe ich das natürlich nie. Na ja,
wie beschreibt man das als Nicht-Gyno? Innen, der Anschlag war nicht
mehr so hart. Nur die Pflaume vorne umschloß den Schwanz noch kräftig,
nach innen hinein wurde es einen Hauch nachgiebiger. Ehrlich, mir ist
das lieber so.

Meist schliefen wir an Campingplätzen, da man dort prima Duschen kann
und oft auch für Kleinkinder alle notwendigen Installationen vorhanden
sind. Die sind in Neuseeland meist genauso groß und großzügig ausgelegt
wie das Land selber ist. Das war gut so, denn wir suchten uns immer
einen Platz am Rande des Geländes. Mir reichte das Grinsen des
Mechanikers wie er mir erzählte dass er Misaki in Österreich Nachts
durch das halbe Fahrerlager plärren hörte. Nun, sie ist nicht
wesentlich leiser geworden. Es klang zu dieser Zeit nur anders. Ahhhhh,
Auaauaaua, Jaaaaahhhh! Jedoch mit den Tagen verheilte natürlich die
Narbe.

Ich wurde dadurch um einen fiesen diabolischen Teil meiner Freude
gebracht und auch um meine Selbstbestimmung beim Bumsen, denn Misaki
wollte von sich aus um so öfter, wie der Schmerz im Bauch dabei
nachließ. Davor schob sie es immer auf die Hormone während der
Schwangerschaft. Jetzt auf die Hormonumstellung nach der Geburt. Das
Ergebnis war stets das Selbe. Bumsen!

Im Alltag betonte sie durch besonders feminine Garderobe ihre restliche
weibliche Note. Da es in Neuseeland meist angenehm warm ist, zumindest
im Tiefland, bietet sich sommerliche Kleidung einfach an. Kurze
Röckchen, knappe Höschen. Bei den Top’s trug sie immer so ausreichend
Stoff, dass darunter noch ein großzügig wattierter BH Platz hatte. Bei
den Schuhen bevorzugte sie fast nur noch die ganz hohen und ganz
zierlichen Modelle, in Verbindung mit ihren sorgsam gepflegten Füßchen
wahrlich ein Augenschmaus. Frau um jeden Preis!

Abends nach dem Duschen gingen wir noch etwas Spazieren mit Yoko im
Kinderwagen, Misaki deutete dann manchmal ganz Unauffällig an dass sie
wohl nach dem Duschen versehentlich den Slip vergessen hatte. Dann noch
eine Stunde spazieren mit diesem Gedanken im Hinterkopf, das ist auch
eine Form von Qual. Immer wieder kam es vor dass ich Unterwegs schon
nachsehen musste ob das wirklich so war und die Zunge schon mal durch
die Ritze zog, in Neuseeland findet sich immer ein einsames Plätzchen
in der Natur für sowas.

Bis wir dann am Camper zurück waren standen meine Hormone schon wieder
auf Krawall, ich konnte es kaum erwarten bis Yoko’s Windel erneuert war
und das Baby in ihrem Körbchen schlummerte, ich mich ein wenig um
Misaki kümmern konnte, ihr also eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen
konnte. Von reifen Pflaumen, von starken Baumstämmen, von sprudelnden
Quellen und dunklen Höhlen.

Vom neugierigen Höhlenforscher, der sich gaaaanz tief in die Grotten
verirrte und dann hektisch den Ausgang suchte aber statt dessen nur
einen rauen seltsamen Punkt fand. In seiner Verzweiflung nannte er
diesen Punkt den Geh-Punkt, denn ab da nahm alles seinen Gang.
Eindrucksvoll und nachdrücklich illustriert durch meinen Zeigefinger.
Nach dem ersten Höhepunkt ersetzt durch meinen stämmigeren
Höhlenforscher. Der illustrierte die Geschichte dann mit deutlich mehr
Nachdruck, er hämmerte die Handlung tief in den Unterleib hinein. Wie
ein Steinzeitmensch seine Malereien in die Höhlen meisselte. Genauso
steinzeitlich klangen die Laute aus Misaki’s Mund, wenn sie sich unter
meinem Körper wand, aufgespießt und hart gebumst.

Weswegen waren wir noch mal hier? Egal, erst mal Poppen. „Du Miky, die
Kleine schläft gerade.“ „Was willst du mir damit sagen?“ Ein direkter
Griff ins Gemächt und ein ruchvoller lasziver Blick dazu wirkte
Selbsterklärend. Also Poppen. „Du Miky, ich kann nicht einschlafen,
kannst du mich noch bisschen Entspannen?“ Lecken oder Poppen. „Aaach
Miky, ich bin noch so Müde. Kannst du meinen Kreislauf etwas in Schwung
bringen oder einen Kaffee kochen?“ Das wird dann ein Morgen-Quickie.

So ganz nebenbei, also Quasi als versehentliche Nebensache zum Bumsen
fanden wir auch unseren Zielort. Ohne Campingplatz, dafür mit einer
einsamen Tankstelle am Ortsrand und einem großzügigen Besitzer, der uns
den Platz hinter dem Gebäude nutzen ließ und mit Wasser samt Strom
versorgte, dazu mit reichlich Informationen über den Ort und die Leute.
Also das was ich vom Ort so mitbekam (neben dem ständig fordernden
Körper von Misaki) war wirklich Toll. Das Leben Preiswert, die
Lebensmittel Natürlich und Frisch, alle Grundstücke die wir uns ansahen
erschwinglich. Zumindest anscheinend für Misaki, nicht für mich.

Bald darauf der offizielle Umzug nach Neuseeland, wir hatten das Land
tatsächlich nicht mehr Verlassen, also der Umzug nur auf dem Papier und
im Kopf. Bei mir war die tatsächliche Umsiedlung nur ein Rucksack, den
ich eh von Anfang an dabei hatte. Bei Misaki ein paar große Koffer die
ihre Mum nachschickte, wir fingen also bei 0 an. Hatten nur uns Beide
und ein wundervolles Kind. Doch man wird überall auf der Welt mit
offenen Armen empfangen wenn man genügend Eigenkapital mitbringt. Ich
hatte keines. Aber in der Geschwindigkeit wie Visa, Arbeitserlaubnisse,
Gewerbescheine und Steuernummern verteilt wurden musste Misaki’s
Hintergrund wohl für den Staat lukrativ erscheinen.

Misaki kauft ein kleines neuwertiges Haus mit riesigem Garten und wir
gaben den Camper zurück. Sie lässt eine Halle von etwa 200m² aus
Sandwichpaneelen und mit Fensterfront zur Hauptstraße hin aufstellen,
so eine moderne Bausatzhalle. Unser neues Reich! Sozusagen Garage ins
Quadrat. Es gab eine kleine Feier nach Fertigstellung, dazu kamen viele
Nachbarn, Misaki’s Mom, unsere ersten flüchtigen Bekannten und ein paar
offizielle vom Sonda-Werk. Also der Verkaufsleiter vom Land und so und
noch ehemalige aus dem Team, die sich neugierig umsahen, sich
versuchten die künftige Nutzung der Halle vorzustellen.

Neuseeland ist von Japan nicht mehr so weit und Sonda-Leute sind Reisen
gewöhnt. Man sah ihnen an dass sie sich vielleicht auch mal einen
festen Arbeitsplatz gewünscht hätten, nicht immer nur das unstete und
hektische Vagabundenleben.

Misaki hatte sich von ihrer Mom eigens aus Japan ein winziges
Holzhäuschen mitbringen lassen, eine Art Miniatur-Pagode sozusagen.
Den Pflock hat sie eigenhändig in den Boden eingegraben, ich dachte
zuerst flapsig an ein Vogelhäuschen. Nein – es ist ein Geisterhaus! Da
können die Geister drin Wohnen und die lassen die Menschen im Haus dann
in Ruhe. Die Buddhisten sind absolut davon überzeugt. Wenn es hilft….
Ein Vogel jedenfalls hatte sich nie hinein verirrt.

Wir standen im künftigen Verkaufsraum, eine noch verpackte Theke,
Prospektständer und ein Schreibtisch mit Sonda-Emblemen standen schon
unmotiviert herum, hatte der Verkaufsleiter im Van mitgebracht. Dienten
für den Moment noch als Bar und Häppchen-Tisch. Misaki gab mir in einem
ruhigeren Augenblick ein Glas mit Orangensaft in die Hand, stieß mit
mir an.

„So Miky, ich habe mein Versprechen Gehalten, ab jetzt liegt es an dir!
Auf unser neues gemeinsames Leben! Mögen Aufregungen künftig nur noch
freudiger Natur sein.“

Mit dem letzten Satz spielte sie bestimmt auf unsere kurze Trennung an,
vielleicht etwas wie eine endgültige Entschuldigung. Ich wusste nicht
was ich Antworten sollte. Ich nahm sie einfach in den Arm und küsste
sie. Lange und innig. Bemerkte nicht ihre Mom, die mit Yoko am Arm
etwas seitlich zu uns stand und zufrieden lächelte.

Zäune sind in Neuseeland verpönt. Man grenzt sich nicht zu den Nachbarn
ab, jeder hilft noch jedem und jeder respektiert auch imaginäre
Grenzen. Wenn der Nachbar halt mal keine Zeit hat zum Rasenmähen und
man sitzt eh gerade auf dem Traktor, dann kurvt man eben paarmal um
dessen Haus mit herum. Dafür füttert der einem seine Hühner oder den
Hund wenn man mal nicht da ist. Leert den Briefkasten. Ohne Diskussion.
Aber ohne plausiblen Grund betritt man niemals ein fremdes Grundstück,
vor allem Nachts! Schrotflinten kauft man im Supermarkt, die Munition
dazu gibt’s neben dem Hundefutter. Das diszipliniert.

Wir wurden gut aufgenommen, als Laden und als Nachbarn. Die umliegenden
Einwohner begrüßten uns neugierig. Endlich mal wieder was los im Kaff.
Was zum tratschen. Ein junger hübscher Mann und eine etwas reifere
Asiatin, das spornt die Phantasie an. Meine ja auch immer.

An meinen ehemaligen Arbeitgeber habe ich dann noch ein offizielles
Entschuldigungsschreiben verfasst und kurz die Umstände erläutert. Als
Antwort schickten sie mir meinen Container und meine Zeugnisse. So fand
die teure 400-er von Misaki den Weg in unseren Ausstellungsraum, wurde
auf ein Podest an die Wand gehängt. Im Alltag fuhr ich wieder meinen
alten Roller, sowas hat hier kein Mensch. Misaki fuhr mit dem Kind
immer den Sonda-SUV. Und ich kam wieder zu etwas mehr Bekleidung und zu
meiner Vergangenheit.

Meine geliebten Hypersport-Streetbikes rückten in weite Ferne. Sowas
kauft hier auch kein Mensch. So freundete ich mich langsam an mit
Dirtbikes und Enduro’s, Misaki hatte damit mehr Erfahrung aus ihrer
Jugend, konnte sowas unentschlossenen Kunden immer recht eindrucksvoll
vorführen.

Ein klasse Anblick alleine schon wenn eine Frau mit kurzem Rock und
sommerlichem Top mit Flipflops auf ein Moped steigt, weil dann der Rock
zwangsläufig hochrutscht und viel Bein zeigt. Dem Vater das Kind in die
Hand drückt, einen astreinen Wheelie mit wehenden Haaren die ganze
Straße runter hinlegte als wäre es das leichteste der Welt. Mit einem
knackigen Stoppie vor’m Laden anhält, absteigt, das Baby nimmt und dem
wieder das Fläschchen reicht. Das hat die Jungs begeistert, spätestens
da kauften sie das gewünschte Moped.

Vor allem verkauften wir noch Quad’s und ATV, Wasserpumpen und
Stromaggregate, Rasenmäher. Alles OK solange man davon leben kann. Oder
Muss. Das geschenkte wertvolle Superbike ihres Vaters war immer noch in
der Kiste eingenagelt, stand in der hintersten Ecke der Werkstatt und
verstaubte. Ein Kompressor werkelte auf dem Deckel. Misaki machte
ernst.

Arbeitszeit 8-17 Uhr wurde Utopie. Trotzdem bekam ich von meiner Familie
noch genug mit bei einem Arbeitsweg von ganzen 32 yards. Wenn es mal
etwas ruhiger war konnte ich kurz zum Haus schlendern, eine
Funktürglocke ließ mich dann rechtzeitig in den Laden zurück eilen. Der
erste, schwierigste Schritt war tatsächlich geschafft. 90% davon
verdankte ich Misaki, die sich das nicht ein einziges Mal heraushängen
ließ.

Nach und nach in den nächsten Wochen sickerten allerlei Neuigkeiten bis
zu Uns durch. Misaki hatte doch noch viele Freunde im Werk. Dem Vater
wurde wie vereinbart ein Vertrag vom Werk angeboten über die weitere
kostenlose Unterstützung mit aller notwendigen Technik für zwei volle
Saison. Das ist nicht unerheblich: 8 komplette Motorräder, 8
Tauschmotoren und die Motorenüberholungen, alles in erster und bester
Qualität. Entwicklungsleistungen zur ständigen Verbesserung. Dazu
tonnenweise Abstimm- und Verschleißteile und elektronisches Equipment.
Einen lukrativen Reifenvertrag mit einem bewährten Lieferanten.

Nur fehlte ihm ein oder mehrere Top-Fahrer. Der Nachwuchs in den unteren
Rennklassen war Vielversprechend, brauchte aber noch Erfahrung. Mit
seinen eigenen Fahrern hätte er innerhalb Japan durchaus erfolgreich
fahren können. Horitake hatte einen anderen Anspruch: International,
Weltmeisterschaft. Gegen die traditionell starken Italiener oder
Spanier. Wohl auch deshalb hat er den Rennstall direkt an das Werk
verkauft, das Horitake-Team hörte auf als eigenständiges Team zu
Existieren. Die gesamte Infrastruktur diente als logistische Basis für
das neue werkseigene Engagement. Alle Mechaniker und mehrere
wesentliche Ingenieure wurden übernommen.

Eine große Kiste mit überzähligem Werkzeug und teurer elektronischer
Ausrüstung fiel für uns ab. Starthilfe! Der alte Horitake schien sich
langsam mit mir einzurichten. Wenn er mich schon nicht verhindern
konnte so wollte er wenigstens sein Enkelchen ernährt wissen. Besucht
hat er uns nie, nur mehrmals Misaki’s Mutter.

Die ist echt eine Liebe. Genau wie die Tochter. Woher Misaki ihr gutes
Aussehen hatte wurde Deutlich, wenn meine Frau mit 60 auch noch so toll
Aussieht…. Lecker! Ein Mechaniker aus dem alten Team ließ
durchsickern dass ihm der Reisestress zu groß geworden war, ob wir
nicht einen Job für ihn hätten im Warmen für seine alten Knochen…..?
Ein erfahrener Rennmechaniker! So kam ich zu meinem ersten
Angestellten. Eine der unermüdlichen Ameisen.

Sonst hatten wir anfangs nur Uns drei. Vor allem wir Eltern kümmerten
uns sehr um einander. Körperlich. Die alte Liebe war aufgeflammt als
wäre nie etwas dazwischen gewesen. Mit der Folge dass Misaki bald
wieder schwanger war. Sicher machte sie immer noch etwas Sport, jedoch
lange nicht mehr so excessiv wie zu Beginn unserer Zeit. Ihre kleine
Tochter hielt sie genug auf Trab. Erstaunlich wie Nahtlos Misaki auf
ihre neue Bestimmung umschwenken konnte, wie gewissenhaft sie auch
diese Rolle ausfüllen wollte. Sie wirkte dabei so Zufrieden – nein,
Glücklich!

Ihre harten Muskeln wandelten sich mit der Zeit in weiblich gerundete
Konturen. So schlank wie früher wurde sie nicht mehr. Aber alles war
ziemlich fest. Sie bekam auch wieder richtige Brüste. Keine Glocken,
aber deutlich erkennbare Höcker. Ein Push-Up hatte nun tatsächlich
etwas zum Anheben. Die Hormonumstellung ihres Körpers hatte wieder die
schon bekannten Auswirkungen auf meinen nächtlichen Schlaf, wenigstens
gab es jetzt einen Grund den man vorschieben konnte.

Die zweite Entbindung wurde eine Regelgeburt im örtlichen kleinen
Krankenhaus, ein ziemlicher Kampf mit Hilfe einer Hebamme und das arme
Kindchen sah die ersten Stunden doch etwas…. naja, zerknautscht aus.
Misaki ließ dann gleich unmittelbar nach der Geburt die Eileiter
trennen, wenn der Bauch und der Eingang dazu eh schon gedehnt waren.
Ihre seidigen schwarzen Haare reichten zu der Zeit schon wieder bis an
die Schulter, was ihre feminine Note betonte.

Für mich hatte das normale Gebären unbestrittene Vorteile. Endlich war
ihre Muschi so weit genug, dass man es etwas länger in ihr aushalten
konnte. Mit ihren erwachten Höckern konnte sie unsere zweite Tochter
fast vollständig Säugen. Und dem Vater ebenfalls große Freude damit
bereiten. Da sie zwar immer noch ein wenig Sport machte, aber lange
nicht mehr so extrem wie früher wurde ihre Figur etwas Weicher und
Rundlicher, sie bekam richtig erotische Konturen. Misaki wurde die
Vollfrau. Sie musste jetzt BH tragen. Das nutzte sie aus um ihre Titten
immer besonders schön zu Verpacken, die damit noch mehr zur Geltung zu
bringen.

Ihr wahres Alter sah man ihr immer noch nicht an, die meisten Nachbarn
oder Freunde schätzten uns höchstens 10 Jahre auseinander. Wenn sie
wüssten! Trotzdem bemerkte ich ganz subtil wie sich Misaki als Frau
immer mehr um mich als Mann bemühte. Hätte sie nicht müssen, ich liebe
sie über Alles! Dennoch beobachtete sie immer ganz genau wie ich mit
Kundinnen oder Nachbarinnen redete, besonders wenn diese in meine
Alterskategorie fielen.

Als erstes bemerkt man diese Sorge bei ihrer Bekleidung. Wurde es im
Winter etwas kühler (Naja, Neuseeland und kühler….) trug sie gerne
Strumpfhosen. Oder Strümpfe. So hauchzart dass diese Garantiert nicht
wärmten. Blusen einen Tick transparent, zumindest soviel dass man den
BH darunter erahnen konnte. Röcke nie zu kurz, aber stets genug Bein
zeigend. Mittlerweile reichten ihre Haare schon wieder über die
Schultern hinweg, ihre langen schlanken Fingernägel betonte sie gerne
durch schillernde metallische Farben. Ihre leicht bräunliche Hautnote
wurde durch die reichliche Sonne zur knackigen Bräune, deshalb
verzichtete sie sonst weitgehend auf Schminken.

In der Nacht bemühte sie sich dann auffallend oft besonders um ihren
jungen Miky. Als wollte sie mir etwas beweisen. Ich der kalendarisch
Jüngere, sie die körperlich Jugendlichere. Natürlich sah man ihr die
zwei Kinder etwas an, leichte Streifen am Bauch, weswegen sie nicht
mehr Bauchfrei ging, auch nicht im Freibad. Etwas „zerkaute“
Brustwarzen, woran ich vielleicht auch nicht ganz Unschuldig bin.

Sanfte rundliche Konturen am Körper, ein Magnet für forschende Hände.
Immer noch sorgsam Haarfrei gehalten, heute sehe ich das manchmal wie
sie mit einer Pinzette alles störende einfach ausrupft. Ich könnte
schon beim Zusehen zusammen zucken wenn sie direkt an den Schamlippen
mit einem Ruck alles mitsamt der Wurzel zieht. Mit dem Effekt dass sie
auch beim Schwitzen kaum Körpergeruch entwickelt und ihre Muschi mit
dem Mund ein aufregendes Erlebnis bleibt.

Als Ganzes nicht mehr diese strahlende Schönheit wie damals in
Deutschland. Aber immer noch eine durch und durch attraktive Frau mit
Ausstrahlung. Erotische Ausstrahlung! Ihre wissenden Blicke, ihre
lasziven Gesten wenn sie wollte, das zielgerichtete betonen ihres
Körpers. Sinnlichkeit. Einem charmanten Lächeln. Ein schelmischer
Gesichtsausdruck. Die charakterlich gefestigte Sicherheit einer
erfahrenen selbstbewussten Frau.

Sie hatte im Leben wahrlich etwas erlebt, sie musste nicht krampfhaft
etwas nachholen oder vermeintlichen Verzicht beklagen. Misaki ruht in
sich und lässt mich daran Teilhaben, gibt mir stets das Gefühl ein
bedeutender Teil von ihr zu sein. Kann mit anderen Männern so
Unkompliziert und Kumpelhaft umgehen ohne dass es Missverstanden wurde.

Das Bumsen hat sich mit der Zeit gewandelt. Nicht mehr das a****lische
triebhafte Karnickeln wie die ersten Jahre. Ich halte heute länger
durch. Aus männlicher Erfahrung und wegen einem weiteren Unterleib
meiner Frau. Aus Masse wurde Klasse. Lang anhaltende Liebesspiele.
Endloses gefühlvolles Ficken. Das macht auch sehr viel mehr Spaß wenn
man nicht permanent Angst haben muss zu Früh zu kommen. Wenn man im
Gegenteil dazu zum Schluß noch einen Endspurt hinlegen muß um
ausreichend Reize für beide zu Erzeugen.

Beim Lecken konnte ich die schmierige Pflaume leichter offen halten, mir
kam vor dass sich ihre Clit auch etwas prägnanter darstellte. Die
Schamlippen bekamen über die Jahre dunklere Ränder, was den Kontrast
zum hellrosa Inneren stark betonte.

Ihr Geruch und Geschmack des Mösensaftes hat sich etwas verändert, wie
ein guter Wein der über die Jahre gereift ist. Mit zwei Kindern hat man
nicht mehr soviel Zeit füreinander, weswegen man die wenigen Stunden
besser Nutzt. Obwohl Arbeit und Zuhause räumlich so nah beieinander
lagen war ich durch gestiegene Kundenzahlen ziemlich eingespannt. Wir
lebten definitiv gut von meinem Einkommen, nicht mehr von Misaki’s
Erspartem. Ich hatte deshalb manchmal den Verdacht dass ihre Achtung
vor mir als Mann dadurch etwas gefestigt schien. Ihr Vertrauen in mich
war Gerechtfertigt. Wobei ich gestehen muss ich wurde nur zu dem was
ich bin wegen Misaki und ihrem motivierenden Vertrauen.

Und trotz Allem hatte sie das Bedürfnis sich um mich als Mann noch
bemühen zu wollen. Das schmeichelt. Eine Frau die leicht die Hälfte der
männlichen Bevölkerung der Kleinstadt haben könnte bemüht sich um mich.
Kaschiert Nachts ihre nicht Nennenswerten körperlichen „Makel“ und die
paar Narben aus der Zeit als Rennfahrerin sorgsam mit traumhafter
Nachtwäsche. Hauchzarte transparente Stoffe, manchmal stark formende
Corsagen. Dazu im Bett hohe Absätze die dann immer seitlich meine Beine
dabei so zerkratzen wenn sie mich Ritt. Alleine das schon Aufregend zu
erforschen. Gibt mir immer noch das Gefühl „Ihr Mann des Lebens“ zu
sein. Manchmal wird mir das schon unheimlich wie viel Glück ich doch
habe.

Denke oft daran wie weit unten ich schon war, wie knapp es manchmal
hergehen kann und zwei Menschen verpassen sich. Man darf nie Vergessen
wie vergänglich Glück auch sein kann und von welchen Zufällen das Leben
abhängt. Buddhisten Glauben an Charma und das was für einen bestimmt
wird.

Von Dad hörte ich nie wieder etwas. Die Kumpels gingen nacheinander
manche zum Militär, manche an den Traualtar, dann verloren sich langsam
die Spuren in die alte Heimat. Sogar Franz fand den Gerüchten nach
wieder eine Frau, eine kleine hübsche zierliche Japanerin. Wo die
beiden heute leben weiß ich nicht. Keine Ahnung was der alte Horitake
damit zu tun hatte. Wir sind jedenfalls jetzt hier fest verwurzelt.
Sozial und Geschäftlich. Meine Töchter wachsen mit Englisch als
Muttersprache auf. Und hoffentlich bleibt jetzt alles so wie es ist.

The End!

Nachwort in eigener Sache: Die Geschichte könnte hier jetzt versöhnlich
Enden.

In der ersten Auflage der Geschichte bekam ich damals viele nette
Zuschriften, vor allem wegen dem traurigen und abrupten Ende der Story,
die Leser wollten eine Fortsetzung. Aber auch viel ernsthafte Kritik:
Ich hätte Sachen beschrieben von denen ich keine Ahnung hätte, hätte
über Halbwahrheiten berichtet, habe technisch keinen Schimmer.

Es handelt sich bei obigem Geschreibsel nur um eine Geschichte, keinen
Bericht oder gar eine Diplomarbeit. Eine Geschichte soll seicht
Unterhalten, in unserem Fall in erster Linie ein erotischer
Zeitvertreib sein. Nicht mehr und nicht weniger. Die Handlung ist
absolut fiktiv, erfunden, soll dazu derart gestaltet sein um einen
geeigneten Rahmen zu Bilden. Sie ist manchmal an die Realität
angelehnt, oft erträumt, führt immer in eine Scheinwelt.

Kein Leser will reale Geschichten. Von alten fetten hässlichen
kränkelnden Weibern, die dir mit ihrem Anwalt nach der Scheidung auch
noch den allerletzten Groschen und Funken Lebensfreude rauspressen.
Oder vom hocherotischen Finanzamt, wo dir beim Erhalt des
Steuerbescheids voll einer Abgeht. Sie wollen lieber von einer heilen
Welt träumen, Hoffnung für ihr Leben schöpfen. Wollen von den zart
bestrumpften und hoch bestöckelten Beinen unter dem Schreibtisch des
Fräuleins vom Amt illusionieren.

Endlose technische Beschreibungen ins Detail hinein wird einen technisch
weniger Interessierten Leser langweilen. Es sollten Menschen (und auch
deren schöne Körper) im Mittelpunkt stehen.

Für die Interessierten unter Euch jedoch kann ich hier im Anschluss
außerhalb der eigentlichen Handlung ergänzend dazu technische Details
aus der Rahmenhandlung ausführen. Jeder kann nun selber entscheiden ob
ihn das Interessiert.

In der Geschichte geht es viel um Rennmotoren. Ich selber hatte in
grauer Vorzeit sehr intensiv damit zu Tun, verdiente eine Zeit meinen
Lebensunterhalt damit bis ich aus anderen Gründen umsatteln musste.
Meine Hauptaufgabe waren u.a. Sportmotoren für einen Franzosen und
Zweitakt-Sportmotoren für Motocross und Kart. Speziell Kurbelwellen. In
der Halle wurden auch andere Viertaktmotoren für den Wettbewerbsbetrieb
Revidiert, Fertigungsmaschinen müssen ausgelastet werden. So habe ich
also einen sicherlich begrenzten Einblick in diese Welt, jedoch einen
Authentischen.

Ganz konkrete Details kann ich nicht geben, da sich die Rennserien
untereinander stark unterscheiden, in den jeweiligen Landesverbänden
und einzelnen Veranstaltungsjahren die Regularien stark abgewandelt
werden, die technische Entwicklung jedes Jahr extrem Voranschreitet.
Aber ich kann einen guten globalen Überblick liefern.

Ich wurde in den Kommentaren mehrmals danach gefragt, möchte hier gerne
den Unterschied von Serien- zu Rennmotoren erklären, auch wenn das
nicht mit drei Sätzen abzuhandeln ist. Für Euch, die netten Leser mache
ich mir sehr gerne diese Arbeit und freue mich über konstruktive
Kommentare. Für meine wenigen höchst unfreundlichen Kritiker mache ich
diese Arbeit auch um zu zeigen dass die Geschichte eine grundsätzlich
tragfähige Basis hat.

Also:

Eine Firma muss Geld verdienen für die Aktionäre und den Chef. Manche
Firmen verkaufen Dienstleistungen oder Konsumgüter, unsere Firma in der
Geschichte verkauft Fahrzeuge.

Konstrukteure haben nun die Aufgabe ein gestecktes Ziel oder Erwartungen
eines Kunden mit möglichst einfachen=billigen Mitteln zu Erfüllen und
ihn damit zu Bewegen das Produkt für möglichst viel Geld in möglichst
hohen Stückzahlen zu Erwerben. Das ist ein Serienprodukt und unterliegt
einem enormen Kostendruck, die Kosten sind das allererste
Entwicklungsziel. Dazu braucht es eine technische Basis und Image mit
Status um die Marke herum, damit der Käufer ein gutes Gefühl mit
erwirbt. Ein Hersteller muss sich Präsentieren.

Motorräder sollen sportlichen Flair vermitteln. Irgendwann kommt der
Zeitpunkt wo ein toller Prospekt nicht mehr reicht. Ein Image muss
hergeleitet werden, ein Hersteller muss Eier beweisen und sich im
Wettbewerb mit den Konkurrenten messen. Das nennt man Rennsport und ist
im Grunde eine Form der Werbung.

Im Rennsport gelten daher eigene Regeln. Es geht nur noch darum sich zu
Produzieren, einen Mytos zu Bilden, eine gigantische Show zu Bieten.
Sich einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerber zu verschaffen in dem man
Regeln möglichst kreativ auslegt. Koste es was es wolle. Auf wessen
Kosten auch immer. Auf den zweiten Blick ist dazu auch eine gewisse
technische Grundlage erforderlich. Man will ja schneller sein als der
Andere.

Motorradrennen auf der Straße werden in höchst verschiedenen Kategorien
ausgefahren mit sehr unterschiedlichen technischen Regularien, die
Geschichte handelt von der klassischen Rundstrecke.

Aus internationaler Sicht kennt man heute die Königsklassen, diese
werden nach Hubraum unterschieden: MotoGP(=1000cc), Moto2(=600cc) und
Moto3(=250cc). Das sind nicht ganz so stark reglementierte reine
Sportprototypen, die in sehr kleinen Auflagen oft in Handarbeit
hergestellt werden. Extrem Hochgezüchtet, extrem Kompromisslos nur für
diesen einen engen, genau definierten Einsatzzweck hin optimiert. Die
sind sehr Leicht aus edlen Materialien, deshalb unglaublich Teuer im
Unterhalt, unglaublich Anspruchsvoll im Abstimmen der Technik auf den
Anwendungsfall.

Auch wenn es inzwischen zaghafte Versuche zur Kostenbegrenzung gibt über
einheitliche Steuergeräte. Eine gewisse Leistungsbegrenzung gibt es nur
noch über den limitierten Spritverbrauch über eine Renndistanz.
Manchmal auch über Drehzahllimits. Wenig aussagekräftig für den Alltag
dienen diese Motorräder vor allem zur Imagebildung. Vielleicht noch zur
Forschung.

Hersteller wollen aber auch ihre Serienprodukte bewerben. Ein
Serienmotorrad muss im Gegensatz zum Rennmotorrad in einem sehr breiten
Bereich funktionieren, auch im Alltag bestehen können. Bei -10° noch
zuverlässig starten, einen Beifahrer tragen, Urlaubsgepäck an die
Nordsee befördern, vor der Eisdiele Posen, ein Mädchen beeindrucken.
Das Motorrad bekommt eine Strassenzulassung und wird dafür auch einen
Nachweis der Betriebsfestigkeit leisten. Es soll einen Stau am Brenner
bei 42° ebenso aushalten wie eine halbe Stunde Vollgas auf der
Autobahn. Ein Aluminiumrahmen darf auch nach 150.ooo km und 20 Jahren
hinter der Garage im Freien keine Risse zeigen. Dazu muss es sich
möglichst billig herstellen lassen. Bei einer Serie von 10.ooo
Motorrädern macht eine Einsparung von z.B. nur 40€ pro Bike eine
beträchtliche Summe.

Daher entstanden u.a. die Rennserien Superbike(750-1200cc) und
Supersport(600-750cc). Das sind schon ziemlich seriennahe Motorräder
fast aus dem Verkaufsraum des Händlers. Aber eben nur Fast. Sie
unterscheiden sich sehr deutlich im Hubraum je nach Zylinderanzahl, um
eine gewisse Vergleichbarkeit zu Gewährleisten. Werden teilweise durch
limitierte Airrestriktoren im Ansaugtrakt eingebremst wenn sich ein
Motorenkonzept prinzipbedingt als Haushoch überlegen abzuzeichnen
scheint. Sie dürfen nur Bremsscheiben aus Stahl benutzen. So können
sich Fans und Kunden mit „Ihrem“ Modell identifizieren.

Für eine Rennzulassung muss dazu eine bestimmte Stückzahl des
Serienmotorrades gebaut werden. Es sind für den Rennbetrieb nur wenige
Verbesserungen erlaubt. Will also ein Hersteller für das Rennen eine
bessere Basis haben so muss er das Serienmotorrad hochwertiger
konstruieren. Das führte in den vergangenen Jahren zu einer
unglaublichen Leistungsexplosion auf zivilen Straßen. Verkappte
Race-Bike’s tragen plötzlich Nummernschilder. Mit fatalen Folgen in den
Unfallstatistiken.

Mit den obigen Klassen werden Sprintrennen gefahren, so ganz grob über
3/4 bis 1 1/2 Stunden, je nach Streckenlänge und Rundenzahl.

Daneben gibt es einen eher Nischenbereich, den Endurance-Sport wo 8-
oder 24 Stundenrennen als Team ausgetragen werden, diese müssen auf
Serienmotorrädern basieren. Also wieder ähnlich den Superbikes.

Eine weitere Besonderheit waren während meiner aktiven Zeit damals die
400-er im japanischen Binnenmarkt. Aufgrund einer besonderen
Führerscheinregelung wurde der Markt überwiegend in sehr hohen
Stückzahlen mit diesen Motorrädern gefüttert. Um dem Kunden trotzdem
eine hohe Motorleistung zu Bieten fanden technisch sehr aufwändige
Konzepte zwischen die Räder. Auch die Rennen wurden in Japan also in
dieser prestigeträchtigen Klasse ausgetragen. Mit einem unglaublichen
finanziellen und technischen Aufwand.

Da wurde teilweise mit 6- und 8-Ventil Zylinderköpfen experimentiert um
die Kanalflächen zu Vergrößern und den Gaswechsel zu beschleunigen. Die
Zylinderbohrungen wurden Oval um die Ventilbänke zu Beherbergen. Das
kann dann nicht mehr Gehont (=Feinbearbeitung der fertigen
Zylinderlauffläche) werden sondern muss Erodiert (Funkenabrasives
Abtragen) werden. Honen = 40 Sekunden pro Zylinder Maschinenlaufzeit.
Erodieren 1-2 Stunden. Die Maschinenstunde kostet vielleicht 90-140€.
Pro Zylinder jeweils!

Diese 400-er Motoren waren technische Leckerbissen, ein einziges großes
Loch für Flüssigkeiten und Gasströme. Und für Geld. Exorbitante
Drehzahlen wurden erreicht und die Mechaniker waren Uhrmacher. Die
Fahrleistungen standen den großen Motorrädern kaum nach. In Europa
haben sich eher die größeren Hubraumklassen durchgesetzt, das war
preiswerter zu betreiben.

Ein Motorrad, Fahrer oder Team ist nicht zwangsläufig auf eine Rennserie
festgelegt, oft können die Maschinen mit kleinen Anpassungen auf ein
anderes Reglement anders eingesetzt werden. Also ein Superbike kann in
die MotoGP hoch rutschen, wenn sich der Fahrer qualifizieren kann. Oder
eine Supersport bestreitet mit Lichtanlage ein Langstreckenrennen.
Besonders im Amateur- und Hobbybereich wird das oft praktiziert, für
Spitzenergebnisse ist jedoch eine gewisse Spezialisierung erforderlich.
Manchmal bestreitet ein Fahrer auch zwei Rennserien.

Wenn jetzt also alle tatsächlich das gleiche Material fahren würden dann
könnte man sich ja kaum noch hervortun. Jetzt kommt also der Fahrer und
sein Talent ins Spiel oder die Kreativität das Reglement möglichst zu
seinen Gunsten etwas zu Strecken – habe ich mal so gehört….. Ich
behaupte jetzt nicht dass es gemacht wird oder was gemacht wird, ich
zähle hier nur die rein theoretischen Möglichkeiten auf. Was man in der
Mittagspause in der Werkstatt so aufgeschnappt hat…..

Bei jedem Rennen gibt es eine technische Abnahme wo das Motorrad mit dem
Reglement verglichen wird. Je teurer die Rennserie umso mehr Aufwand
wird betrieben um Schummeln vorzubeugen. Teilweise sogar durch Siegel
oder Verplombung. Bei Amateurrennen sind die Möglichkeiten zur
Kontrolle oft nur sehr eingeschränkt vorhanden, gerade hier soll
angeblich mangelndes Fahrertalent durch findige Basteleien angeglichen
werden. Erst wenn ein Fahrzeug durch extremes hervorstechen bei der
Leistung auffällt wird nach dem Rennen ein Motor geöffnet.

Ein Serienmotor muss also muss in erster Linie Billig sein, schnell vom
Band laufen. Dabei eine geforderte Spezifikation einhalten. Für einen
Serienmotor ist für die Zulassung in der Regel eine Leistungsstreuung
von +/- 5% normal, absolut also 10% von der schwächsten zur stärksten
Maschine die vom Band fällt. Wer die Fertigungsprozesse im Maschinenbau
kennt wird anerkennen dass dies eigentlich garnicht so schlecht ist.
Nach der Roboter-Montage kommt ein Motor auf den Prüfstand wo er auf
Soll-Leistung geprüft wird bevor er ins Fahrgestell verbaut wird.

Ein Vierzylinder Motor besteht aus mehr als 700 einzelnen Bauteilen, die
alle einer Herstellungstoleranz unterworfen sind. Alles nur im 1/1oo
und 1/10 Bereich. Bei manchen Bauteilen wie z.B. Kolben wirken sich
Toleranzen besonders stark aus oder bei Dichtungen, welche Kanäle
verbinden und zueinander abdichten. Passen diese Toleranzen zufällig
alle gut zusammen entsteht ein gut gehender Motor. Anders herum eine
Krücke, die trotzdem noch den Spezifikationen entspricht und verkauft
wird.

Ein Hersteller weiß das natürlich. Wenn er jetzt Rennen fahren will oder
ein Motorrad für einen Test bei einer Zeitschrift zur Verfügung stellt,
was meinst du nimmt er für einen Motor? Was meinst du welche Motoren
gehen dann in den regulären Verkauf?

Wir wollen jetzt also z.B. ein Superbike-Rennen bestreiten, erhoffen
unser Markenlogo auf vielen Minuten in den Fernsehkameras und wünschen
uns deshalb einen besonders gut gehenden Motor. Dazu muss er möglichst
lange seine Spitzenleistung bringen und zuverlässig halten. Käme da
nicht ein Hersteller vielleicht auf den Gedanken diesen
Selektierungsprozess noch weiter auf die Spitze zu treiben? Die
Toleranzen sogar schon vor der Montage eines Motors gezielt zu
Minimieren? Wenn ein Motor im Alltag nicht ganz die Zuverlässigkeit
erreicht verdient erst mal der Händler in Form von Wartungs- und
Reparaturkosten daran. Das kann durchaus gewollt sein.

Besondere Killer für Motoren sind Vibrationen und Schwingungen, weil
diese je nach der Ursache bei der Belastung ins Quadrat oder sogar im
Kubik in die Berechnung eingehen. Fangen wir also bei den
leistungsbestimmenden Bauteilen an, den Beweglichen.

Sagen wir mal irgendein Kolben wiegt etwa 400 Gramm. +/- 2%, das ist
ziemlich gut! Der leichteste Kolben hat jetzt also 392 Gramm, der
schwerste 408 Gramm. Sein Durchmesser ist extrem genau Toleriert mit
nur 1/100mm, sein gewolltes Laufspiel in der Laufbüchse liegt im Mittel
oft bei 4/100mm. Ein Hundertstel Abweichung im Laufspiel sind aber
schon 25%.

Ein Kolben ist auch nicht rund, sondern Übertrieben gesehen Oval und
Konisch in kaltem Zustand. Er dehnt sich im Betrieb mit der Temperatur
aus, ein guter Konstrukteur berechnet jetzt genau welche Vormaße
gefertigt werden müssen damit im warmen Betrieb das Sollmaß erreicht
wird. Jetzt weisst du auch warum im Alltag ein langsames Warmfahren
notwendig ist.

Dreht nun unsere fiktive 4 Zylinder-Kurbelwelle mit ungünstigen
Toleranzen im Betrieb mit sagen wir 14.ooo Umdrehungen bekommt die
Kurbelwelle vielleicht bei Zylinder 1 einen 10% stärkeren
Antriebsimpuls als bei Zylinder 4, die Kurbelwelle wird übertrieben
gesehen also ständig „angeschoben“ und „abgebremst“. Das sind
sogenannte Torsionsschwingungen. Unser Serienmotor ist dafür
konstruiert und hält das erstmal aus.

Unser Speed-Junkie jedoch will mehr Power. Howhowhow…. Grüße an Tim
Taylor! Dreht jetzt plötzlich 16.ooo Umdrehungen. Vermuten wir mal dass
diese Belastung exponential steigt oder auch im Quadrat eingeht
bedeutet es faktisch immer noch dass in etwa die doppelte Belastung
eine 4-fache Wirkung im Material erzielen kann. Es werden wegen den
Serientoleranzen großzügige Reserven vom Konstrukteur eingeplant. Diese
stillen Reserven werden beim Tuning aber wieder Schrittweise der
gesteigerten Leistung geopfert. Kurz: Ein unselektiertes Bauteil hält
bei 14.ooo Touren noch klaglos, kann bei 16.ooo spektakulär versagen
oder sehr viel Spaß bereiten. Ein Tuner minimiert also Toleranzen und
Risiken.

Im Maschinenbau wird heute alles CNC gefertigt, das heisst auf
computergesteuerten Maschinen. Ebenso ist die Kontrolle dieser
Maschinen automatisiert, es gibt Messmaschinen. Da laufen nun also von
unseren angenommenen 10.ooo Motorrädern 40.ooo+ Kolben durch. Diese
Messmaschinen selektieren automatisch in Toleranzgruppen vor. Braucht
man es für Rennen etwas genauer wird händisch nachgemessen.

Da werden für einen Rennmotor dann schon mal komplett vormontierte
Kurbeltriebe dynamisch auf speziellen Wuchtbänken auf ein halbes Gramm
genau gewuchtet, ein unglaublich zeitraubender Vorgang, eine teure
Vorrichtung. Weil bei jeder kleinen Änderung alle anderen Parameter
erneut nachjustiert werden. Das zahlt kein normaler Kunde, sein Motor
entsteht deshalb in Toleranzgruppen. Die einzelnen Hersteller
unterscheiden sich nun im Aufwand diese Toleranzen zu Minimieren.
Daraus wird der Qualitätsbegriff definiert.

So werden nur für den Renneinsatz dann Gussteile gewogen und geröntgt.
Pleulstangen sortiert, besonders gerade Kurbelwellen nach dem
Schmiedeprozess in die ganz die neue Schleifmaschine eingelegt, die mit
dem klimatisierten Kühlmittelbehälter. Egal welches Bauteil man in die
Hand nimmt alles ist Ausgelesen und nochmal Handverlesen.

Dichtungen werden händisch beim Montieren mit einem Chirurgenmesser nach
geschnitten damit nur ja nichts den effektiven Kanalquerschnitt
einengt. Es wird ein Zylinderkopf ausgesucht, der aus einer neuen
Gußform herauskommt und noch ganz glatte Wandungen in den Kanälen hat.
Böse Zungen behaupten dass sogar extra Motorblöcke und Zylinderköpfe
gegossen werden mit einer optimierten, teureren Materialmischung. Ist
ja kein Problem, dem Mann an der Maschine eine Gitterbox mit anderen
Rohbarren daneben stellen….

Eine gegossene Alulegierung hat typischerweise eine Festigkeit von
180-375 N/mm² je nach Legierung und Verarbeitungsmethode. Es gibt jetzt
aber Aluminium-Knetlegierungen die bringen eine Festigkeit von
550N/mm², ähnlich wie Stahl. Man munkelte vor ein paar Jahren dass ein
Hersteller Motorengehäuse aus dem vollen gefräst hat. Natürlich mit
dünneren definierteren Wandstärken = Gewichtsersparnis. Trotzdem mit
höherer Festigkeit. Gewinde tragen plötzlich höhere Zugspannungen,
Vibrationen werden dauerhafter Absorbiert. Um die Bearbeitungsspuren zu
kaschieren wird mit Stahlkies Sandgestrahlt. Optisch wieder ein
Gußteil. Zumindest diesen Sachen hat man heute mit Mindestgewichten
einen Riegel vorgeschoben. Aber wer lässt einen Motor ausbauen zum
nachwiegen? Das passiert nur bei einem Grand Prix.

Denn auch wenn es Mindestgewichte gibt (manchmal mit – manchmal ohne
Fahrer) wird im Rennsport grundsätzlich so leicht wie Möglich gebaut.
Das gesparte Gewicht in Form von Ballast an strategisch günstigen
Stellen angebracht, so knapp als möglich über dem Limit. „Warst du
heute schon Kacken? Dann nimm eine Platte weniger!“

Ein anderer Hersteller hatte damals in den Zeiten von BOT (=Battle of
Twins) eigens die Motorengehäuse seiner Boxermotoren von 180°
Zylinderwinkel auf 170° umgefräst um die Bodenfreiheit in Schräglage zu
verbessern. Das war laut Reglement legal, beschreibt aber mit welch
ungeheurem Aufwand die Hersteller diesen Sport betrieben.

Weiter mit unserem speziellen Motor von Oben: Dieser wird jetzt jetzt um
den Zufall ganz auszuschalten gezielt zusammengebaut. Nicht von einem
Roboter oder Automaten, sondern von einem hochqualifizierten
Facharbeiter mit Fingerspitzengefühl. Da mit einer Feile nochmal
liebevoll nachgezogen, dort sorgsam entgraten, eine Bohrung mit
Preßluft ausblasen, Schraubengewinde vor dem Einsetzen mit Öl oder
Sicherungskleber eingepinselt für gleiche Drehmomente=weniger
Spannungen im Gehäuse. Oder er lässt vom Zylinderkopf an der
Dichtfläche nochmal 1/10 nachplanen, damit er auch ganz genau an der
zulässigen Obergrenze der Kompression ist.

Ein besonderes Beispiel sind Ventilfedern. Durch den Herstellungsprozeß
als Schüttgut im Härteofen sind die Toleranzen hier nochmal deutlich
höher, hier gelten +/- 10% als Normal. Für den Rennbetrieb eher
suboptimal. Sind die Ventilfedern zu Weich fangen Ventile bei hohen
Drehzahlen an zu Flattern, das zerstört den Motor wenn die Ventilteller
auf den Kolbenboden aufsetzen. Sind sie zu Hart steigt die interne
Reibung an den Nocken der Nockenwelle, damit der Verschleiß und es
zehrt Leistung. Eine Ventilfeder kostet in der Großserie in der
Herstellung etwa 40 cent.

Diese werden nun in einer speziellen Vorrichtung vermessen, auf
Federhärte und Federkennlinie verglichen, gezielt für die Anwendung
ausgesucht. Danach hat dieser Pfennigartikel einen Wert im Satz von
16stk. über 90€.

Dieser Motor gilt laut Reglement immer noch als Serienmotor, es ist ihm
rein garnichts äußerlich anzusehen. Er passt in jeden Serienrahmen. Auf
dem Prüfstand bringt er 10-20% mehr Leistung! Eine Welt. Kein Betrug!
Die anderen Teile wandern in die Serienproduktion. Dazu Vibriert unser
Spezialmotor kaum noch, er läuft weich wie eine Turbine. Dadurch sinken
die Belastungen auf die Peripherie-Bauteile und den Rahmen. Plötzlich
brauche ich keine M12 Bolzen mehr für die Verankerung im Rahmen, es
reichen M10 Schrauben. Den Zwischenraum füllt man mit Excenterbuchsen.
Die Schrauben sind minimal leichter und der Motor hängt bei Bedarf 2mm
niedriger oder höher im Rahmen. Gewicht gespart und Schwerpunkt
optimiert.

Der Motor muß nicht mehr in Gummi gelagert werden sondern wird direkt im
Rahmen verschraubt, kann also fortan im Fahrgestell mittragen. Hier 1%,
da 0,5%. Du stehst auf dem zweiten Startplatz. Der vor dir war nur 0,1
Sekunden schneller……

Von einem anderen Amateur (nennen wir ihn hier bei seinem offiziellen
Spitznamen: Jugobetrugo) aus dem Motocross-Bereich hörte man eine
andere Geschichte: In der Jugend werden u.a. 85cc Motoren gefahren. In
irgendeinem Land (ich glaube es war England) fährt die Jugend 100cc.
Das sind bei gleicher Auslegung der Steuerzeiten etwa 10% mehr
Spitzenleistung und deutlich mehr Drehmoment. Diese Zylinder passten
auf den jeweils anderen Motorblock.

Jetzt steht aber außen auf dem Zylinder der Hubraum drauf. Unser
findiger Bastler hat nun etwas Trennmittel auf den Anguss gepinselt und
mit einer Epoxid-Kunststoffmasse einen Abdruck genommen. Aus dem
grossen Zylinder hat er die Hubraumangabe heraus geschliffen und damit
einen haftfähigen Untergrund geschaffen. Danach pinselte er seinen
Abdruck mit Trennmittel ein und klebte mit der Kunststoffmasse die
kleine Hubraumangabe auf den grossen Zylinder. Mattschwarz drüber
lackiert, das sieht kein Mensch. Man hörte es vielleicht wenn man es
wusste. Man kann es leicht nachmessen wenn man den Zylinder öffnet.
Sein Junior fuhr 2 Jahre unentdeckt die Rennserie mit auf vorderen
Rängen, dann wechselte er in die 125-er. Auf den hinteren Rängen.

Diese Motoren haben jetzt alle einen Verschleiß, ganz besonders
Rennmotoren. Die werden nicht weg geworfen sondern revidiert. Da wird
dann zum Beispiel aus der Zylinderlaufbahn 25/100mm heraus geschliffen
und ein größerer Übermass-Kolben eingesetzt, bis zu 4 mal. Das ist im
Alltag gängige Praxis. In manchen Reglements ist das ausdrücklich
gestattet. 1mm mehr Bohrung macht je nach Hub und Zylinderzahl auch
schon etwas Hubraum aus. Ratet also mal wer noch mit der
Standard-Bohrung ins Rennen ging?

Dieser Motor verschleißt aber dennoch. Jetzt möchte der clevere
Hobby-Racer aber nicht sofort seinen wertvollen bearbeiteten Motorblock
wegwerfen. Die Industrie hat da jetzt praktische Beschichtungen
erfunden. Da werden winzigste superharte Silizium-Karbid Partikel
galvanisch in eine Nickelschicht eingebettet. Wenige 1/10mm stark. Das
Zeugs ist so Schweinehart dass es nur noch mit Diamanthonleisten
überhaupt noch bearbeitet werden kann. Nebenbei verringert es die
Reibung und der Ölfilm wird besser gehalten. Man muss schon sehr genau
hinsehen. Hält bis zu 5 neue Kolben ohne Nacharbeit in Folge aus…..

Im Grand Prix Rennsport ist Leistung eigentlich kein Thema mehr. Es ist
so reichlich davon Vorhanden dass man einen anderen Weg geht. Motoren
werden von der Charakteristik her auf den jeweiligen Fahrer
maßgeschneidet. Motoren müssen „Fahrbar“ sein und Leistung in einem
möglichst weiten Drehzahlbereich zur Verfügung stellen. Der Motor darf
den Reiter auch bei Regen nicht vom Bock werfen.

Der eine Fahrer bevorzugt sehr tiefe Schräglagen (weil er es einfach
kann), braucht einen Motor der weicher und kontrollierbarer Einsetzt
und sauber am Gas hängt. Der andere ist der digitale Fahrer. O oder 1.
Eine Kurve ist nur eine Verbindung von Geraden. Der will einen
aggressiven Motor der sauber ausdreht. Das alles kann man heute schon
recht gezielt mechanisch hinein entwickeln und über die Steuergeräte
der Einspritzung einprogrammieren. Auch so wird man schnell.

So kann man jedes beliebige Glied in dieser Kette auf den Prüfstand
stellen. Im Regelment z.B. steht tankstellenübliches Benzin. Dort gibt
es Supersowieso…. Damit würden die Rennmotoren im Prinzip auch
laufen, wenn auch nicht lange. Eine wesentliche Kenngröße bei Benzin
ist seine Beständigkeit gegen unerwünschte Eigenzündung oder
Glühzündungen an Verbrennungsrückständen im Brennraum.

Dieses wird ausgedrückt mit einer Oktanzahl. Benzin wird in Millionen
Litern hergestellt, auch da gibt es Toleranzen. Weil Rennmotoren auf
das allerletzte ausgereizt werden ist jedoch eine beständig hohe
Qualität notwendig. Im Alltag merkst du das nicht in deinem Golf, wenn
du mit 130 Sachen im fünften über die Autobahn fährst ist es dem Motor
völlig egal ob er mit E10, 95 oder 98 Oktan gefüttert wird. Genauso bei
einem Rennmotorrad, wenn es mit 70% Leistung von einem Hobbyfahrer
betrieben wird.

Anders sieht es aus bei maximaler Vollast. Und genau da bewegen sich
Rennmotoren gewollt häufig. Erwischt man jetzt einen Sprit aus dem
unteren Toleranzbereich war es das. Es kommt zum berüchtigten
„Klingeln“ oder „Klopfen“, der Motor klingt wie ein Diesel. Das heisst
das Benzin-Luftgemisch entzündet sich vor dem gewünschten Zeitpunkt,
wenn der Kolben noch zu weit vor dem oberen Totpunkt entfernt ist.
Dabei entstehen eklatante Druckspitzen im Motor. Kolbenböden werden
regelrecht Durchgeblasen und Motorlager pulverisiert. Nicht lange, nach
wenigen Sekunden ist Ruhe. Du tankst aus der Zapfsäule. Das Rennteam
aus einem großen Blechfass, dessen Deckel versiegelt war. Warum wohl?

Später wollte man der Leistungsexplosion im Sport begegnen. Eine erste
Maßnahme war Spritmengenregulierung, der Sinn dahinter: Weniger Sprit,
weniger Leistung zum Abrufen. Der erste Schritt findiger Teams dagegen
damals war Tiefkühlen. Das Volumen war in Litern vorgeschrieben. Jetzt
hat man den Sprit Tiefgekühlt, die Dichte steigt, man bekommt mehr
Benzin in den Tank. Nicht viel, aber es kann den kleinen Unterschied
ausmachen. Warum wurde jetzt vor dem Start der eine oder andere Fahrer
immer furchtbar nervös wenn sich der Mann an der Flagge besonders Zeit
ließ? Die Sonne von oben und der Motor von unten Heizte? Man geht
deshalb heute zum Beispiel wie in der Formel 1 immer öfters dazu über
die Benzinmenge in KG vorzuschreiben.

Weil wir gerade bei den Betriebsflüssigkeiten sind: Da werden in
Anzeigen oft die
Super-Duper-Techno-Turbo-Hyper-Racing-Endless-Formula-Motoröle
beworben. Racing getestet im spacigen, nachts leuchtenden High-Tech
Kanister. Für 25 oder 30 Takken die Maß. Darüber muss ich immer
schmunzeln. Weisst du was in die Rennmotoren tatsächlich kommt? Bei uns
stand ein 180 kg Fass in der Werkstatt mit Handpumpe. Etwa 5,80€ der
Liter. Warum?

Ein Rennmotor hat genau definierte Betriebsbereiche. Man weiß wie Warm
das Öl wird, auf den Grad genau. Ist es kalt wird der Motor zum Start
mit einem Gebläse vorgewärmt. Öl bleibt nur 2 Stunden im Motor drin.
Ein Rennmotor hat oft nicht mal einen richtigen Ölfilter, nach dem
Rennen wird abgelassen und das Öl analysiert. Auf verdächtige
Rückstände untersucht. Kohle bedeutet Verbrennungsrückstände. Messing
oder Kupferstaub bedeuten sich auflösende Gleitlager. Gehärteter
Stahlabrieb deutet auf Kolbenringe oder Getriebe, harter
Stahlgussbrösel auf Nockenwelle hin, verbrannte Faserstoffe auf
Kupplung, weicherer Stahl auf Steuerkette oder deren Zahnräder.
Chemische Motordiagnose ohne hineinsehen. Es braucht also kein
Mehrbereichsöl. Und kein Super-Longlife. Weisst du was ein Teamchef
erzählen würde wenn du alle 1,5 Betriebsstunden für nen Hunni Öl ins
Altölfass kippst? Ok, bei manchen Teams wäre das Portokasse. Außerdem
wird das billige Öl von Mitarbeitern weniger geklaut.

Meine unbedeutende Meinung hierzu: Ein Konstrukteur legt bei der
Entwicklung die erforderliche Qualität eines Öles fest, auch dabei
rechnet er Sicherheiten ein. Das beschreibt er mit einem genormten
Code: API. Dann folgen zwei Buchstabencode: SA bis SJ oder so und ein
ein CA bis CG oder so. Die erste Folge beschreibt so ganz grob
ausgedrückt die Scherfestigkeit des Schmierfilmes. Die Zweite die
Schmutzaufnahmefähigkeit. Das eine brauchen die Heizer, das andere die
Dieselfahrer. Nimm also ruhig das preiswertere Öl in der
vorgeschriebenen Qualität. Die absolute Mehrheit der Motoren sterben an
zu wenig Öl, nicht an falschem.

Zum Verständnis: Ein geiziger Mitarbeiter in unserem Betrieb hatte in
seinem Popel Asthma ein Ölleck. Der soff massig Öl, ich denke durch die
Ventilschaftdichtungen. Was hat er gemacht? In der Mittagspause dem
Chef Maschinenöl gezwickt, diese Bestände kontrolliert niemand. 30-er
Hydrauliköl. Kostet im Einkauf 1,70€. Der fuhr über 2 Jahre mit
Hydrauliköl im Motor! Der TüV hat sie geschieden wegen Rost. Kein
Defekt.

Eine weitere Unsitte sind die unsäglichen Brülltüten auf Serienbikes im
Alltag. Schrauben einen anderen Auspuff auf die Karre und werfen damit
Nachts die Nachbarn aus dem Bett. Ich muß um 5 Uhr aufstehen, Arbeiten
und Steuern zahlen. Bei mir lehnt deswegen Neuerdings ein
Baseball-Schläger hinter der Haustüre. Denn der junge Nachbar fährt
eine rote Italienerin. Irgendwann kriege ich ihn.

Wenn es wenigstens etwas bringen würde! Diese Trottel kommen nicht drauf
dass das Ganze System bei modernen Motorrädern inzwischen so perfekt
aufeinander abgestimmt ist dass eine Änderung am Auspuff eine Änderung
an Zündung und Einspritzung erfordert.

Natürlich wird die Brülltüte mit 10 PS Mehrleistung beworben, sonst
würde es ja kein Vollpfosten Kaufen. Der Witz dabei: Es steht nichts
davon im Prospekt von wegen Spitzenleistung. Diese 10 PS mehr hat der
Motor vielleicht zufällig zwischen 6000 und 8000 Touren. In den
allermeisten Fällen kostet ein nicht abgestimmter Auspuff sogar
Spitzenleistung. Das heisst das Einspritz-Steuergerät knacken und die
Kennlinien der 7 bis 12 Sensoren neu aufeinander Abstimmen, die
Lächerlichkeit von vielleicht 1600 Parametern korrigieren, auf einem
Motorprüfstand unter Last…. Bei uns machte das ein Ingenieur. Das
laute Moped hört sich also nur schneller an, für Männer mit kleinem
Schwänzchen immens wichtig. Mal sehen ob mich der laute Auspuff der Duc
das nächste mal auch schnell genug macht….

So kleine schmutzige Dinge wie Nitromethan oder Methanol trifft man
heute kaum noch im Sprit. Man riecht es im Betrieb und diesen Geruch
kennt heute absolut jeder.

Wo sich Renn- und Serienfahrzeuge nochmal eklatant unterscheiden sind
die Feder- und Dämpferelemente am Fahrwerk. Rein äusserlich
unterscheiden sie sich kaum, selbst die Seriendämpfer funktionieren
erstmal prächtig. Man merkt es erst wenn man eine etwas kniffelige
Strecke hat mit stark unterschiedlichem Belag. Renndämpfer haben einen
weiteren Verstellbereich, in Druck und Zugstufe getrennt. Und feinere
Abstufungen. Sprechen feinfühliger an, haben geringere Losbrechkräfte.
Verkanten bei seitlicher Belastung weniger. Sind dicht, verlieren ihr
Stickstoffpolster langsamer.

Dazu kommt dass sich ein Dämpfer durch die Pumpbewegungen stark erwärmt.
Der Seriendämpfer hat ein mineralisches Öl drin. Das wird etwas
dünnflüssiger wenn es sich erwärmt, kostet aber auch nur 5€ der Liter.
Profis verwenden oft Öle auf Siliconbasis. Das ist nicht nur gut für
Titten. Das behält seine Viscosität über einen weiten Temperaturbereich
konstant. Denk daran wenn du das nächste Mal in einen getunten Busen
grapscht. Kostet – was weiß ich vielleicht 60€ je Liter? Zahlt aber
nicht die Krankenkasse. Entscheidend ist auch die Lage eines
eventuellen Ausgleichsbehälters. Wird er wirklich ausreichend von
kühler Luft umströmt? Oder hängt der hässliche Tourenkoffer davor?
Titten hängen auch absichtlich vorne dran damit sie richtig wirken
können.

Eine Gabel und ein Federbein eines Nobel-Zulieferers kostet leicht mal
den halben Maschinenpreis einer Supersport. Wenn es das jeweilige
Reglement überhaupt zulässt. Was macht also der findige Bastler? Er
zerlegt seine Serien-Federelemente. Ersetzt schnöde Plastikbuchsen
durch solche aus Teflon oder Sinterbronze. Sieht sich die Ölkanäle der
Dämpfer genau an. Entfernt alle werksseitigen Bearbeitungsrückstände.
Poliert die Bohrungen in aufwändiger Handarbeit. Macht saubere Fasen
oder Radien an die winzigen Öleinläufe. Schleift die Nadelventile mit
Polierpaste auf den Ventilsitz ein. Minimiert das Spiel der
Kolbenstangen am Dämpfer oder der Gabel durch selber gedrehte,
abgestimmte Buchsen und verwendet gleich ein höherwertigeres Material.
Ist das Zeug erst wieder zusammengebaut sieht das kein Mensch mehr. Auf
der Strecke macht das gleich mal 1 oder 2 Sekunden.

Bei Reifen gibt es keine allgemeine Empfehlungen. Die, welche sich heute
noch am Markt befinden sind technologisch alle sehr weit vorne, sie
haben grundsätzlich alle recht brauchbare Produkte. Hier kommt es mehr
darauf an das gut passende Produkt für seinen Fahrstil und das Fahrwerk
zu finden. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Gummihärte, sondern
vor allem im Aufbau des Tragwerkes. Das kann man nur Probieren und
Abstimmen. Mit einer Stoppuhr. Oder dem Popometer. Hier spielen die
persönlichen Vorlieben eine größere Rolle als schnöde Messwerte. Was
hilf mir ein schneller Reifen mit schmalem Grenzbereich wenn ich bei
dem kleinsten Fehler auf die Gosche falle? Ist nicht manchmal ein
Reifen besser der dem Fahrer ein großes Vertrauen bietet?

So könnte man das jetzt noch endlos weiter führen. So in diesem Sinne
werden Serienfahrzeuge schneller, Renntauglich gemacht. Diese im Grunde
banalen Kleinigkeiten unterscheiden zwischen dem Lächeln in die
Fernsehkamera oder in das Gesicht der netten Krankenschwester beim
Gipsen. Das Pauschale „Bau das rein und dein Ding geht 400“ gibt es
einfach nicht.

Ich hoffe also mit meinem kleinen Exkurs ein kleines Lämpchen in die
Unterschiede der Renntechnologie gebracht zu haben. Lange Schreibe –
kurzer Sinn: Renn- und Serienmotoren unterscheiden sich also im
wesentlichen durch den Preis und dem zeitlichen Aufwand, die Fahrzeuge
durch die vorgeschriebenen Mindestgewichte, die zulässigen Anbauteile
und gebauten Stückzahlen. Weniger durch super Geheimtricks oder
ausserirdische Bauteile. Bezeichnen wir es als schrittweise Evolution
statt Revolution. Man kann sich also auch auf seinem Serienbike wie
Valentino oder Max fühlen. Solange es nicht unter meinem Schlafzimmer
ist.

Und sei nicht mehr Böse wenn beim nächsten Ampelstart mal dein
Konkurrent mit dem vermeintlich gleichen Modell dir sein Rücklicht
zeigt. Es lag nicht unbedingt an deiner Reaktionszeit…..


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